Damit ist kein Staat zu machen
Stühlerücken - Für Hegel war der Staat "der Gang Gottes in der Welt". So hoch werden die Palästinenser nicht gleich greifen, wenn sie am kommenden Freitag bei den Vereinten Nationen ihren Aufnahmeantrag stellen.
Stühlerücken - Für Hegel war der Staat "der Gang Gottes in der Welt". So hoch werden die Palästinenser nicht gleich greifen, wenn sie am kommenden Freitag bei den Vereinten Nationen ihren Aufnahmeantrag stellen.
Premierminister Cameron kündigte die Freigabe libyscher Vermögenswerte in Höhe von 600 Millionen Pfund an. Paris und London wollen sich weiter dafür einsetzen, dass der Nationale Übergangsrat als offizielle Vertretung Libyens bei den Vereinten Nationen anerkannt wird.
Der triumphale Empfang für den französischen Präsidenten und den britischen Premierminister in Tripolis ist verdient und logisch. Denn ohne Sarkozys und Camerons Drängen wäre die einschlägige UN-Resolution vermutlich nicht zustande ...
sat. BERLIN, 14. September. Außenminister Westerwelle legt Wert auf die Feststellung, dass sich Deutschland noch nicht festgelegt habe, wie es auf den erwarteten Antrag der Palästinenser auf UN-Mitgliedschaft reagiert.
Nach Informationen der F.A.Z. bereiten sich die Vereinten Nationen darauf vor, eine zivile Unterstützungsmission für Libyen aufzubauen. Der Resolutionsentwurf könnte noch in dieser Woche im Sicherheitsrat angenommen werden.
hcr. RAMALLAH, 13. September. Die PLO will in der nächsten Woche im UN-Sicherheitsrat einen Antrag auf Vollmitgliedschaft Palästinas in den Grenzen von 1967 stellen. Die Arabische Liga unterstütze diesen Plan, sagte am Dienstag der palästinensische Unterhändler Mohammed Shtayeh in Ramallah.
anr. FRANKFURT, 13. September. Die UN bereiten sich darauf vor, eine "Unterstützungsmission" für Libyen mit zunächst 200 zivilen Mitarbeitern aufzubauen. Das erfuhr diese Zeitung aus New York. Ein federführend von Großbritannien ...
anr. FRANKFURT, 13. September. Die Vereinten Nationen bereiten sich darauf vor, eine sogenannte Unterstützungsmission für Libyen mit zunächst 200 zivilen Mitarbeitern aufzubauen. Das erfuhr diese Zeitung aus New York.
Israel sollte den Weckruf hören: Der Sturm auf die israelische Botschaft zeigt, dass die regionalen Probleme, welche die Außenpolitik im Nahen Osten über Jahrzehnte dominiert haben, von der Arabellion längst nicht hinweggefegt worden sind.
Moskau, 12. September (dpa). Die syrische Führung wirft dem Westen vor, er wolle in Syrien einen Bürgerkrieg auslösen, um so die Kontrolle über Bodenschätze zu erlangen. Der Westen sei nicht an einer friedlichen Entwicklung interessiert, ...
Viele Israelis zieht es an den Rand der Wüste Negev. Auch dort soll jüdisches Leben blühen. Dafür müssen die Leute den Gefahren aus dem Gazastreifen trotzen - und aus Ägypten.
Zu den Berichten über Außenminister Westerwelle: Seit der UN-Resolution gegen Libyen wird der deutsche Außenminister dafür kritisiert, dass er eine militärische Beteiligung Deutschlands zur Unterstützung der Aufständischen gegen Gaddafi abgelehnt habe.
Ein halbes Jahr nach dem Unglück in Japan zeigt sich, dass man nur knapp einer noch größeren Katastrophe entgangen ist. Das große Aufräumen wird Jahrzehnte dauern.
Es gibt wieder Wasser, Benzin und Strom - auch dank der Hilfe vieler Freiwilliger normalisiert sich die Lage in Tripolis in einem atemberaubenden Tempo. Nun geht es um den Aufbau von Institutionen.
TRIPOLIS, 11. September. Libyens Hauptstadt feiert, als ob Gaddafi erst gerade eben gestürzt worden wäre. Karawanen hupender Autos legen ganze Stadtviertel lahm. "Libyen ist frei!", rufen die Menschen immer wieder, während einige stumm ergriffen in der Menge gehen.
Die Messe, die keine sein will: Die Art Berlin Contemporary handelt „about painting“ und zeigt nicht nur Gemälde. Ob das Konzept der Schau nachhaltig funktioniert, ist noch nicht ausgemacht.
che. SYDNEY, 9. September. Die Warnungen vor den Folgen eines Klimawandels werden lauter: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, warnte davor, dass Klimafragen nicht "bis morgen Zeit" hätten: Die Pazifik-Region ...
sat./hcr. BERLIN/JERUSALEM, 9. September. Vor einer Nahost-Reise von Außenminister Westerwelle (FDP) hat sich im Bundestag Unmut geregt über die frühe Festlegung von Bundeskanzlerin Merkel (CDU), Deutschland werde nach einer einseitigen Ausrufung eines Palästinenserstaats diesen nicht anerkennen.
