Ein glänzender Diplomat
Der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er war der erste Araber im Amt - und der erste Generalsekretär, dem eine zweite Amtszeit verwehrt blieb.
Der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er war der erste Araber im Amt - und der erste Generalsekretär, dem eine zweite Amtszeit verwehrt blieb.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Die Türkei will Schutzzonen für Flüchtlinge auf der syrischen Seite der Grenze errichten. Außenminister Çavuşoğlu sagt, das sei viel billiger. Angebliche Interventionspläne für Syrien weist die Regierung zurück.
Der Verhandlungsführer der syrischen Opposition ist sehr skeptisch, ob es wirklich zu einer Feuerpause in Syrien kommen wird. Beispiele aus anderen Ländern machen ihm Angst, sagt er im F.A.Z.-Gespräch.
Der stellvertretende UN-Generalsekretär Eliasson hat die Hoffnung auf Frieden in Syrien noch nicht aufgegeben. Im Interview mit der F.A.Z. sagt er jedoch auch deutlich, dass das nicht nur an den lokalen Akteuren hängt.
Die in München getroffenen Vereinbarungen zur Syrien-Krise scheinen ein guter Weg zu sein, zu einem Frieden in dem Bürgerkriegsland zu kommen. Der Kreml muss zwar einige Kröten schlucken, darf aber auf Augenhöhe verhandeln.
Moskau sei bereit, über alle „sinnvollen Vorschläge“ für eine Waffenruhe nachzudenken, sagt Russlands Außenminister. Die einfache Ankündigung einer „humanitären Pause“ sei aber unrealistisch.
Nach dem nordkoreanischen Raketentest erhöht Amerika den Druck auf Kim Jong-un: Schon in zwei Wochen könnte ein Raketenabwehrsystem in Südkorea stationiert sein.
Fachleute der Vereinten Nationen werfen dem syrischen Machthaber Assad Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Er vernichte die Zivilbevölkerung, sagen sie und fordern, Assad zur Rechenschaft zu ziehen.
Mit dem Raketentest hat Nordkorea die Weltgemeinschaft brüskiert. Die Vereinigten Staaten wollen im UN-Sicherheitsrat nun die bislang härteste Reaktion auf die Provokation durchsetzen.
Nach dem Start einer Rakete durch Nordkorea bräuchte die Weltgemeinschaft vor allem China, um Pjöngjang in die Schranken zu weisen. Doch Peking lehnt alle Maßnahmen ab, die Nordkorea destabilisieren könnten.
Nach dem wiederholten Start einer Weltraumrakete durch Nordkorea zeigt sich die Weltgemeinschaft entschlossen zu einer entschlossenen Reaktion. Der südkoreanische Geheimdienst befürchtet, Pjönjang könnte bald einen weiteren Atomtest starten.
Die Vereinigten Staaten beschuldigen Moskau, bei seinen Luftschlägen in Syrien zahlreiche Zivilisten zu töten. Russland weist die Vorwürfe zurück. An der Grenze zur Türkei bahnt sich unterdessen wegen einer neuen Fluchtwelle eine humanitäre Katastrophe an.
Hunger und menschenunwürdige Zustände in den Flüchtlingslagern nah der Heimat haben im vergangenen Jahr viele syrische Flüchtlinge auf die gefährliche Reise nach Europa getrieben. Nun hat Kanzlerin Merkel Milliarden Euro für die notleidenen Menschen versprochen.
Die Terrormiliz IS könnte in Syrien und in Irak Senfgas eingesetzt haben. Zugang zu Lagerstätten hatten die Islamisten nicht. Sind sie in der Lage, selbst Chemiewaffen herzustellen?
Eine wissenschaftliche Mission oder ein verdecktes Rüstungsprogramm? Nordkorea informiert die Vereinten Nationen über einen bevorstehenden Raketenstart. Amerika und Südkorea sind nicht begeistert.
Von russischen Dissidenten ist man im Westen immer ganz hingerissen, wie der Fall Litwinenko zeigt. Aber sollte der Geheimdienst wirklich so dumm gewesen sein, ihn in aller Öffentlichkeit sterben zu lassen?
