Ein logischer Dammbruch
Die von evangelischen Theologen geforderte Professionalisierung der Suizidhilfe erschafft erst genau die Normalität, die sie zu vermeiden beabsichtigt. Ein Gastbeitrag.
Die von evangelischen Theologen geforderte Professionalisierung der Suizidhilfe erschafft erst genau die Normalität, die sie zu vermeiden beabsichtigt. Ein Gastbeitrag.
Die Bundeswehr ist noch immer in Afghanistan – und wird es wohl bleiben. Der Westen sucht nach einer Reaktion auf die Drohung aus Iran. Die designierte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala kann ein Vorbild sein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Das Militär in Myanmar hat klammheimlich den Prozess gegen die entmachtete Staatsrätin Aung San Suu Kyi eröffnet. Zehntausende protestieren derweil gegen den Putsch. Und der UN-Sonderberichterstatter sieht Gewalt heraufziehen.
Die Bundesregierung lehnt den Wunsch aus Paris nach einer Beteiligung an der militärischen Anti-Terrormission in der Sahel-Zone ab. Berlin setzt dort lieber auf mehr zivile Projekte.
Eine Übergangsregierung soll Libyen aus dem Bürgerkrieg führen. Stephanie Williams, bis vor wenigen Tagen UN-Sonderbeauftragte, hält das trotz aller Probleme für möglich. Die Menschen seien des Staatsverfalls überdrüssig.
In Myanmar nimmt die Wut über die gezielten „nächtlichen Entführungen“ von Regimegegnern zu. Den achten Tag in Folge demonstrieren Tausende gegen den Militärputsch – und versuchen, weitere Festnahmen zu verhindern.
Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra hat einen exzellenten Ruf als Friedensprojekt. Aber bewirkt es im Nahen Osten überhaupt irgendetwas?
Joe Biden will Myanmars Generäle nach ihrem Putsch mit gezielten Strafmaßnahmen unter Druck setzen. Das könnte das Land in die Arme Chinas treiben. Die Demonstranten wissen um die Macht der Volksrepublik.
Die Möglichkeit ein Ermittlungsverfahrens in der „Situation im Staat Palästina“ zu eröffnen verdichtet sich immer mehr. Die israelische Reaktion kam sofort und war ungehalten.
Knapp eine Million Flüchtlinge aus Venezuela, die sich illegal in Kolumbien aufhalten, sollen einen sicheren Aufenthaltstatus erhalten. Sie waren vor der massiven Wirtschaftskrise in das Nachbarland geflohen.
Washington streicht die Houthi von der Terrorliste – und auch Saudi-Arabien hofft auf einen gesichtswahrenden Ausweg aus dem Krieg im Jemen. Aber prompt starten die schiitischen Rebellen eine Offensive. War Joe Biden voreilig?
Unter Donald Trump verließ Washington den UN-Menschenrechtsrat. Der neue Präsident Joe Biden macht das wieder rückgängig. Als Beobachter kehren die Vereinigten Staaten in das Gremium zurück.
Leopoldo López ist vor dem sozialistischen Regime in Venezuela geflohen. Nun war der Oppositionspolitiker in Berlin, um Hilfe zu suchen. Ein Gespräch über Auswege aus der Diktatur – und die Rolle, die Deutschland dabei spielen könnte.
Abdul Hamid Dbaiba soll Libyen zu Wahlen führen. Der Geschäftsmann wurde am Freitag unter UN-Aufsicht zum Ministerpräsidenten einer Übergangsregierung gewählt. Erste Reaktionen lassen indes weitere Machtkämpfe befürchten.
In der Außenpolitik kündigt Amerikas neuer Präsident eine Abkehr von der Politik seines Vorgängers an. Beim internationalen Handel deutet Joe Biden eine mögliche Ausnahme an.
Für die norwegische Außenministerin besteht kein Zweifel am Zusammenhang von Klimawandel und Sicherheitsfragen. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will Oslo das Bewusstsein dafür schärfen.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine Verurteilung des Militärputsches in Myanmar geeinigt. Das liegt an Russland und China. Die Allianz der beiden Staaten ist nicht neu, die Blockade folgt einem Muster.
Die weltweite sehr schwere Krise der Pandemie ist auch eine Gelegenheit, durch Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen. Eine Ordnung, die auf Multilateralismus und Rechtsstaatlichkeit beruht. Ein Gastbeitrag für die F.A.Z. und weitere europäische Zeitungen.
