Hält die Ruhe an der Front in Libyen?
Zum Auftakt der Libyen-Gespräche in Tunis geben die Vereinten Nationen sich hoffnungsvoll, dass der blutige Konflikt beigelegt werden kann. Aber Diplomaten erwarten, dass es Störfeuer geben wird.
Zum Auftakt der Libyen-Gespräche in Tunis geben die Vereinten Nationen sich hoffnungsvoll, dass der blutige Konflikt beigelegt werden kann. Aber Diplomaten erwarten, dass es Störfeuer geben wird.
Zwölf Jahre, nachdem er feierlich die Unabhängigkeit des Kosovos verkündet hat, wird Hashim Thaçi wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt. Warum hat das so lange gedauert?
Im Westjordanland lässt die israelische Besatzungsmacht eine komplette Beduinensiedlung abreißen. Dass dies am amerikanischen Wahltag geschah, sei kein Zufall, glauben die Palästinenser. Von den UN kommt scharfe Kritik.
Durchschnittlich töten Wilderer alle 30 Minuten einen Elefanten. Ihre Stoßzähne bringen ihnen Tausende Dollar auf dem Schwarzmarkt. Handelsverbote greifen nicht – der Schmuggel geht verdeckt weiter.
Im Juni 2017 hatte Trump es angekündigt, mitten in der Wahlnacht ist der Austritt in Kraft getreten: Die Vereinigten Staaten sind nicht länger Mitglied des Klimaabkommens von Paris.
Obwohl es Schwächen hat, ist das „BIP“ in der Wohlstandsmessung weiterhin das Maß aller Dinge. Alternativen stehen bereit – warum dringen sie nicht durch?
Moskau will nach der Präsidentenwahl in Amerika über die Rückkehr von Millionen geflüchteter Menschen nach Syrien reden. Mit einer solchen Flüchtlingskonferenz verfolgt der Kreml bloß seine Machtinteressen.
Eine Historische Analyse der jahrzehntelangen Bemühungen um Geburtenkontrolle.
Vor vierzig Jahren erinnerte die Gegend an einen Tatort-Drehort: Inzwischen gehen in den Weilbacher Kiesgruben im Main-Taunus-Kreis Umweltschutz und Freizeitangebote Hand in Hand. Das haben die UN jetzt ausgezeichnet.
Das Recht auf Religionsfreiheit ist in vielen Übereinkommen verankert. Doch ist es in vielen Ländern bedroht. Ein Bericht zur Religionsfreiheit.
Für die Amerikaner steht der israelische Siedlungsbau im Westjordanland „nicht länger per se im Widerspruch zu internationalem Recht“. Die Palästinenser sprechen von einer faktischen Anerkennung der Annexion.
Die wilden Asiatische Elefanten sind vom Aussterben bedroht. In Südostasien fallen sie Konflikten mit und zwischen den ansässigen Menschen zum Opfer.
In Nigeria protestieren Menschen seit Wochen gegen eine berüchtigte Polizeitruppe – nun schlägt der Staat hart zurück. UN-Generalsekretär Guterres, amerikanische Prominente und sogar Joe Biden kritisieren die Gewalt der Sicherheitskräfte.
Mit dem notwendigen Quorum von 50 Ratifizierungen wird der multilaterale Vertrag in 90 Tagen wirksam. Da die Atommächte das Abkommen boykottieren hat er allerdings eher symbolischen Charakter. Abrüstungsbefürworter reagieren dennoch euphorisch.
Winnie Byanyima ist Leiterin des Anti-Aids-Programm der Vereinten Nationen. Im Interview spricht sie über zwei Pandemien, Verschwörungstheorien rund um HIV – und die Idee eines Volksimpfstoffs.
Seit zwei Wochen kommt es in Nigeria zu heftigen Protesten gegen Polizeigewalt, vor einigen Tagen eskalierte die Lage. Mehrere Dutzend Zivilisten und Sicherheitskräfte sind inzwischen gestorben. Der Präsident gibt den Demonstranten die Schuld.
Nach erfolgreichen Verhandlungen in Genf gilt in Libyen nun offiziell ein Waffenstillstand. Was bedeutet das für das gebeutelte Land? Und werden sich auch die ausländischen Kriegstreiber bewegen?
