Freund und Feind in Brüssel
Die Nominierung durch die CDU ist der leichtere Schritt auf Ursula von der Leyens Weg zur zweiten Amtszeit. Die Stunde der Wahrheit schlägt nach der Europawahl.
Die Nominierung durch die CDU ist der leichtere Schritt auf Ursula von der Leyens Weg zur zweiten Amtszeit. Die Stunde der Wahrheit schlägt nach der Europawahl.
Der CDU-Vorstand hat Ursula von der Leyen einstimmig als Spitzenkandidatin der EVP benannt. Auch die CSU signalisiert Unterstützung.
Ursula von der Leyen wird von der CDU einstimmig als Spitzenkandidatin für die Europawahl nominiert. Mit Blick auf ihre zweite Amtszeit betont sie die Bedeutung Europas für seine Bürger und skizziert ihre Vision für Wettbewerbsfähigkeit, Klimaziele und Digitalisierung.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Montag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Ursula von der Leyen will es wissen. Sie tritt als Spitzenkandidatin der Christdemokraten zur Europawahl an. Doch gutes Krisenmanagement ist nicht genug.
Der CDU-Bundesvorstand nominiert Ursula von der Leyen als Spitzenkandidatin für die Europawahl Anfang Juni. Sie hat gute Chancen auf eine zweite Amtszeit. Die FDP stellt sich allerdings quer.
Die EU-Komissionspräsidentin und der NATO-Generalsekretär ermahnen Washington dazu, die Militärhilfe für die Ukraine nicht einzustellen. Es gehe darum, Geschlossenheit zu zeigen, sagte von der Leyen.
Dem Informatiker und Unternehmer Volker Gruhn geht die Kritik an Deutschland zu weit. Er nennt Beispiele, wo es gut läuft.
Brüssel bewegt sich auf die Bauern zu und setzt die Pflicht zur Flächenstilllegung aus. Kommissionspräsidentin von der Leyen treibt dabei weniger die Sorge um die Bauern. Es geht ihr um etwas ganz anderes.
Ursula von der Leyen strebt eine zweite Amtszeit als EU-Kommissionschefin an. Aber mit welcher Mehrheit im EU-Parlament? Italiens Regierungschefin könnte dafür sorgen.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Spaniens Regierungschef Sánchez sind nach Mauretanien gereist. Sie wollen das Land mit 500 Millionen Euro unterstützen. Von dort gelangten zuletzt immer mehr Migranten auf die Kanaren.
Mit seinem „Inflation Reduction Act“ hatte der amerikanische Präsident Joe Biden die Europäer regelrecht erschreckt – große Sorgen um den Standort kamen auf. Nun steht fest, wie Brüssel reagieren will.
Einen Green Deal 2.0 hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihre zweite Amtszeit in Aussicht gestellt. Im Strategiepapier zu den Klimazielen 2040 ist davon nichts zu spüren. Es hätte auch von Timmermans stammen können.
Brüssel geht rund vier Monate vor der Europawahl auf die Landwirte zu. Vom Tisch sei das Thema allerdings nicht, kündigte die EU-Kommissionspräsidentin am Dienstag im Europaparlament an.
Die Finanzhilfe für die Ukraine kann ab März überwiesen werden. Die Einigung mit Orbán war in kleiner Runde erreicht worden.
Der EU-Gipfel soll diese Woche mehr Geld für Brüssel beschließen. Dabei rufen die Staaten viele Strukturfördermittel gar nicht ab, zeigen interne Dokumente.
Katarina Barley führt die SPD in die Europawahl. Für die Liberalen tritt Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Spitzenkandidatin an. FDP-Chef Lindner würdigt sie als „Eurofighter“.
Im Sommer hatte Kommissionspräsidentin von der Leyen nach US-Vorbild Kontrollen von europäischen Investitionen in Ländern wie China angekündigt. Nun rudert sie zurück und beugt sich dem Widerstand aus Berlin.
Wer setzt in der Künstlichen Intelligenz die Maßstäbe? Und was hat eigentlich der deutsche Astronaut Matthias Maurer in Davos gemacht?
Der erfahrene Davos-Teilnehmer sagt sich jedes Jahr, dass es nun endgültig genug sei. Und dann packt er im Jahr darauf doch wieder seinen Koffer.
Die Sozialdemokraten treten mit einem EU-Kommissar aus Luxemburg zur Europawahl an: Nicolas Schmit. Alle Wunschkandidaten hatten abgewinkt. Bei der EVP warten derweil alle darauf, dass Ursula von der Leyen sich erklärt.
Hat sich die EU-Kommission von Viktor Orbán erpressen lassen? Das EU-Parlament will das vom Europäischen Gerichtshof überprüfen lassen, die Liberalen drohen Ursula von der Leyen gar mit einem Misstrauensvotum.
Das Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen ist in diesem Jahr angesichts aller Kriege und Krisen politischer denn je. Wir sprechen mit den F.A.Z.-Herausgebern Gerald Braunberger und Carsten Knop, die beide vor Ort sind, über Geopolitik und verpasste deutsche Chancen.
Die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wirbt in Davos für eine kontinuierliche Versorgung der Ukraine mit Waffen. Wenn ihr Widerstand weiter gestärkt werde, könne die Ukraine im Krieg gegen Russland siegen.
Der Ukraine militärisch und finanziell zu helfen, dient auch der Sicherheit Europas. Für solche öffentlichen Güter sollte eine EU-Kreditfinanzierung ins Auge gefasst werden. Zwei Vorbilder gibt es dafür. Ein Gastbeitrag.
Frank-Walter Steinmeier, Ursula von der Leyen und viele europäische Regierungschefs erwiesen dem früheren EU-Kommissionspräsidenten in Paris die letzte Ehre. Sogar Viktor Orbán war gekommen.
Der Bundesfinanzminister hält das neue Regelwerk für „realistischer und wirksamer“. Teile der Wirtschaft sind anderer Meinung.
Der Wolf soll nach dem Willen von Kommissionspräsidentin von der Leyen nicht mehr streng geschützt werden. Umweltministerin Lemke übt Kritik.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán knüpft seine Zustimmung an die Freigabe bislang zurückgehaltener EU-Gelder für sein Land. Ratspräsident Charles Michel rechnet mit einer Einigung bis Ende Januar.
Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Milliarden für Ungarn freigegeben, die wegen Rechtsstaats-Mängeln eingefroren waren. Da die Entscheidung kurz vor dem EU-Gipfel getroffen wurde, vermuten viele einen anrüchigen Deal mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán.
Ungarn zeigt sich erstmals bereit, Kiew im nächsten Jahr weiter mit Geld zu helfen. Bei der Eröffnung von Beitrittsverhandlungen bleibt Budapest aber stur. In Brüssel kommt es zum Showdown.
In Brüssel wird erwartet, dass die EU-Kommission zehn Milliarden Euro für Ungarn freigibt. Doch die Fraktionsvorsitzenden funken dazwischen: Die Bedingungen sind nicht erfüllt, schreiben sie in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt.
In Peking drängt die EU-Führung das zum Handelsdefizit und übergibt eine Liste verdächtiger Firmen im Ukraine-Krieg. Xi Jinping zeichnet dagegen rosige Bilder.
Schon vor der Entscheidung über Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine hat Kiew viele Gesetze an EU-Recht angepasst. Die Ministerin für Europäische Integration erklärt im F.A.Z.-Interview, was ein ungarisches Veto bedeuten würde.