„Moskau hilft Assad bei Umgehung von Sanktionen“
Syrien könnte seine Ölgeschäfte über russische Banken abwickeln, um die Sanktionen zu umgehen. Das berichtet das „Wall Street Journal“, dem entsprechende Dokumente vorliegen.
Syrien könnte seine Ölgeschäfte über russische Banken abwickeln, um die Sanktionen zu umgehen. Das berichtet das „Wall Street Journal“, dem entsprechende Dokumente vorliegen.
Der zur Opposition übergelaufene syrische Ministerpräsident Hidschab sieht das Assad-Regime im Zerfall. Die Führung sei militärisch, wirtschaftlich und moralisch zusammengebrochen. Aus Aleppo, Homs und Damaskus werden derweil weitere Kämpfe gemeldet.
An der syrisch-jordanischen Grenze ist es zu einem Gefecht zwischen Assad-Truppen und der jordanischen Armee gekommen. Zuvor hatten syrische Truppen auf Flüchtlinge geschossen.
Seit etwa einem Jahr ist Südsudan unabhängig – und seitdem gab es Streit über den Öltransport durch den Norden. Nun soll dieser vorbei sein. Zweifel bleiben.
Die EU und die Vereinigten Staaten haben die Einigung Sudans und Südsudans über die Verwendung der Öleinnahmen als ermutigend begrüßt. Die seit Januar ausgesetzte Ölförderung soll nun wieder aufgenommen werden.
Der Export südsudanesischen Öls steht vor der Wiederaufnahme. Laut Angaben der Afrikanischen Union erzielten Vertreter des Staates mit dem Sudan nach langen Verhandlungen ein Abkommen über Transitgebühren.
Die UN-Vollversammlung ruft Syriens Diktator Assad zum Rückzug auf. Eine Forderung nach Sanktionen fehlt dagegen in der Resolution, genauso die Rüge der Vetomächte Russland und China. In Syrien richten die Regierungstruppen ein neues Massaker an.
Die UN sind nach dem Rückzug ihres Syrien-Gesandten Kofi Annan mit sich selbst beschäftigt. In Aleppo rüsten sich Militärs und Aufständische für den „Hauptkampf“.
rüb./cheh. WASHINGTON/FRANKFURT, 2. August. Der Syrien-Gesandte von UN und Arabischer Liga, Kofi Annan, gibt sein Amt auf.
Kofi Annan tritt zum 31. August als Sondergesandter der UN und der Arabischen Liga für Syrien zurück. Das teilte der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York mit.
Der amerikanische Verteidigungsminister Panetta hat die Schlacht um Aleppo einen Nagel im Sarg des syrischen Diktators Assad genannt. Das Problem „Assad“ soll sich offenbar von selbst erledigen - ohne Zutun Amerikas.
Syriens Armee hat am dritten Tag in Folge Aleppo angegriffen. Die Rebellen wiesen Berichte zurück, die Stadt sei vom Assad-Regime zurückerobert worden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon teilte mit, dass Beobachter der Vereinten Nationen beschossen worden seien.
Die Reaktionen auf den Syrien-Konflikt offenbaren die geopolitische Ahnungslosigkeit mancher deutscher Kommentatoren: Zehn Minuten Nachhilfe aus gegebenem Anlass können nicht schaden.
Das Regime in Syrien hat offen damit gedroht, Chemiewaffen einzusetzen. Dies allerdings nur im Fall einer „ausländischen Aggression“: gegen die eigenen Bürger würden „niemals“ Chemiewaffen eingesetzt, sagte ein Sprecher des syrischen Außenministeriums.
Am vergangenen Donnerstag hat Sergej Lawrow abermals das russische Veto gegen die Syrien-Resolution verkündet. Der russische Außenminister tut, was Putin sagt - und knurrt dazu.
Die Obama-Administration hält sich in der Syrien-Krise zurück. Sie will sich überhaupt aus allen außenpolitischen Händeln heraushalten, um keine Wählerstimmen zu riskieren. Die Woche der Zuspitzung in Syrien verbrachte Obama auf Wahlkampftour in Ohio und Florida.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf eine Verlängerung der Beobachtermission in Syrien um 30 Tage verständigt. Unterdessen startete die syrische Armee in Damaskus eine Offensive, um die von Aufständischen eroberten Viertel zurückzuerobern.
In Damaskus nehmen die Gefechte nach dem Anschlag auf die Spitze des Regimes zu. UN-Missionschef Robert Mood verließ die syrische Hauptstadt. Derweil legten Russland und China im UN-Sicherheitsrat zum dritten Mal ihr Veto gegen eine Syrien-Resolution ein.
