Rolf Mützenich hat Unrecht
Der SPD-Fraktionsvorsitzende stellt die Dinge auf den Kopf. Amerikanische Nuklearwaffen in Europa sind ein wesentlicher Teil der Nato-Strategie. Deutschlands Ausstieg wäre ein fatales Signal. Ein Gastbeitrag.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende stellt die Dinge auf den Kopf. Amerikanische Nuklearwaffen in Europa sind ein wesentlicher Teil der Nato-Strategie. Deutschlands Ausstieg wäre ein fatales Signal. Ein Gastbeitrag.
Es begann mit dem Anruf eines alten Bekannten bei Ursula von der Leyen. Inzwischen will die EU 7,5 Milliarden Euro zur Entwicklung eines Impfstoffs einsammeln. Vierzig Länder sind dabei, auch China. Nur einer fehlt: Amerika.
Mit ihrem Freiheitspreis zeichnet die Deutsche Welle Journalisten aus, die in besonderer Weise für die Pressefreiheit einstehen. In diesem Jahr geht die Ehrung nicht an eine bestimmte Person. Das hat seinen Grund.
35 führende wohltätige Organisationen gründen eine Allianz, um in aller Welt durch die Corona-Krise zu helfen. Zum Start werden 75 Millionen Dollar mobilisiert. Zu den Teilnehmern zählen vermögende Familien und prominente Stiftungen.
In Venezuela lassen die Corona-Einschränkungen Wasser und Benzin knapp werden. Viele Menschen sind komplett von der Versorgung abgeschnitten. Unruhen und Plünderungen erschüttern das Land.
Ein Soldat hat bei dem Vorfall „mittelschwere“ Verletzungen erlitten, vier weitere wurden leicht verletzt. Sie werden im Lazarett in Gao behandelt. Ursache war die ungeklärte Explosion einer eigenen Nebelgranate.
Merkel begrüßt die ehrgeizigeren europäischen Klimaziele und setzt auf grüne Konjunkturprogramme. Um die im Pariser Abkommen angestrebten Ziele zu erreichen, reiche das aber nicht, mahnt der BUND.
Wolfgang Schäuble hinterfragt in der Corona-Krise den Vorrang des Lebensschutzes. Boris Palmer und Theaterregisseur Castorf stimmen mit drastischen Worten zu. Und Wolfgang Kubicki wirft dem Robert-Koch-Institut vor, „politisch motivierte Zahlen“ zu verbreiten.
Das Geld soll vor allem die Situation in Flüchtlingslagern verbessern. Sorge bereiten Berlin die Auseinandersetzungen im Jemen und in Libyen.
In Huntington Beach waren Dutzende Surfer am Tag der Erde im Wasser. Der Tag geht auf eine Initiative der Vereinten Nationen zurück. Am Earth Day geht es um die Wertschätzung unseres Planet und das Überdenken des eigenen Konsumverhaltens.
Iran hat nach eigenen Angaben erstmals einen Militärsatelliten ins All geschossen. Die Aktion widerspreche einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, so der amerikanische Außenminister. Derweil wiederholt Präsident Trump seine Abschussdrohung gegen iranische Schiffe.
Dutzende Millionen Arme können sich aufgrund der Ausgangssperren nicht mehr ernähren. Die Vereinten Nationen fürchten eine Hungerwelle „biblischen Ausmaßes“.
Bei Sturzfluten im Jemen sind mehrere Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen wurden laut UNO seit Monatsbeginn verletzt. Unter anderem wurden Unterkünfte für Binnenvertriebene in dem Bürgerkriegsland beschädigt.
Um das UN-Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen, wird es eine neue EU-Mission im Mittelmeer geben. Die Bundeswehr will bis zu 300 Soldaten stellen.
47 unbegleitete Minderjährige aus Lagern in der Ägäis sind in Hannover gelandet. Das Elend in den griechischen Camps müsse schnell beendet werden, sagt NRW-Integrationsminister Stamp. Sein Bundesland stehe für eine zweite Evakuierung bereit.
Die Möglichkeit für einen Durchbruch in der schlimmsten humanitären Katastrophe der Gegenwart scheint so gut wie vielleicht nie. Die Vereinten Nationen erwarten Jemen-Abkommen in „naher Zukunft“.
Die Weltgesundheitsorganisation habe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auch Fehler gemacht, gesteht Deutschlands Außenminister ein. Gleichwohl werde die WHO dringend benötigt.
