Münchens OB erwägt Rucksackverbot für Oktoberfest
München steht immer noch unter Schock. Münchens OB überlegt jetzt, welche Konsequenzen sich für das Oktoberfest ergeben – und erwägt ein Rucksackverbot.
München steht immer noch unter Schock. Münchens OB überlegt jetzt, welche Konsequenzen sich für das Oktoberfest ergeben – und erwägt ein Rucksackverbot.
Auch die Waffe des Münchner Amokläufers war zunächst einmal legal. Fünf Jahre nach dem Utøya-Massaker werden private Schusswaffen in Europa noch immer zu Mordwaffen.
Der Amokläufer von München benutzte bei seiner Tat Ermittlern zufolge eine wieder schussfähig gemachte Dekowaffe, die er im Internet gekauft hatte. Er ist nicht der erste Täter, der so an seine Mordwaffe kam.
Nach der Tat von Freitagabend hatte sich ein Freund des Amokläufers bei der Polizei gemeldet. Nachdem er sich bei seiner Vernehmung in Widersprüche verstrickt hatte, wird nun gegen ihn ermittelt.
Kriminologen warnen, dass Berichte über Amokläufer Nachahmungstätern als Vorlage dienen können – und tatsächlich finden sich bei Winnenden, Utøya und München Gemeinsamkeiten.
Wer war der Amokläufer von München? Über den 18-jährigen Deutsch-Iraner, der am vergangenen Freitag neun Menschen tötete, kommen nun immer genauere Informationen ans Licht.
Einer meiner Klassenkameraden beging selbst einen Amoklauf, nachdem wir im Unterricht über Winnenden sprachen. Unsere Gier nach Informationen fordert Nachahmer geradezu heraus – warum wollen wir trotzdem alles über die Täter wissen?
Der Amok-Schütze von München hat nach Erkenntnissen der Ermittler wahllos auf seine Opfer geschossen. Er war wegen einer psychiatrischen Erkrankung in Behandlung – und besuchte den Schauplatz des Amoklaufs in Winnenden.
Beim Einsatz nach dem Amoklauf wurde die Münchner Polizei von österreichischen Kollegen unterstützt. Nicht zuletzt bei großen Lagen wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden immer wichtiger.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Der Täter von München hat an Depressionen gelitten. Ein Fachmann warnt davor, die falschen Schlüsse daraus zu ziehen.
Die freie Gesellschaft darf sich vom Wahnsinn der Mörder nicht anstecken lassen. Der wichtigste Erfolg für Terroristen ist jedoch, dass dies zum Teil schon geschehen ist.
Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Warum Ermittlungsergebnisse abwarten, wenn man politisches Kleingeld machen kann: Der sozialpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion stellt beim Amoklauf die Genderfrage, und bedankt sich mit einem instinktlosen Amoklied.
Nach der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum ist sich die Polizei sicher: Der 18 Jahre alte Täter, ein Deutsch-Iraner, hatte keine politischen Motive, sondern verübte einen Amoklauf. Möglicherweise litt er unter Depressionen. Die Ermittler sehen auch einen Zusammenhang zum Breivik-Attentat in Norwegen vor fünf Jahren.
Die Antwort der Polizei und der Münchner Stadtgesellschaft auf den Amoklauf in der Nacht zum Samstag zeigt, wer stärker ist. Es gibt deshalb keinen Grund zur Unruhe, keinen Grund zur Angst, keinen Grund zum Schrecken. Ein Kommentar.
Nach der Bluttat von München gehen die Ermittler mit großer Sicherheit von einem Amoklauf aus. Christoph Paulus hat mehr als sechzig solcher Fälle untersucht und kommt zu dem Schluss: Amokläufer erkennt man schon im Vorfeld an vier Faktoren.
Im Zimmer des Achtzehnjährigen hat die Polizei ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf – warum Schüler töten“ gefunden. Was wissen wir noch über den Mann, der neun Menschen erschossen haben soll?
Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum schockiert auch die großen Fußballvereine der Stadt sowie zahlreiche Sportler. Zweitligaklub TSV 1860 verzichtet zudem auf eine lange geplante Veranstaltung.
Nach dem mutmaßlichen Amoklauf eines 18 Jahre alten Deutsch-Iraners ist die Betroffenheit auch in Teheran groß. Die iranische Regierung verurteilt die „Ermordung von schutzlosen Unschuldigen“ und sichert Deutschland ihre Unterstützung zu.
Der Amoklauf von München hat auf der ganzen Welt für Erschütterung gesorgt. Amerika und Frankreich haben Deutschland ihre Unterstützung zugesichert. In Berlin will am Samstag das Sicherheitskabinett zusammenkommen.
Jetzt ist es offiziell: Der Immobilienmogul Donald Trump tritt für die Republikaner gegen Hillary Clinton an. Was verraten seine Häuser über ihn – und über seine Vorstellungen, wie Amerika aussehen soll?
Der Attentäter von Würzburg war offenbar ein Einzeltäter: Innenminister de Maizière ist überzeugt, die Propaganda der Terrormiliz habe den Mann „angestachelt“.
Die Republikaner hoffen für ihren Parteitag in Cleveland auf eine Demonstration der Geschlossenheit. Dabei zeigt schon der Umgang mit seinem Vizekandidaten, dass Donald Trump andere Pläne zu haben scheint.
Donald Trump wird von den Wählern nicht als besonders religiös empfunden – trotzdem hat er bei den Protestanten in einer neuen Umfrage die Nase vorn. Andere religiöse Gruppen machen derweil mächtig Stimmung gegen ihn.
Der Vorschlag der EU-Kommission zur Veränderung des Waffenrechts wird entschärft. Was ändert sich an der deutschen Rechtslage?
Der amerikanische Präsident hat auf der Trauerfeier zu Ehren der vor wenigen Tagen in Dallas erschossenen Polizisten an die Einheit der Nation appelliert. Obama würdigte die Arbeit der Beamten und trat gleichzeitig Vorurteilen entgegen.
Die Sicherheitskräfte sind in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Im Präsidium sei eine Drohung eingegangen, zudem sei ein maskierter Mann gesehen worden. Präsident Obama ruft das Land zum Zusammenhalt auf.
Angesichts der eskalierenden Gewalt herrscht in Amerika eine Mischung aus Entsetzen, Ratlosigkeit und Wut. Donald Trump versucht sich nach dem tödlichen Angriff auf Polizisten in Dallas an gemäßigten Tönen – und wird von seinen Anhängern scharf kritisiert.
Die italienische Waffenschmiede Beretta am Lago d’Iseo rüstet Armeen weltweit aus. Umberta Gnutti Beretta über die Moral ihres Geschäfts und das Christo-Werk vor ihrer Haustür, das auch das Verdienst ihrer Familie ist.
Lady Gaga und 48 weitere amerikanische Prominente haben einen Kurzfilm zu Ehren der Toten des Massakers von Orlando gedreht. Jeder von ihnen erzählt dabei die Lebensgeschichte eines Opfers.
Der Sitzstreik der Demokraten im Repräsentantenhaus ist nach fast 26 Stunden beendet. Es war eine durchzechte Nacht, wie sie die amerikanische Demokratie lange nicht mehr erlebt hat. Das Protokoll einer Übernachtungsfeier mit traurigem Anlass.
Die Bundesregierung darf ihre Entscheidung über den Export von Bauteilen des Sturmgewehrs G36 nach Saudi-Arabien nicht länger hinauszögern. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt entschieden.
Der Ruf nach einer Verschärfung des Waffenrechts ist nach dem Attentat von Orlando deutlich lauter geworden. Kongressabgeordnete der Demokraten griffen nun zu einem besonderen Mittel der politischen Auseinandersetzung.
Demokraten und Republikaner blockieren sich im Senat in Washington gegenseitig und lehnen mehrere Vorlagen für verschärfte Waffenregeln ab. Unterdessen werden weitere Details aus der Tatnacht bekannt.