Heute beginnen in Genf Friedensgespräche über Syrien. In vielen Orten des Landes wird immer noch gekämpft. Die Lage ist unübersichtlich, die Allianzen wechseln und auch das Eingreifen Russlands hat keine Entscheidung gebracht.
Italien hofft in Iran auf Milliardenumsätze, der Papst auf Dialog mit dem Islam. Präsident Rohani wird zu Beginn seiner Europareise in Rom mit offenen Armen empfangen.
Ein jahrzehntelanger blutiger Konflikt könnte bald beendet sein: Kolumbiens Regierung und die linke Farc-Guerilla stehen vor einer Waffenruhe. Der UN-Sicherheitsrat schickt Beobachter.
Eigentlich sollten die Syrien-Friedensgespräche in Genf schon begonnen haben, doch der Streit um die Teilnehmerliste behindert das Fortkommen. Bis Freitag soll nun Klarheit herrschen, sagt UN-Unterhändler de Mistura.
Noch immer können die Vereinten Nationen den an Hunger sterbenden Syrern nicht ausreichend helfen. Machthaber Assad verhindert das. Dutzende Menschen sterben vor den Augen der Hilfskräfte.
Der sehnlich erwartete Hilfskonvoi erreicht das belagerte Madaya in Syrien. Hunderte der ausgehungerten Menschen brauchen sofort einen Arzt, sonst sterben sie. Für den syrischen UN-Botschafter sind Berichte über Hunger in der Stadt dagegen „erfunden“.
Anschläge auf Ölanlagen und eine Polizeischule zeigen: Der „Islamische Staat“ breitet sich immer weiter in Libyen aus. Die Regionalregierungen aber bleiben mit sich selbst beschäftigt.
Erstmals testete Nordkorea nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe. Die Regierungen von Südkorea und Japan verurteilten den Schritt und kündigten Gegenmaßnahmen an. Dabei kämen vor allem internationale Sanktionen in Betracht.
Der kommunistische Staat hat nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet. Erdbebenstationen registrierten seismische Erschütterungen im Testgebiet. Der UN-Sicherheitsrat hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen.
Riad erklärt vor den Vereinten Nationen, alle Getöteten hätten „einen fairen Prozess“ gehabt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf die saudiarabische Botschaft in Teheran.
Nach den Raketentests des Iran wollen die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen das Land im Nahen Osten durchsetzen. Sollte dies geschehen, droht der iranische Präsident mit Konsequenzen.
Das eine ist das flächenmäßig größte Land der Erde, das andere bald das bevölkerungsreichste: Russland und Indien vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Es geht um Waffen und um Kernkraftwerke.
Die syrische Regierung ist nach Worten von Außenminister Walid Muallem zu einer Beteiligung an den Friedensgesprächen in Genf zu einer Beendigung des Bürgerkriegs bereit. Die Bedingung: keine „ausländische Einmischung“.
„Kriegsverbrechen“ komme es gleich, was russische Bombardierungen in Syrien anrichten, kritisiert Amnesty International. Moskau mache falsche Angaben über zivile Opfer.
Einstimmig hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum Friedensprozess in Syrien angenommen. In einem Monat sollen Friedensgespräche beginnen. Doch Amerika beharrt darauf, dass Syriens Präsident Assad entmachtet wird.
Apple hat seine Führung umgebaut: Hinter Konzernchef Tim Cook gibt es künftig offiziell eine Nummer zwei. In Frankreich sind dagegen Markenlogos auf Zigarettenpackungen künftig verboten.
Bagdad hat wegen der türkischen Truppenpräsenz im Nordirak den UN-Sicherheitsrat eingeschaltet. Die türkischen Soldaten verletzten die Souveränität des Landes.
Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist verfassungskonform - es geht nämlich um Verteidigung. Gleichwohl sollte das Grundgesetz deutlicher gefasst werden.
Weil er die Grausamkeit der nordkoreanischen Machthaber kannte und um sein Leben fürchtete, ist ein Onkel des Diktators Kim Jong-un vor Jahren nach Amerika geflohen. Jetzt hat er zum ersten Mal ein Interview gegeben.