Ausbilder sollen Rekruten absichtlich überfordert haben
Bei einem Trainingslauf in Pfullendorf brechen mehrere junge Soldaten zusammen. Nun erhebt die Bundeswehr einem Bericht zufolge schwere Vorwürfe gegen die Ausbilder.
Bei einem Trainingslauf in Pfullendorf brechen mehrere junge Soldaten zusammen. Nun erhebt die Bundeswehr einem Bericht zufolge schwere Vorwürfe gegen die Ausbilder.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wollte aufräumen im Beschaffungswesen der Bundeswehr. Ganz gelungen ist ihr das offenbar noch nicht. Ihr Ministerium zeigt sich dennoch zufrieden – trotz der weiterhin großen Verzögerungen.
Das Ausbildungsschiff der Bundeswehr, die berühmte „Gorch Fock“, soll bis 2019 saniert werden. Dabei explodieren die Kosten schon vor Sanierungsbeginn. Schon seit zwei Jahren liegt der Großsegler im Dock.
Verteidigungsministerin von der Leyen wollte im Beschaffungswesen der Bundeswehr aufräumen. Der aktuelle Rüstungsbericht zeigt jedoch Gegenteiliges. Ein Projekt soll sich sogar um fast 12 Jahre verzögern.
Als erste deutsche Kanzlerin hat Angela Merkel ihren Platz in der Geschichte längst sicher. Einen weiteren Eintrag bekäme sie, wenn sie selbstbestimmt ihr Amt übergäbe. Sollte sie einer anderen bedeutenden Frau nacheifern wollen, bliebe ihr Zeit bis 2039.
Für deutsche Soldaten in Afghanistan oder Mali gehört es zur Normalität, dass sich die Rückreise teils um Wochen verschiebt. Schuld ist die miserable Ausrüstung der Truppe.
Streit um die Starkenburg-Kaserne in Darmstadt: Die Stadt wünscht sich eine zivile Nutzung der Militärfläche. Doch wird in Berlin viel Überzeugungsarbeit nötig sein.
Die Konversion verlassener Militärobjekte schafft Spielraum für dringend benötigten Wohnraum. Darmstadts Oberbürgermeister Partsch verhandelt sogar mit dem Verteidigungsministerium um eine noch nicht freigegebene Kaserne.
Auch die Aufgabengebiete der deutschen Soldaten sollen sich künftig ändern, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Donnerstag im Bundestag.
Verteidigungsministerin von der Leyen hat Russland aufgefordert, zur Aufklärung des Giftgasanschlags auf einen russischen Ex-Spion in Großbritannien beizutragen. Es sei das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass „so schaurige Chemiewaffen“ in Europa eingesetzt worden seien.
Am Mittwoch wird die neue Regierung vereidigt – und der Frauenanteil ist so hoch wie noch nie. Doch über Gleichberechtigung in der Politik sagt das wenig aus.
Schwerer Schlag für Ursula von der Leyen: Ihre enge Mitarbeiterin und Staatssekretärin Katrin Suder scheidet aus dem Amt. Sie war von einer Unternehmensberatung ins Verteidigungsministerium gewechselt.
Als Generalsekretär der CDU eckte Peter Tauber bei Konservativen an. Eine schwere Darmkrankheit zwang ihn zur Pause. Nun soll er ins Verteidigungsressort wechseln.
Der Irak-Einsatz der Bundeswehr ist umstritten: Das Soldatenforum „Darmstädter Signal“ wirft der Verteidigungsministerin einen Seitenwechsel vor – und der Wehrbeauftragte des Bundestags warnt, sich zu übernehmen.
Am Mittwoch will das Kabinett über die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Irak entscheiden. Der Sprecher eines Soldatenforums fällt ein gravierendes Urteil über die Einsatzfähigkeit der Truppe.
„Arbeit“, „endlich“ und „anpacken“: CDU-Politiker bringen nach dem eindeutigen Mitgliedervotum der SPD ihre Erleichterung zum Ausdruck. Der Partei bleiben dennoch viele Unsicherheiten.
In der Champagne üben französische und deutsche Soldaten gemeinsam für den Einsatz in Mali. In der Militärkultur beider Länder gibt es große Unterschiede – aber funktioniert die Zusammenarbeit?
