Orbáns zweite Niederlage
Wieder bremst die Opposition ein Vorhaben des ungarischen Premierministers aus: Seine geplante Verfassungsänderung ist gescheitert. Warum ging Orbán sehenden Auges in die Niederlage?
Wieder bremst die Opposition ein Vorhaben des ungarischen Premierministers aus: Seine geplante Verfassungsänderung ist gescheitert. Warum ging Orbán sehenden Auges in die Niederlage?
Schon das Referendum gegen die EU-Flüchtlingspolitik hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verloren. Nun hat seine Regierungspartei auch die Mehrheit für eine Verfassungsänderung verfehlt.
Unvermittelt wurde kürzlich in Ungarn die links-liberale Zeitung „Népszabadság“ eingestellt. Jetzt wird sie nun an einen Orbán-Vertrauten verkauft. Das hatten viele kommen sehen.
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Russland seine Wiederwahl in den Menschenrechtsrat verwehrt. Dafür nimmt Ungarn jetzt den freigewordenen Platz ein.
Ungarn feiert den 60. Jahrestag des Aufstands gegen die Sowjetherrschaft. Die russische Berichterstattung führt zu Spannungen. Aus Brüssel kommt ein dezenter Hinweis.
Beim Gedanken an den Ungarn-Aufstand wurde der ungarische Präsident Victor Orban von Protestanten ausgebuht. Der wiederum geißelte in seiner Rede die EU.
Offiziell lehnt der ungarische Präsident Viktor Orban Einwanderung strikt ab. Aber an eine Aufenthaltsgenehmigung des Landes zu kommen ist leicht. Es kostet nur eine Menge Geld.
Bei einem Festakt im bayerischen Landtag vergleicht Ungarns umstrittener Regierungschef Orbán die Flüchtlingskrise mit der Grenzöffnung für DDR-Bürger 1989. Seehofer stellt sich hinter seinen Gast, die Opposition protestiert.
Horst Seehofer und Viktor Orbán verstehen sich, nicht nur wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik. An diesem Montag besucht Orbán den bayerischen Landtag – die lautstarke Kritik der Opposition kommt beiden zugute.
Mit seinem Referendum über die europäische Flüchtlingspolitik ist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán gescheitert. Jetzt will er die Verfassung ändern. Was bezweckt er damit?
Die ungarische Zeitung „Nepszabadsag“ wird am Montag überraschend nicht erscheinen. Erst mit einem „neuen Konzept“ soll sie zurückkehren. Angeblich eine rein ökonomische Entscheidung – aber die Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe.
Schon die Ankündigung eines Auftritts von Ungarns Regierungschef Orban in Bayern löst Entrüstung aus. Ist es Seehofers nächster Affront gegen die Bundeskanzlerin? Wird gar der Landtag „missbraucht“?
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über das ungarische Flüchtlingsreferendum und das Pegida-Gebrüll in Dresden. Die Rechnung der AfD geht in der Sendung nicht auf.
Spötter sagen, Orbáns Referendum gegen Flüchtlinge in Ungarn sei die teuerste Meinungsumfrage aller Zeiten gewesen. Natürlich war es mehr als das.
Sind alle Ungarn islamfeindlich? Ist, wer für ein Burka-Verbot eintritt, ein Gegner der Integration? In der Talkshow von Anne Will passt, wie so oft, vieles nicht zueinander. Doch gerade das ergibt ein stimmiges Bild.
Das ungarische Referendum über die umstrittenen EU-Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen ist ungültig. An der Abstimmung nahmen nur rund 45 Prozent statt der erforderlichen 50 Prozent der Wahlberechtigten teil. Eine Schlappe für Regierungschef Orbán.
Der Leiter des ungarischen Wahlausschusses rechnet mit einer Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent. Das Referendum, das über die Aufnahme von Flüchtlingen entscheiden soll, wäre damit hinfällig.
Die Volksabstimmung am heutigen Sonntag sei gefährlich, sagt der EU-Parlamentspräsident. Ländern, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, droht er mit dem Entzug von Fördermitteln.
