Auch russischer Vorschlag zur Syrienhilfe fällt durch
Die Veto-Mächte Amerika, Frankreich und Großbritannien haben Russlands Resolutionsentwurf um UN-Sicherheitsrat abgelehnt. Es geht um die humanitäre Hilfe für Millionen Syrer.
Die Veto-Mächte Amerika, Frankreich und Großbritannien haben Russlands Resolutionsentwurf um UN-Sicherheitsrat abgelehnt. Es geht um die humanitäre Hilfe für Millionen Syrer.
Die Weltaidskonferenz findet nur virtuell statt – und handelt vor allem von Corona. Die Folgen der pandemiebedingten Beschränkungen sind verheerend: Tausende HIV-Infizierte können nicht mit lebenserhaltenden Medikamenten versorgt werden.
Der Profit bei Elfenbein und Nashorn-Hörnern ist für Schmuggler laut einem UN-Bericht zurückgegangen. Doch ein anderes bedrohtes Tier wird nun verstärkt gehandelt.
Die Vereinten Nationen kritisieren die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani. Amerikas Außenminister Mike Pompeo findet den UN-Bericht „unberechtigt“.
Das Coronavirus droht, andere Bedrohungen in den Hintergrund zu drängen – wie etwa großflächige Waldbrände, HIV-Erkrankungen oder medizinische Versorgungsengpässe. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Die russische Regierung kritisiert die amerikanischen Sanktionen gegen das syrische Regime – und blockiert zugleich Hilfslieferungen im UN-Sicherheitsrat. Wird es Deutschland gelingen, bis Freitag noch eine Einigung zu erreichen?
UN-Generalsekretär António Guterres warnt: Von außen gelangen modernes Kriegsgerät und immer mehr Söldner in das Bürgerkriegsland.
Seit 2014 bekommen Notleidende in Syrien humanitäre Hilfe von den Vereinten Nationen. Nun steht die Unterstützung mitten in der Corona-Pandemie auf der Kippe – aufgrund vom Veto Russlands und Chinas.
Präsident Trump hatte den Schritt Ende Mai angekündigt: Nun treten die Vereinigten Staaten auch formal aus der Weltgesundheitsorganisation aus. Ein entsprechendes Dokument sei beim UN-Generalsekretär eingegangen.
Die russische und die syrische Armee hätten Schulen, Krankenhäuser und Märkte beschossen. Auch die Rebellen hätten Kriegsverbrechen begangen, so ein Bericht.
Die Regierung in London ahndet Menschenrechtsverletzungen nun auf eigene Faust – ohne sich mit den Vereinten Nationen oder der EU abzustimmen. Außenminister Raab verkündet mit drastischen Worten die ersten Strafen.
Amerikas Sonderbeauftragter ist in Seoul. Aber Nordkorea will mit Washington zur Zeit nicht reden. Und schon gar nicht will Pjöngjang, dass der Süden als Vermittler auftritt. Die innerkoreanischen Beziehungen sind sehr schlecht.
Die Corona-Pandemie bedrohe den weltweiten Frieden, warnt der UN-Generalsekretär. Seine Befürchtung: Gruppen wie der „Islamische Staat“, Al Qaida, aber auch Neonazis und andere Extremisten könnten die Krise nutzen, um Länder zu destabilisieren.
Seit Jahren gibt es Streit, ob die Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Nun scheint die von vielen Soldaten ersehnte Einigung in Sicht zu sein – aber noch bremst die SPD.
Die EU will den Rest des Atomabkommens mit Teheran über den Tag der Präsidentenwahl in Amerika hinaus retten. Doch die schwierigste Hürde steht ausgerechnet drei Wochen vor der Wahl bevor.
Eine Debatte über eine UN-Truppe gehe gegenwärtig „an den Realitäten“ vorbei, sagt SPD-Außenexperte Schmid. Derweil herrscht Unklarheit über den Angriff einer „ausländischen Luftwaffe“ auf eine wichtige Militärbasis der libyschen Einheitsregierung.
Würgefeigen könnten manche Gesellschaftsheoretiker auf die Idee bringen, das bekannte Plautus-Zitat etwas anders zu formulieren: Homo homini ficus.
20 saudischen Staatsbürgern wird im Mordfall Khashoggi in der Türkei der Prozess gemacht. UN-Berichterstatterin Callamard begrüßt ihn als „Gegengewicht zur Hohn-Justiz Saudi-Arabiens“.