Einen Tag nach dem Anschlag auf engste Assad-Vertraute liefern sich die syrische Armee und oppositionelle Milizen offenbar schwere Gefechte. Viele Einwohner flüchten aus Damaskus. Wo sich Machthaber Assad aufhält, ist unklar.
mrb./rüb./M.L./P.K. KAIRO/WASHINGTON/ MOSKAU/PEKING, 18. Juli. Bei einem Bombenanschlag auf das Gebäude des Nationalen Sicherheitsdienstes in Damaskus sind am ...
Der syrische Verteidigungsminister Daud Radschha und der Schwager von Präsident Assad sind bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Die Freie Syrische Armee und eine islamistische Gruppe bekannten sich zu dem Anschlag. Der UN-Sicherheitsrat verschob die Abstimmung über eine Syrien-Resolution.
In Damaskus haben sich auch am Dienstag Regierungstruppen Gefechte mit Aufständischen geliefert. Iran hat derweil nach eigenen Angaben Gespräche mit syrischen Regimegegnern geführt.
Russlands Außenminister Lawrow hat "einigen westlichen Ländern" vorgeworfen, sie provozierten Bürgerkrieg in Syrien, indem sie auf Sanktionen des UN-Sicherheitsrats bestünden. Es sei unrealistisch zu hoffen, dass Machthaber Assad gehe. In der Hauptstadt Damaskus halten die Kämpfe nach Angaben der Opposition unterdessen an.
Die Klärung des Tathergangs von Tremseh hatte schon am Freitag in den Beratungen der Mitglieder des UN-Sicherheitsrats für eine neue Syrien-Resolution eine
Nach Angaben der UN-Mission für Syrien galt der Angriff des Regimes auf die Ortschaft Tremseh Deserteueren und Regierungsgegnern. Die Zahl der Opfer ist weiter unklar. Damaskus bezichtigte derweil „Terroristen“.
Ein Streit um die Führung in der Afrikanischen Union lähmt die ganze Organisation. Südafrika will den derzeitigen Kommissionspräsidenten Ping mit Innenministerin Dlamini-Zuma ablösen.
Was genau in dem Ort in der Region Hama geschah, ist unklar. Sicher ist nur, dass sehr viele Menschen getötet wurden. Syriens Opposition fordert eine Intervention.
Regierungsnahe Truppen in Syrien haben der Opposition zufolge ein weiteres Massaker mit bis zu 250 Toten verübt. UN-Sondervermittler Annan zeigte sich „schockiert und entsetzt“. Die syrische Opposition verstärkte ihre Forderung nach einer Militärintervention.
Im UN-Sicherheitsrat ringt der Westen um eine neue Resolution, die Syrien mit Sanktionen droht. Assad verliert seinen Botschafter im Irak und Ankara rückt von dem Vorwurf ab, Syrien habe eine türkisches Militärflugzeug abgeschossen.
Russland hat dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der keine Sanktionen gegen die Führung in Damaskus vorsieht. Der russische Außenminister Lawrow kam in Moskau mit Vertretern der syrischen Opposition zusammen.
Damaskus, Teheran, Bagdad: UN-Sondervermittler Annan sucht in hektischer Pendeldiplomatie Auswege aus der Krise in Syrien. In Kairo traf derweil Außenminister Westerwelle mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga zusammen, um über eine Beendigung des Bürgerkriegs zu beraten.
Der UN-Sondergesandte Annan und der syrische Machthaber Assad haben sich auf einen „Ansatz“ zur Beilegung der Krise in Syrien verständigt. Der russische Präsident Putin kritisierte derweil die „Bomben- und Raketendemokratie“ politischer Akteure im Westen.
Der UN-Sondergesandte für Syrien Annan hat den Versuch, die Krise in Syrien diplomatisch zu lösen, für gescheitert erklärt. Die amerikanische Außenministerin Clinton bezeichnete Annans Eingeständnis als „Weckruf“.
Die Gruppe „der Freunde Syriens“ hat ihre Beratungen in Paris ohne greifbare Ergebnisse beendet. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich irritiert über eine Indiskretion des russischen Außenministers Lawrow.
In New York hat der UN-Sicherheitsrat die Zerstörung historischer Stätten durch die Extremistengruppe Ansar Dine verurteilt. Grünes Licht für eine militärische Intervention der internationalen Gemeinschaft im Norden Malis gaben die Ratsmitglieder nicht.
Der russische Außenminister Lawrow hat sich erstaunt über den Vorschlag gezeigt, Russland solle dem syrischen Präsidenten Assad Asyl anbieten. Die UN-Beobachtermission in Syrien kündigte an, ihre Arbeit wieder aufzunehmen.