F.A.Z. FRANKFURT, 9. September. Sudan und Südsudan haben versprochen, bis Ende September ihre Truppen aus der ölreichen Grenzregion Abyei abzuziehen, die beide Staaten beanspruchen. Das teilte der Beigeordnete UN-Generalsekretär ...
hcr. RAMALLAH, 8. September. Palästinenserpräsident Abbas hat am Donnerstagabend mitgeteilt, er wolle am 19. September bei den Vereinten Nationen in New York einen Antrag auf staatliche Anerkennung einreichen.
Irans Verhalten im Atomstreit lässt sich als eine lineare und eine gleichzeitige zyklische Entwicklung beschreiben: Stetig weitet Teheran seine nuklearen Aktivitäten aus, zumindest die Urananreicherung.
FRANKFURT, 7. September. Die deutschen Unternehmen müssen sich auf einen weiteren Kodex einstellen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung hat die vierte und endgültige Fassung eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex ...
Das Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien, eingesetzt 1993 vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, steht vor dem Abschluss seiner Aufgaben. Die beiden letzten flüchtigen Angeklagten, Ratko Mladic und Goran Hadzic, ...
Petraeus tritt Amt bei CIA an - Der frühere Heeresgeneral David Petraeus ist am Dienstag im Hauptquartier der CIA in Langley bei Washington als neuer Direktor des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes vereidigt worden.
Der nigerische Außenminister hat Spekulationen zurückgewiesen, nach denen der gestürzte libysche Machthaber Gaddafi an Bord eines Konvois in das Nachbarland zu Libyen eingereist sei. Lediglich „einige Persönlichkeiten mehr oder weniger wichtigen Ranges“ seien eingetroffen, sagte er.
F.A.Z. PEKING/PARIS/FRANKFURT, 5. September. Das Gaddafi-Regime hat noch im Juli versucht, die verhängten Sanktionen zu umgehen und in China Waffen für seine Truppen zu kaufen. Das Außenministerium in Peking bestätigte am Montag ...
Die Anhänger Gaddafis hätten nach wie vor bis in die Nacht zum Samstag Zeit, ihre Waffen niederzulegen, sagte der vorsitzende des Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abd al Dschalil, am Montag dem Sender BBC.
Moschee angezündet - Die israelische Armee hat in der Nacht zum Montag in der nicht genehmigten Kleinsiedlung Migron im Westjordanland drei Gebäude abgerissen. Die Siedler versuchten, die Soldaten gewaltsam zu stoppen.
JERUSALEM, 5. September. Auf einmal erging es den Israelis wie vielen nahöstlichen Passagieren auf dem Flughafen von Tel Aviv: Türkische Polizisten nahmen am Montag gut 40 israelische Staatsangehörige nach der Landung auf dem Istanbuler ...
Je stärker die zivile Führung in Ankara die Kontrolle über das Militär übernimmt, desto schwächer werden dessen Bande mit dem einstigen Verbündeten: Die türkisch-israelischen Beziehungen sind auf dem Tiefpunkt angelangt.
Unterhändler aus Libyen wollten noch im Juli bei chinesischen Rüstungsfirmen Waffen kaufen: Das bestätigte das Außenministerium in Peking am Montag. Es seien aber keine Verträge unterzeichnet worden.
Manche Versuche der Wissenschaft, die Welt in Zahlen zu pressen, sind gruselig, andere einfach unterhaltsam. Heute: vom Fehlverhalten im Straßenverkehr über einen kurzen Weg zur Ehrlichkeit.
Die Baisse in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei setzt sich fort, ein Aufschwung ist nicht in Sicht. Ankaras Herabstufung der diplomatischen Beziehungen ist nur der jüngste Ausdruck einer seit etwa drei Jahren währenden Krise, mit deren weiterer Verschärfung zu rechnen ist.
Der Streit zwischen der Türkei und Israel über das militärische Eingreifen gegen die „Hilfsflotte“ für Gaza schwelt weiter: Israels Ministerpräsident Netanjahu stellte am Sonntag klar, er werde sich nicht bei der Türkei entschuldigen.
hcr. JERUSALEM, 4. September. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat klargestellt, dass er nicht bereit ist, sich gegenüber der Türkei zu entschuldigen. "Wir werden uns überall verteidigen", sagte er am Sonntag.
"Il Messaggero" (Rom) kritisiert die Veröffentlichung der Original-Botschaftstexte durch die Enthüllungsplattform Wikileaks: "Es spielt jetzt keine Rolle, warum sie das gemacht haben. Das Problem besteht darin, dass dieses ,leak' ...