Nach dem Putsch in Myanmar steht Aung San Suu Kyi abermals unter Hausarrest. Rufe nach ihrer Freilassung und nach Sanktionen werden lauter – der UN-Sicherheitsrat kann sich hierzu jedoch zunächst nicht durchringen.
Nach dem Militärputsch in Myanmar gibt sich das neue Kabinett einen zivilen Anstrich. Protest regt sich unter Ärzten – und die Vereinigten Staaten machen Druck. Doch Sanktionen könnten das Land in die Arme Chinas treiben.
In Genf soll jetzt eine Übergangsregierung bestimmt werden, die Libyen zu Wahlen führt. Es ist die entscheidende, aber auch heikelste Phase des Prozesses zur Beendigung des Bürgerkriegs – denn jetzt geht es um Machtfragen.
Die Vendée Globe hat Boris Herrmann auf den letzten Kilometern verloren. Ein höheres Ziel aber behält er auch nach seiner Ankunft fest im Blick. Als Segelpionier will er den Menschen die Wunderwelt der Meere näherbringen.
Die UNO kritisiert Europas Umgang mit Flüchtlingen und sieht besorgt die wachsende Zahl direkter Abschiebungen an den EU-Grenzen: Diese seien „einfach illegal“. Auch mehren sich Berichte über Gewalt und Misshandlung durch Behördenmitarbeiter.
Um im Jemen-Krieg Stärke zu demonstrieren, beschießen die Houthi Saudi-Arabien. Das dürfte denjenigen in Bidens Regierung ungelegen kommen, die Trumps Einstufung der Rebellen als Terrorgruppe rückgängig machen wollen.
Die „Kultur der Zurückhaltung“ bei der Bundeswehr ist sehr beliebt. Passt das noch in die heutige Zeit?
Die Corona-Pandemie geht an keiner Familie spurlos vorüber. Für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf wird Teilhabe noch schwieriger zu erreichen. Viele Angebote wurden zurückgefahren. Ein Gastbeitrag.
Tse Chi Lop bewegte sich jahrelang erfolgreich im Untergrund. Doch nun ist er der Polizei in Amsterdam ins Netz gegangen.
Man hört viel von ihnen, doch man sieht wenig. Einer Zulassung autonomer Fahrzeuge stehen technische, aber auch rechtliche Hindernisse im Weg. Letztere will Deutschland nun ausräumen. Ein Gastbeitrag.
Lange war das Klima zwischen der EU und Ankara rau. Nun war der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Brüssel – und schlug ungewohnt freundliche Töne an.
An seinem ersten Tag im Amt nimmt Joe Biden zahlreiche Regelungen von Donald Trump zurück. Der neue Präsident will den Klimaschutz voranbringen und den Kampf gegen Corona besser koordinieren – Hindernisse sind allerdings schon programmiert.
Während die Koalition durch den neuen Vertrag eine Schwächung bestehender Atomabkommen fürchtet, hoffen die Grünen mit der neuen Regierung in Washington auf neue weltweite Abrüstungsbemühungen. Diese stellt nun Bedingungen an Iran.
Am Tag der Amtseinführung leitet der neue Präsident Biden die Rückkehr Amerikas in ein wichtiges internationales Abkommen ein. Er kommentiert auch den Brief, den ihm Trump im Oval Office hinterlassen hat.
Umerziehungslager und Zwangssterilisationen: China geht hart gegen die ethnische Minderheit der Uiguren vor. Amerikas scheidender Außenminister spricht von einem Genozid. Was folgt daraus für Joe Biden?
Der amerikanische Außenminister kommt doch nicht wie geplant nach Europa. Einem Bericht zufolge hat die europäische Kritik an Donald Trump etwas mit der Entscheidung zu tun. Auch die Reise einer ranghohen Diplomatin nach Taiwan ist gestrichen.
Die Vereinigten Staaten haben auch unter der Präsidentschaft von Donald Trump ihre CO2-Bilanz verbessert. Die CO2-Emissionen liegen in Amerika 20 Prozent unter dem Niveau von 2005.
In Paris haben Staats- und Regierungschefs aus aller Welt über verstärkte Bemühungen zum Artenschutz beraten. Die bisherigen internationalen Bemühungen gelten als gescheitert. Laut einem 2019 veröffentlichten Bericht sind eine Million Arten auf der Erde vom Aussterben bedroht.