Ungarn veranstaltet an diesem Sonntag ein Referendum zur Flüchtlingspolitik. Die Angst der Wähler vor einem Anstieg der Flüchtlingszahlen ist groß. Das Ergebnis der Abstimmung steht fast schon fest. Was bezweckt Präsident Orbán mit dem Bürgervotum?
Kurz vor Ungarns Abstimmung über die Aufnahme von Flüchtlingen sorgt ein Bericht von Amnesty International für Aufregung. Die Menschenrechtler erheben darin schwere Vorwürfe.
Liverpool im Ligapokal weiter +++ Fußballfrauen siegen in Ungarn +++ Fünf Spiele Sperre für Mainzer Rodriguez +++ Gladbacher Fans wollen in Leipzig schweigen +++ Monopolkommission kritisiert DFL-Vermarktung +++ Fußball kompakt am Dienstag.
Ungarns Ministerpräsident macht Europa ein ideologisches Angebot, das es unbedingt ablehnen muss: Er steuert zu auf den autoritären Staat. Ein Gastbeitrag.
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sieht die Europäische Gemeinschaft an einem kritischen Punkt. Die Situation sei „schwierig und gefährlich“, sagt er im Interview mit der F.A.Z.
Asselborn erweist der EU mit seinen törichten Äußerungen gegenüber Ungarn einen Bärendienst. Er sollte seine Energie lieber darauf konzentrieren, Antworten auf drängende Fragen zu finden.
Schwere Kritik an Ungarns Regierungschef Viktor Orbán vor dem EU-Gipfel: Das Land gehöre eigentlich nicht mehr in die EU, sagt der dienstälteste Außenminister der Gemeinschaft.
SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel scharf kritisiert. Die Entscheidung der Kanzlerin habe Deutschland in die schwierige Lage versetzt.
Wenn Ungarn das Dublin-Abkommen nicht einhalte, sehe Wien sich gezwungen, Budapest vor den Europäischen Gerichtshof zu zerren, sagt der österreichische Innenminister Sobotka. Es gehe nur um die Einhaltung geltenden Rechts.
Die beste Börse in der EU? Derzeit Ungarn. Auch die Ratingagenturen honorieren die Wirtschaftspolitik der Regierung Orbán.
Eine Studie des Crédit Agricole zeigt: Erstmals seit 2008 wächst der Markt für Konsumkredite wieder. Vor allem Autos werden gerne geleast. Das zeigt die gute Stimmung der Verbraucher.
Ohne Strom und fließend Wasser: Für viele Flüchtlinge in Griechenland spitzt sich die Lage dramatisch zu. Eine Hilfsorganisation spricht von „katastrophalen“ Zuständen.
Drei Olympia-Siege und noch mehr Medaillen in 14 Stunden: Den elften Tag in Rio erleben deutsche Sportfans zeitweise im Ausnahmezustand. Die Faszination der Spiele lässt sogar eine herbe Pleite schnell vergessen. Protokoll eines denkwürdigen Tages.
Länder wie Polen und Ungarn, die in der EU Nettoempfänger sind, wehren sich gegen eine Verteilung von Flüchtlingen. Das sei unsolidarisch und sollte sich im Haushalt niederschlagen, fordern deutsche EU-Parlamentarier.
Die erste Kurve entscheidet: Nico Rosberg startet beim Großen Preis von Ungarn schlecht und verliert den ersten Platz an seinen Teamrivalen. Hamilton bringt die Führung ins Ziel – und nimmt dem Deutschen noch einen weiteren Spitzenrang ab.
Wegen heftiger Regenfälle wird die Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn mehrfach unterbrochen. Auf der überfluteten Piste bauen gleich drei Formel-1-Piloten einen Unfall – und am Ende haben nicht alle so viel Glück wie der deutsche WM-Führende.
Erstes Training in Ungarn +++ NBA-All-Star-Game verlegt +++ Jungs Pferd ist fiebrig +++ Tennisprofi Zverev und Brown sind weiter +++ Handballer fordern Videobeweis +++ Sport kompakt am Freitag
Erasmus-Semester in Barcelona? Keine Kunst. Die echte Herausforderung lauert in Osteuropa. Unser Autor hat dort Ungarisch und Russisch gelernt – und verrät, wie man es überlebt.