Kein Signal der Entspannung
Das Verhältnis der EU zur Türkei hat durch den Austritt Ankaras aus der Istanbul-Konvention über den Schutz von Frauen vor Gewalt einen neuen Rückschlag erlitten. Nicht nur das setzt einer Zusammenarbeit enge Grenzen.
Das Verhältnis der EU zur Türkei hat durch den Austritt Ankaras aus der Istanbul-Konvention über den Schutz von Frauen vor Gewalt einen neuen Rückschlag erlitten. Nicht nur das setzt einer Zusammenarbeit enge Grenzen.
Man nennt es gerne „Lebenselixier“. Und doch gehen wir mit dem Wasser manchmal zu sorglos um. Muss der Staat handeln?
Eigentlich will die EU mit ihrer Marinemission das Waffenembargo gegen Libyen durchsetzen. Das funktioniert nicht. Und trotzdem wandelt sich Libyen zum Besseren. Ein Erfolg auch der EU?
Seit 2002 treibt das Thema Missbrauch die katholische Kirche in Deutschland um – und nicht nur die Kirche. Eine Chronik.
Der chinesische Elefant steht im Raum. Ob Menschenrechte, Impfen oder E-Games: IOC-Präsident Bach übt sich bei der Session in durchsichtiger Dialektik.
Sechs Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar nimmt eine zivile Gegenregierung aus entmachteten Abgeordneten Gestalt an. Auf den Straßen fließt weiter das Blut.
Seit der Nacht zum Samstag gehen die Sicherheitskräfte in Myanmar besonders brutal gegen die Demonstranten vor. Es gab mehrere Tote und viele Verletzte.
In einer Erklärung verlangt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, alle Kämpfer sollten „unverzüglich“ abziehen. Die im Waffenstillstandsabkommen ausgehandelte Frist war im Januar verstrichen.
Wiederholte Verhaftungen und Überwachung durch Sicherheitskräfte – Aktivisten für ethnische Gleichberechtigung werden auf Kuba laut den Vereinten Nationen eingeschüchtert
Die Finanzmärkte können eine entscheidende Rolle in der Klimapolitik spielen. Denn dort werden ständig Milliardenbeträge umgelenkt – auch in eine ökologischere Richtung.
Der Kampf um Myanmars Zukunft wird immer härter. Das Militär verbreitet Angst – mit nächtlichen Festnahmen und gezielten Kopfschüssen. Eindrücke eines Aktivisten, der für die Demokratie sein Leben riskiert.
Die Vorwürfe sind heftig: Lassen sich deutsche Influencer vom autoritär regierten Dubai kaufen? Bisher will sich keiner der Social-Media-Promis dazu äußern. Jetzt nimmt der Manager eines prominenten Influencers Stellung.
Die Corona-Krise trifft Frauen besonders, sagt Anita Zaidi von der Gates-Stiftung. Im Interview fordert sie, die Bedürfnisse von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen – und Kinderbetreuung als gesellschaftliche Aufgabe zu betrachten.
Während die Welt den Internationalen Frauentag inmitten einer Pandemie begeht, ist klar: Die Corona-Krise trägt das Gesicht einer Frau. Sechs Vorschläge, wie daraus ein neuer, gleichberechtigter Weg für alle werden kann.
El Salvadors Präsident Bukele trägt Baseballkappen und Lederjacken. Er ist ungewöhnlich beliebt. Kein Wunder: Er hat die Mordrate mehr als halbiert. Wie ist ihm das gelungen?
Nach dem Putsch vor einem Monat geht die Armee in Myanmar weiter brutal gegen die eigene Bevölkerung vor. Nun hat die Schweizer Sondergesandte der UN den Sicherheitsrat zum Handeln aufgefordert.
Das blutige Vorgehen der Sicherheitskräfte bringt einige Vertreter des Landes dazu, sich der Bewegung des zivilen Ungehorsams anzuschließen. Der bisherige UN-Botschafter bleibt vorerst im Amt.
Als Reaktion auf die „schockierende“ Gewalt gegen Demonstranten verhängt Amerika neue Sanktionen gegen zwei Ministerien und Staatsfirmen in Myanmar. Derweil bleibt der UN-Botschafter des Landes trotz seiner Anti-Militär-Rede im Amt.
