Mit der Hand im Feuer
Haltungsproblem, falscher Korpsgeist und schwache Führung: Die Bundeswehr steht unter massiver Kritik – und Ursula von der Leyen startet den Versuch, die Erregung wieder einzudämmen.
Haltungsproblem, falscher Korpsgeist und schwache Führung: Die Bundeswehr steht unter massiver Kritik – und Ursula von der Leyen startet den Versuch, die Erregung wieder einzudämmen.
Neben dem offenbar rechtsextremen Franco A. soll es ein Netzwerk in der Truppe geben. Wegen der Vorfälle sagt die Verteidigungsministerin eine Amerika-Reise ab.
In der Affäre um Oberleutnant Franco A. reißt die Kritik an von der Leyen nicht ab. Sie hatte der Bundeswehr Führungsschwäche und Haltungsprobleme attestiert. Nun meldet sich der Wehrbeauftragte Bartels zu Wort: Die Verteidigungsministerin appelliere an sich selbst.
Die Verteidigungsministerin kritisiert im Fall des terrorverdächtigen Offiziers Franco A. das Verhalten der Vorgesetzten deutlich. Und spricht von „Führungssschwäche auf verschiedenen Ebenen“.
Die federführenden Behörden schweigen noch. Doch potentielle Opfer wurden bereits informiert. Franco A. verfügte über eine Liste. Darauf stehen mögliche Anschlagsziele in Berlin.
Der Fall des Soldaten Franco A., der, als Asylbewerber getarnt, einen Anschlag geplant haben soll, wirft Fragen auf: Wie stark ist Rechtsextremismus in der Bundeswehr tatsächlich verbreitet? Viele Soldaten sind überrascht über eine pauschale Verurteilung – und wehren sich.
Der Wehrbeauftragte Bartels hält die Streitkräfte für „strukturell anfälliger“ gegenüber Rechtsextremismus als andere gesellschaftliche Bereiche. Aus der Opposition folgt prompter Widerspruch.
Wird in der Bundeswehr doch Rechtsextremismus vertuscht? Die Gesinnung des Soldaten Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte und einen Anschlag geplant haben soll, war offenbar schon Jahre bekannt.
Ein Bundeswehrsoldat, der sich erfolgreich als Flüchtling tarnt und subsidiären Schutz erhält – wie konnte es soweit kommen? Dazu äußerte sich jetzt das zuständige Regierungspräsidium Gießen.
Der Fall des Soldaten, der sich als Flüchtling ausgegeben hat, ist seltsam. Vor allem aber ist er ein trauriges Beispiel für ein grundlegendes Versagen bei der Erfüllung staatlicher Aufgaben.
Der Fall des festgenommenen Soldaten Franco A. wirft viele Fragen auf. Eines ist gewiss: Der Oberleutnant hatte guten Grund, seine Gesinnung zu verbergen.
Wie ist es um die Zusammenarbeit des deutschen und des amerikanischen Militärs nach der Wahl von Donald Trump bestellt? Brigadegeneral Kai Rohrschneider hat dazu eine klare Meinung.
Er gab sich als syrischer Flüchtling aus und stellte einen Schein-Asylantrag. Ein 28 Jahre alter Oberleutnant steht im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Straftat geplant zu haben.
Die Verteidigungsministerin setzt ein Zeichen. Nach einem bislang unbekannten Missbrauchsfall muss Generalmajor Walter Spindler seinen Posten räumen. Sein Nachfolger steht schon fest.
Das wichtigste Rüstungsprojekt der Deutschen Marine verzögert sich schon vor der Vergabe. Das Verteidigungsministerium verändert die Anforderungen für das Projekt MKS 180 und will 525 Millionen Euro zusätzlich ausgeben.
Seit über einem Jahr wird das Segelschulschiff der Bundeswehr repariert – für 75 Millionen Euro. Die Offizieranwärter-Crews müssen ausweichen – auf eine rumänische Bark.
Hans-Erich Volkmann widmet sich der Anbahnung des bitteren, für nahezu ein Jahrhundert schier unüberwindbaren nationalen Konflikts zwischen Deutschen und Polen, den maßgeblich das preußische Deutschland zu verantworten hatte.