In der Theorie müssten die Vereinten Nationen der ideale Ort sein, um auf eine globale Herausforderung wie die Pandemie zu reagieren. Warum ist dann derzeit kaum etwas von ihnen zu hören?
Donald Trump wirft der Weltgesundheitsorganisation vor, sie habe in der Corona-Krise Chinas Lied gesungen. Da ist viel dran. Nur hat Peking seinen Einfluss vor allem Amerikas Präsidenten zu verdanken.
In Libyen eskalieren die Kämpfe um die Hauptstadt Tripolis. Die Bürgerkriegsparteien scheinen die Corona-Pandemie für Geländegewinne nutzen zu wollen – und bekommen weiter Hilfe von ihren ausländischen Unterstützern.
Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt. Doch die Vereinten Nationen müssen die Hilfe reduzieren. Es fehlt das Geld.
Saudi-Arabien sucht nach einem gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Krieg im Jemen. Aber auch beim Weg zum Frieden blockieren die Kriegsparteien einander. Den Preis zahlt die Bevölkerung – und jetzt droht noch die Corona-Pandemie.
Vom UN-Sicherheitsrat hat man in der Corona-Krise bisher nichts gehört. Nach den Gründen muss man nicht lange suchen.
Die einseitige Waffenruhe soll nach Angaben des saudischen Bündnissprechers den Weg zu Gesprächen mit den Houthi-Rebellen ebenen. Ziel sei auch, die Ausbreitung des Coronavirus im Jemen zu verhindern.
Auf der ersten Truppenstellerkonferenz für die neue EU-Marinemission sagen mehrere Länder Kriegsschiffe zu. Deutschland schickt hingegen nur ein Aufklärungsflugzeug.
Antonio Guterres bescheinigt der Weltgemeinschaft ein ernüchterndes Urteil: „Wir müssen schneller sein und viel mehr tun, wenn wir das Virus besiegen wollen“, mahnt der UN-Generalsekretär.
Die EU-Staaten haben ihren neuen Militäreinsatz zur Überwachung des UN-Waffenembargos gegen Libyen endgültig beschlossen. Er soll dessen Einhaltung mit Flugzeugen, Satelliten und Schiffen kontrollieren.
Die Zahl der Bedürftigen in Kriegs- und Krisengebieten steigt durch die Pandemie. Ihnen zu helfen, wird immer schwieriger. Denn die Geberländer haben mit sich selbst zu tun.
Es begann mit der Sesshaftwerdung: Werner Bätzing legt eine Geschichte des Landlebens vor, die sich auch für dessen Zukunft interessiert.
Es ist der bereits vierte Raketentest Nordkoreas in diesem Monat. Im Lichte der Coronavirus-Pandemie verurteilen viele Staatschefs die Aktion von Machthaber Kim Jong-un als derzeit besonders unangebracht.
Hunderte europäische Elitesoldaten sollen ab kommenden Sommer den Anti-Terror-Kampf in Mali unterstützen. Der Beitrag Deutschlands soll vorerst allerdings vor allem politischer Natur sein.
Über die Corona-Krise beraten die Vereinten Nationen nicht mehr nur – die Pandemie ist im New Yorker Hauptquartier angekommen. Der Sicherheitsrat tagt nun virtuell. Dass Moskau dagegen protestiert, nährt Spekulationen.
Im Jemen findet der Aufruf der Vereinten Nationen Widerhall: Die Konfliktparteien wollen sich wegen der Corona-Krise auf eine Waffenruhe einigen. Oppositionelle Gefangene sollen freigelassen und begnadigt werden.
Glücksforscher Jan-Emmanuel De Neve erklärt das Zusammenspiel von Geld, Gesundheit und Zufriedenheit. Kleiner Trost: Sogar in der Krise gibt es Glücksmomente.
Das Coronavirus trifft Spanien hart: Obwohl bereits weitreichende Einschränkungen gelten, ist keine Besserung der Lage in Sicht. Im Krankenhaus entscheidet das Lebensalter, welche Patienten noch beatmet werden.
Aus einem Krankenhaus in Aden kommen Berichte über Fällen mit den üblichen Symptomen von Covid-19. Die Verdachtsfälle haben sich zunächst als unbegründet herausgestellt. Ein Ausbruch würde das Land schwer treffen.