Guten Morgen!
Ebenso plötzlich wie Elon Musk zu Wochenbeginn einen Streit mit Apple losgetreten hat, hat er jetzt einen Waffenstillstand ausgerufen. Jetzt ist von einem „Missverständnis“ die Rede.
Von Freitagabend an sollen die Waffen in Ostkongo ruhen. Nun steht Ruanda unter Druck, die M23-Rebellen zum Rückzug zu bewegen.
Kurz vor der Weltmeisterschaft äußert sich Gianni Infantino beim Gipfel der G20 zum Krieg in der Ukraine: Der FIFA-Präsident appelliert an die Staatenlenker – und regt eine Feuerpause an.
Der Vermittler der Afrikanischen Union, Olusegun Obasanjo, spricht von einer neuen Ära, die nun für Äthiopien beginne. Das von beiden Bürgerkriegsparteien unterzeichnete Abkommen werde den Friedensprozess starten.
Die Sicherheitsfachleute Heinrich Brauß und Christoph Heusgen erklären, wie ein Waffenstillstand mit Putin abgesichert werden könnte. Dazu müssten Amerika, aber auch Deutschland Soldaten in die Ukraine schicken.
Die Feuerpause soll missachtet worden sein. Tadschikistan meldet die Verlegung zusätzlicher Waffen durch Kirgistan. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in betroffene Regionen.
Laut dem kirgisischen Leiter des Staatskomitees für nationale Sicherheit stabilisiert sich die Lage in der Grenzregion allmählich. Truppen und schwere Waffen sollten von der Grenze abgezogen werden, hieß es.
Eine Feuerpause wurde vereinbart, doch die Spannungen halten an. Unklar bleibt, was die Zusammenstöße ausgelöst hat.
Die Feuerpause zwischen Kirgistan und Tadschikistan hält offenbar nicht. Medien berichten von bis zu 80 Toten an der Grenze seit Freitagabend.
Dank des Engagements der internationalen Gemeinschaft sei die Waffenruhe seit mehreren Stunden in Kraft. Dennoch gäbe es weiterhin ein gewisses Risiko, dass der Konflikt zu einem Krieg ausartet, so der armenische Außenminister.
Nach der äthiopischen Regierung erklären auch die Streitkräfte in der Region Tigray ihre Bereitschaft zu Friedensgesprächen. Eine frühere Waffenruhe hatte nicht gehalten.
Nur fünf Monate dauerte die Waffenruhe. Jetzt wird die Region Tigray im Norden von Äthiopien schon wieder von heftigen Kämpfen erschüttert.
Die Militäroperation gegen den „Islamischen Dschihad“ im Gazastreifen wird in Israel als Erfolg gewertet. Die Gruppe blieb in ihrem Kampf allein – die Hamas beteiligte sich nicht an der jüngsten Eskalation.
Drei Tage bekämpften sich das israelische Militär und die Terrororganisation „Islamischer Dschihad“. Mehr als 40 Palästinenser wurden dabei getötet. Ägypten half bei der Aushandlung einer Waffenruhe.
Seit Freitag hatte der Islamische Dschihad mit Raketen vor allem auf den Süden Israels gezielt. Es waren die schwersten Auseinandersetzungen seit über einem Jahr.
Die politische Führung Israels hat zwar verkündet, die Militäroperation im Gazastreifen werde so lange andauern wie nötig. Am Sonntagnachmittag wurde aber intensiv über eine Waffenruhe verhandelt.
Die Feuerpause im Jemen bleibt vorerst bestehen. Darauf einigten sich Konfliktparteien am Dienstagabend – kurz nachdem die bisherige Waffenruhe abgelaufen war.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist eine fundamentale Bedrohung der europäischen Sicherheit. Doch für eine „seriöse diplomatische Lösung“ gibt es derzeit keinen Spielraum, das schreiben 22 Wissenschaftler und Militärs in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Erst muss im Ukrainekrieg ein Patt erzwungen werden: Die Erkenntnisse der Konfliktforschung sprechen gegen sofortige Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
In einem offenen Brief fordern deutsche Prominente „den Westen“ auf, den Krieg in der Ukraine durch Verhandlungen zu beenden. Dass die Ukraine verlorenes Gebiet zurückbekommt, halten sie für ausgeschlossen.
Frankreichs Präsident Macron sieht sich als Vermittler im Ukrainekrieg in der Tradition Charles de Gaulles. In die Ukraine reiste er nicht. Das kostet ihn Sympathien – nicht nur im Osten Europas.
Im Jemen ist zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Waffenstillstand in Kraft getreten. Die Vereinten Nationen wollen jetzt den politischen Prozess wiederbeleben.
Das Rote Kreuz hält Lage für zu unsicher. Und Moskau wirft der Ukraine einen Hubschrauberangriff auf russischem Gebiet vor.
Im jemenitischen Bürgerkrieg haben sich die Kriegsparteien nach UN-Angaben auf eine zweimonatige Waffenruhe geeinigt. Anlass ist der Auftakt des islamischen Fastenmonats Ramadan.
Die Maßnahme solle die Möglichkeit schaffen, Zivilisten über einen humanitären Korridor aus der südukrainischen Hafenstadt Mariupol herauszuholen, erklärt das russische Verteidigungsministerium. Die ukrainische Regierung zweifelt daran und spricht von einem Versuch der „erneuten Manipulation“.
In dem seit 2015 herrschenden Krieg zwischen den von Saudi-Arabien unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kamen bereits rund 380.000 Menschen ums Leben. Millionen mussten flüchten.
Moskau erklärt, aserbaidschanische Einheiten seien in den Verantwortungsbereich der russischen Friedenstruppen eingedrungen. Baku spricht von Abwehr armenischer Sabotage.
Um die humanitäre Situation der Menschen im Norden Äthiopiens zu verbessern und eine Lösung ohne weiteres Blutvergießen möglich zu machen, verkündet die Regierung in Addis Abeba einen humanitären Waffenstillstand.
Die Woche fing gut an für deutsche Aktien. Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine ließ den F.A.Z.-Index auf bis zu 2406 Punkte steigen. In China sieht die Lage anders aus.
Auch ermutigende Firmenbilanzen sorgen für Rückenwind. Doch die Nervosität mit Blick auf Russland bleibt. Analyst Robert Halver von der Baader Bank bleibt nur vorsichtig optimistisch.
Wladimir Putins Worte lassen Anleger auf eine Waffenruhe in der Ukraine hoffen. In Europa und den Vereinigten Staaten tasten sich Anleger behutsam an den Märkten vor.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine ist vorerst geplatzt. Ein Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine hat zu keinem positiven Ergebnis geführt.
Trotz vereinbarter Waffenruhe sollen laut ukrainischen Informationen bei dem Angriff in Mariupol 17 Menschen verletzt worden sein. Präsident Selenskyj sieht darin den Beleg für einen Völkermord. Moskau bestreitet, Zivilisten angegriffen zu haben. Die ukrainische Regierung zählt 67 getötete Kinder seit dem Einmarsch Russlands.
Trotz der angebotenen Waffenruhe greifen pro-russische Separatisten die Hafenstadt am Asowschen Meer an. Derweil lehnt die Ukraine das russische Angebot ab – und Macron bestreitet, er habe um die Waffenruhe gebeten.