Das Schicksal der Groko entscheidet sich am Sonntag. Dann wird das Ergebnis der SPD-Mitgliederbefragung bekanntgegeben. Was passiert, wenn es zum „Nein“ kommt? Mögliche Szenarien.
Trotz neuer Zahlen zu Ausrüstungsmängeln bei der Bundeswehr sieht das Verteidigungsministerium keine Einschränkung ihrer Einsatzfähigkeit. Ursula von der Leyen weist jegliche Verantwortung von sich.
Die Streitkräfte brauchen Panzer und Personal. Das Ministerium bemüht sich um Verbesserungen, doch wo ein Wille ist, fehlt immer noch das Geld. Die gravierenden Mängel im Bericht des Wehrbeauftragten beunruhigen die Nato.
Der Bundeswehr fehlt es an Material, viele Waffensysteme sind nur beschränkt einsetzbar. Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld und Geduld, um aufzuholen, was „25 Jahre lang abgebaut und gespart worden ist“.
Weniger als ein Drittel der Jets ist einsatzbereit – und auch der Kampfpanzer Leopard macht Probleme: Ein Bericht des Verteidigungsministeriums verdeutlicht die schlechte Ausrüstungslage der Bundeswehr. Eine Besserung sei erst mittelfristig zu erwarten.
Angela Merkels Kritiker zeigen sich zufrieden mit den designierten CDU-Ministern. Für Jens Spahn als Gesundheitsminister gibt es sogar Lob aus der SPD. Die Grünen sehen das anders.
Angela Merkel gibt dem Druck aus der eigenen Partei nach und kündigt vor dem Parteitag eine Verjüngung der CDU-Minister in der nächsten Bundesregierung an.
Angela Merkel ernennt den konservativen CDU-Politiker Jens Spahn zum Gesundheitsminister. So will sie den „rechten“ Flügel ihrer Partei besänftigen.
Kanzlerin Angela Merkel hat sich festgelegt: Nun wird nach und nach bekannt, wen sie aus der Union in ihr Kabinett holen will. Vor allem ein Kriterium scheint bei ihrer Auswahl wichtig gewesen zu sein.
Thomas De Maizière wird dem nächsten Kabinett nicht angehören. Im Gespräch mit der F.A.Z. äußert er sich skeptisch über den neuen Zuschnitt des Innenministeriums. Und über die Fähigkeiten seines möglichen Nachfolgers.
CDU-Chefin Angela Merkel will Jens Spahn nach übereinstimmenden Informationen zum Gesundheitsminister machen. Auch das Landwirtschaftsministerium ist offenbar vergeben.
Der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes lobt die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Trendwende in der Bundeswehr. Die schlechte Einsatzbereitschaft gehe auf Planungsfehler aus dem Jahr 2011 zurück.
Wenn Angela Merkel am Sonntag bekannt gibt, wer aus der CDU ins Kabinett ihrer dritten großen Koalition eintreten soll, dürfte es Überraschungen geben. Wird die Kanzlerin die erste sein, die ihre Nachfolge selbst regelt?
Was bedeutet der Traditionserlass für die Bundeswehr? Ein Anknüpfen an Vorgängerorganisationen ist heikel, reine Selbstreferenz aber reicht nicht. Ein Gastbeitrag.
Mit dem „Puma“ verfügt die Bundeswehr über den weltweit teuersten Schützenpanzer, er sollte alle Wünsche auf einmal erfüllen. Doch das High-Tech-Gefährt entwickelt sich zum Sorgenkind.
Der Bundeswehr fehlt es trotz vollmundiger Reformversprechen an Geld und Gerät – und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Denn gerade die SPD spricht in diesem Fall mit gespaltener Zunge.
Die Bundeswehr will künftig auch die Armeen aus der Zeit von DDR und deutschem Kaiserreich in ihre Traditionspflege einbeziehen. Das wäre eine gewagte Wende.
Trotz erheblicher Reformanstrengungen hat sich der Zustand der Bundeswehr nach dem aktuellen Jahresbericht des Wehrbeauftragten Bartels nicht verbessert. Im Gegenteil.
In zwei Jahren tritt der bisherige Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ab. Bei der Suche nach einem Nachfolger fällt der Name Ursula von der Leyen immer öfter.