Am Flughafen in Pjöngjang ist offenbar ein amerikanischer Staatsbürger festgenommen worden. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind derzeit wegen des Streits um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm äußerst angespannt.
Mit Militäruniformen getarnte Taliban haben einen Armeestützpunkt im Norden Afghanistans angegriffen und gezielt Soldaten getötet – nur wenige Kilometer von stationierten deutschen Soldaten entfernt.
Das G36 gehört seit mehr als 20 Jahren zur Standardausrüstung jedes Soldaten. Jetzt ist die Ausschreibung für den Nachfolger eröffnet worden. Die Waffenhersteller haben sich längst in Stellung gebracht.
Die Bundeswehr hat bei ihrem Einsatz in Mali mit technischen Problemen zu kämpfen. Laut einem Zeitungsbericht ist jedes zweite Fahrzeug nicht einsatzbereit. Das liegt unter anderem am Wetter.
Die türkische Regierung zeigt sich laut OSZE bei der Aufklärung möglicher Manipulationen des Verfassungsreferendums nicht kooperativ. Luxemburgs Außenminister hält einen EU-Beitritt der Türkei mit der neuen Verfassung für unmöglich.
Immer wieder unternehmen Flüchtlinge den gefährlichen Fluchtweg übers Meer. Während die Bundeswehr 1200 Migranten aus dem Mittelmeer retten konnte, gerät eine deutsche Hilfsorganisation selbst in Seenot.
Direkt vor dem Besuch von Donald Trumps Vize in Südkorea startet der Norden wieder eine Rakete. Der Test scheitert zwar, könnte den Konflikt aber verschärfen – auch wenn Amerika zunächst gelassen reagiert.
Auch vier Tage nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund sind noch viele Fragen ungeklärt. Eine Zeitung will nun Details zur Herkunft des Sprengsatzes erfahren haben.
Sadistische Gewaltspiele und sexuell motivierte Übungen – immer wieder werden solche Fälle in der Bundeswehr bekannt. Mancher sagt: Dort tobt ein Kampf um die innere Verfasstheit der Streitkräfte.
Der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge sieht ein Komplott gegen sich im Gange. Den Vorwurf der Diskriminierung einer lesbischen Soldatin weist der pensionierte Offizier zurück.
Das Mandat der Bundeswehr-Aufklärer gelte nur gegen den IS, sagt die Verteidigungsministerin. Viele Politiker halten Amerikas Angriff für angemessen.
Mehr Kampf- und Schützenpanzer und mehr Personal: Das Bundesverteidigungsministerium plant offenbar, die Bundeswehr neu aufzustellen. Vor allem die Artillerie soll davon profitieren.
Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist allgegenwärtig. Jetzt will sich die Bundeswehr mit einer eigenen Cyber-Einheit dagegen „offensiv verteidigen.“ Bis 2021 sollen dem Kommando fast 14.000 Soldaten angehören.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stellt heute das neue Cyberkommando in Dienst. Nun muss die Bundeswehr Hacker finden, die für die Einheit arbeiten wollen. Das ist gar nicht so einfach.
Venezuelas Oberstes Gericht revidiert sein eigenes Urteil zur Entmachtung des Parlaments. Maduro lässt sich als Versöhner feiern. Doch die Lage spitzt sich weiter zu.
Außer New York war auch das Verteidigungsministerium in Washington Ziel der Attentäter vom 11. September 2001. Das FBI veröffentlicht nun Fotos, die bislang unter Verschluss waren.
Die Bundeswehr hat vor einem verheerenden Bombenangriff auf eine Stadt in Syrien detaillierte Luftbilder geliefert. Wie die Information an die Öffentlichkeit gelangte soll nun die Staatsanwaltschaft klären.
Die Bundeswehr ist möglicherweise in einen verheerenden Luftschlag in Syrien involviert. Viele Zivilisten sollen bei der Bombardierung einer Schule gestorben sein. Deutsche Tornado-Jets spähten das Ziel vor dem Angriff aus.
346 Milliarden Euro soll Deutschland nach dem Willen Donald Trumps an die Nato nachzahlen – berichtet die „Sunday Times.“ Merkels Regierungssprecher dementiert.