Der Moment werde in die Geschichte eingehen, sagte die amtierende UN-Beauftragte für Libyen, Stephanie Williams. Das Abkommen trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Seit Jahren bekämpfen sich in dem Land rivalisierende Lager.
Nathan Grossmans Film „I Am Greta“ ist mehr Spielfilm als Dokumentation. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg wird zur lachenden Heldin fiktionalisiert, dabei sollte sie unser Schrecken bleiben.
Francesca Bria gehört zu den wichtigsten Vordenkerinnen des Digitalzeitalters. Sie berät die Europäische Union und die Vereinten Nationen. Hier stellt sie ihren Plan für eine neue Stadt- und Gesellschaftspolitik vor.
Damit kann Iran ab sofort wieder Waffen im- und exportieren. Die Vereinigten Staaten hatten versucht, das zu verhindern. Durch ihren Ausstieg aus dem Atomdeal war das jedoch nicht möglich.
Varoscha war einst eine Perle des Mittelmeers. Seit mehr als 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und Zankapfel zwischen griechischen und türkischen Zyprern. Bei der Präsidentenwahl in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft.
Die heutige Präsidenten- und Parlamentswahl in Bolivien ist nach den Wirren des vergangenen Jahres politisch aufgeladen. Die Opposition wittert Betrug. Die UN versichern, es gehe fair und transparent zu.
Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen sechs Russen. Sie werden für den Giftanschlag auf Alexej Nawalnyj verantwortlich gemacht. Wer sind die Männer?
Irrwege und Auswege: Der Migrationsforscher Gerald Knaus warnt vor Einschränkungen des Asylrechts – und macht Vorschläge, um das zu verhindern.
Offiziell befinden sich Israel und der Libanon im Kriegszustand. Den Eindruck einer Annäherung wollen sie tunlichst vermeiden – dennoch verhandeln sie nun über ihre umstrittene Seegrenze.
Wie viele Uiguren soll China noch einsperren, bis die Welt Konsequenzen daraus zieht? Auch Russland und Kuba haben im Menschenrechtsrat nichts zu suchen.
Der frühere deutsche Fußballnationalspieler Mesut Özil stellt sich im Konflikt um Nagornyj-Karabach hinter das von der Türkei unterstützte Aserbaidschan. Dafür wird er umgehend von der deutschen Politik kritisiert.
Recep Tayyip Erdogan unterstützte bei der Präsidentenwahl im türkisch besiedelten Teil Zyperns den Gegenkandidaten des Amtsinhabers. Von Ersin Tatar erwartet er sich größere Folgsamkeit. Nun kommt es zur Stichwahl.
Der Entwicklungsminister und die Präsidentin der Welthungerhilfe sprechen im Doppelinterview über Rückschläge im Kampf gegen extreme Not, das Lieferkettengesetz und einen überraschenden Friedensnobelpreis.
Deutschland ist ein wichtiger Geldgeber für das Welternährungsprogramm. Doch im nächsten Jahr wird der Zuschuss deutlich knapper ausfallen. Und das ist noch nicht alles.
Der Papst verdammt den Kapitalismus und will von Sozialer Marktwirtschaft nichts wissen. Viele Ökonomen sind empört. Und selbst einer der Wirtschaftsberater des Kirchenoberhauptes wünscht sich eine Rückbesinnung.
Das Osloer Komitee will den Multilateralismus stärken. Ist es feige, trotz Corona nicht Trumps Sündenbock WHO, sondern das WFP zu ehren? Nein, es ist richtig.
Der Friedensnobelpreis 2020 geht an das UN-Welternährungsprogramm – und damit an den Kampf gegen den Hunger. Denn die Zahl der unterernährten Menschen weltweit steigt aktuell wieder und Corona macht alles noch schlimmer. Darüber sprechen wir unter anderem mit der Präsidentin der Welthungerhilfe.
Vom Welternährungsprogramm der UN profitieren im Schnitt 100 Millionen Menschen. Auch während der Pandemie hört die Arbeit nicht auf. Exekutivdirektor David Beasley verschlägt der Friedensnobelpreis die Sprache.
Das norwegische Nobelpreiskomitee begründete seine Entscheidung mit dem Kampf der UN-Organisation gegen den Hunger der Welt.