Ein Zwischenfall auf See zwischen der Türkei und Frankreich belastet die Nato. Ein geheimer Untersuchungsbericht versucht, die gegenseitigen Vorwürfe aufzuklären. Was genau ist am 10. Juni im Mittelmeer geschehen?
Unsichtbare Diskriminierung: Der „Afrozensus“ soll den Rassismus gegen Schwarze in Deutschland erstmals in Zahlen belegen. Erste Tendenzen klingen alarmierend.
Viele Elektrogeräte werden mittlerweile schon nach ein paar Jahren ersetzt. Die meisten Altgeräte landen dann im Müll oder werden illegal entsorgt. Die Reparatur wird nicht selten durch den Hersteller erschwert.
Nach mehr als drei Monaten hat sich der UN-Sicherheitsrat einstimmig für die Annahme der schwer umstrittenen Corona-Resolution ausgesprochen. Alle 15 Mitglieder hätten dem Text schon vor Ablauf der Entscheidungsfrist am Mittwoch zugestimmt, hieß es aus Diplomatenkreisen.
Peking feiert sich schon jetzt für die Olympischen Winterspiele 2022 und deren „Nachhaltigkeitsplan“. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen sehen sich Chinas Regierung und das IOC nun aber massiver Kritik ausgesetzt.
Vertriebene sind gegen das Coronavirus schlechter geschützt als andere. Der UN-Flüchtlingshilfswerk fordert von der Bundesregierung, die Rettung von Leben zu einer Priorität der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu machen.
Die Corona-Krise hält die Welt weiter in Atem. Nun schlüpft Deutschland in die Rolle des Konfliktlösers und Vermittlers. Es warten große Aufgaben.
Die Inkraftsetzung des Sicherheitsgesetzes markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Hongkongs. Das prodemokratische Lager reagiert teils verängstigt, teils mit Kampfansagen.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgestellt. Er zeigt, dass Kinderehen und Genitalverstümmelung noch weit verbreitet sind.
In Syrien leiden immer mehr Menschen Hunger. Die Kosten für Ernährung übersteigen das Durchschnittseinkommen. Eine Geberkonferenz soll helfen, die Not zu lindern. Die setzt auch Machthaber Assad zunehmend unter Druck.
Außenminister Heiko Maas hält es für ein Armutszeugnis, dass der UN-Sicherheitsrat zu Corona „sprachlos“ bleibt. An der Pandemie sind unterdessen mehr als eine halbe Million Menschen gestorben.
„Die Araber verpassen nie eine Gelegenheit, eine Gelegenheit zu verpassen“, heißt es in Israel. Auch jetzt wollten die Palästinenser nicht über den Trump-Plan verhandeln. Doch ist der überhaupt eine Gelegenheit?
Hashim Thaçi war in den neunziger Jahren der starke Mann der UÇK. Mehr als 20 Jahre später sollen deren Gewalttaten aufgearbeitet werden. Wird man auch dem Präsidenten des Kosovos Kriegsverbrechen nachweisen können?
Vor 75 Jahren wurde die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet. Als Lehre aus dem Versagen des Völkerbundes, der den Zweiten Weltkrieg nicht verhindern konnte. Mit dem Gremium sollten Konflikte künftig friedlich gelöst werden. Ein Traum bis heute.
Kann der Besitz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen, wenn sie der Kriegsverhütung dienen, moralisch vertretbar sein, obwohl deren Einsatz moralisch verwerflich ist? Die Kirchen ändern dazu gerade ihre Meinung.
Am 25. Juni 1950 begann der Koreakrieg, der die Halbinsel bis heute teilt. Aus einem lokalen Konflikt wurde eine militärische Auseinandersetzung, der die Aufrüstung im Kalten Krieg beschleunigte.
In Washington wollen Kosovaren und Serben am Samstag über ihre Streitpunkte verhandeln. Ein Abkommen wäre ein Wunder, sagt Kosovos Präsident Hashim Thaçi im F.A.Z.-Interview – dem letzten, das er vor Bekanntwerden der Anklage gegen ihn gegeben hat.
Die Kräfte der Regierung in Tripolis haben die Offensive Haftars abgewehrt; nun wollen sie weiter nach Osten vorrücken. Dort kontrolliert der Warlord noch immer die Erdölausfuhr. Entscheidet sich hier, wie der Krieg weitergeht?