Die Gewalt in Myanmar eskaliert weiter - am Mittwoch werden der UNO zufolge 38 Menschen bei den Protesten gegen die Militärjunta getötet. Die UNO spricht vom „blutigsten“ Tag seit Beginn der Demonstrationen und rufen zu Sanktionen gegen die Militärherrscher auf.
Der Mittwoch war der blutigste Tag seit Beginn der Proteste in dem südostasiatischen Land. Menschenrechtler vermuten dahinter eine koordinierte Militärstrategie. Sie sprechen von Terror am eigenen Volk.
Bei Demonstrationen in Myanmar wurden laut UN am Mittwoch 38 Menschen getötet. Der örtliche Kardinal zieht einen Vergleich zur Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking.
Der IStGH nimmt Ermittlungen im Nahost-Konflikt auf. Vorangegangen war eine umstrittene Entscheidung, mit der der Gerichtshof sich selbst für zuständig erklärt hat, über die „Situation im Staat Palästina“ zu entscheiden. Ein Gastbeitrag.
Die deutsche Marine entsendet eine Fregatte in den indo-pazifischen Raum. Das Kriegsschiff soll Berlins verstärktes Engagement in der Region verdeutlichen – aber auch ein Zeichen gegen chinesische Hoheitsansprüche setzen.
Im Fall Nawalnyj liefert sich Russland immer neue Auseinandersetzungen auf internationaler Bühne. Doch die Rufe nach einer unabhängigen Ermittlung oder Freilassung verhallen. Stattdessen provoziert der Kreml.
Nach Angaben der UNO spielt sich in Jemen derzeit die „schlimmste Entwicklungskrise der Welt" ab. Bei einer Geberkonferenz für das kriegsgebeutelte Land sollen mehr als drei Milliarden Euro an Hilfen zusammenkommen
Die Militärjunta sieht sich als die rechtmäßige Regierung Myanmars. Doch Kyaw Moe Tun verweigert ihr vor aller Welt die Gefolgschaft und spricht sich vor der UN-Vollversammlung gegen das Regime aus.
Die scheidende Vorsitzende Katja Kipping wirbt für das neue Führungsduo, das auf dem Parteitag gewählt werden soll. Ihre Partei ruft sie auf, Verantwortung zu übernehmen. Doch die streitet lieber über Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Erstmals hat ein Parlament in Europa den Umgang mit der ethnischen Minderheit der Uiguren als Genozid eingestuft – weil Peking Frauen massenhaft sterilisieren lasse. Auch in Frankreich wächst der Unmut. China reagiert empört.
Heiko Maas hat die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs kritisiert, Palästina als Vertragsstaat anzuerkennen. Damit unterminiert Deutschland die Akzeptanz des Gerichtshofs – und seine eigene Glaubwürdigkeit. Ein Gastbeitrag.
Iran beginnt mit den Einschränkungen der UN-Atominspektionen. Der oberste Führer warnt Amerikaner und Europäer vor Einschüchterungsversuchen.
Den Friedensgesprächen zwischen Kabul und den Taliban zum Trotz ist die Gewalt am Hindukusch im vergangenen Herbst eskaliert. Die UN-Mission verzeichnet einen traurigen Rekord.
Nach dem Tod zweier Demonstranten verdammen UN, EU und die Vereinigten Staaten die Gewalt des Militärs in Myanmar. Selbst der sonst so zurückhaltende Stadtstaat Singapur findet deutliche Worte und zeigt sich „bestürzt“.
Wer nach Amerika einwandern wollte, durfte während des Verfahrens nicht ins Land kommen. Diese Regelung Präsident Trumps hat Biden nun aufgehoben.
Die Regierung Biden macht Zugeständnisse an Teheran. Einschränkungen für iranische UN-Diplomaten in New York sollen gelockert werden. Sorge bereitet eine Meldung, wonach ein Deutscher und ein Franzose in Iran verhaftet wurden.
Die Hackerattacken auf kritische Infrastruktur haben ein Maß erreicht, das einen fragen lässt, wann Amerika und Nato den Verteidigungsfall ausrufen. Die Lage ist gespannt wie noch nie.
Die von evangelischen Theologen geforderte Professionalisierung der Suizidhilfe erschafft erst genau die Normalität, die sie zu vermeiden beabsichtigt. Ein Gastbeitrag.