Erschöpft am East River
Zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine herrscht in New York Erschöpfung. Europa muss nicht nur den Globalen Süden umwerben, sondern auch Amerika.
Zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine herrscht in New York Erschöpfung. Europa muss nicht nur den Globalen Süden umwerben, sondern auch Amerika.
Zum zweiten Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine spricht die Bundesaußenministerin vor dem UN-Sicherheitsrat und der Generalversammlung. Verhandlungen mit Russland hält sie derzeit für aussichtslos.
An der Heimatfront kippt die Stimmung: Wirtschaft und Verbraucher in der Ukraine sind zunehmend skeptisch. Die wirtschaftlichen Schäden erreichen ein kaum vorstellbares Ausmaß.
Noch immer kommen fast jeden Tag Geflüchtete aus der Ukraine in Frankfurt an. Als erste Anlaufstelle hat sich die Bahnhofsmission einen Namen gemacht. Einige kommen auch immer wieder.
Die Leichtigkeit, mit der hier Banalität in Bestialität umschlägt, lässt alle Beschwörungen des Marquis de Sade angestrengt erscheinen: Eine Wiederentdeckung der Dichter Egon Bondy und Ivo Vodsed'álek.
Berlin müsste sich darauf vorbereiten, dass Putin in der Ukraine siegte und Trump Präsident würde. Aber hierzulande setzt man auf das Prinzip Hoffnung.
Die EU sollte nach der Europawahl auch zu einer Verteidigungsunion werden. Das ist eine der Konsequenzen aus dem Überfall auf die Ukraine, meinen Ursula von der Leyen und Friedrich Merz. Ein Gastbeitrag.
Initiativen und Vereine aus dem Rhein-Main-Gebiet sammeln Spenden für das vom Krieg gebeutelte Land und deren Flüchtlinge. Auch nach zwei Jahren ist das Engagement noch groß.
Russlands Überfall auf die Ukraine jährt sich am 24. Februar zum zweiten Mal. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat ausgerechnet, wie viele Stunden Kinder seither in Schutzkellern ausharren mussten.
Der Westen hat Moskaus Wirtschaft vielfach sanktioniert. Das hindert Konzerne nicht daran, Milliardengeschäfte zu machen – mit Russlands Nachbarn.
Er hätte seine Rolle in Berlin vielleicht weniger leidenschaftlich ausfüllen können, sagt Andrij Melnyk. Auf Erreichtes ist er aber stolz und plädiert für den Einsatz der Diplomatie, um den Krieg zu beenden.
Der Bundestag entscheidet über die Legalisierung von Cannabis. Der Beginn des Ukrainekriegs jährt sich zum zweiten Mal. Und: Der Rundfunkbeitrag erhitzt wieder einmal die Gemüter. Der F.A.Z.-Frühdenker
Die Sicherheitsorganisation OSZE ist seit Beginn des Ukrainekriegs weitgehend gelähmt. Zur Parlamentarischen Versammlung wollen die Russen nun nicht einmal mehr kommen.
Seit zwei Jahren unterstützt Berlin die Ukraine in ihrer Abwehrschlacht gegen Russland. Weder Kanzler noch Opposition stellen die Hilfe infrage. Doch intern wird längst diskutiert, wie es weitergeht.
Eine Blockade der EU-Ostgrenze zur Ukraine durch Bauern will Warschau nicht zulassen. Die Agrarpolitik der EU müsse aber „korrigiert“ werden, mahnt Regierungschef Donald Tusk.
Die Union hat im Bundestag über einen eigenen Antrag zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern abstimmen lassen. Er erreichte nicht die nötige Mehrheit – aber Unterstützung einzelner Ampelabgeordneter.
Infolge des Krieges sind die Ukrainer in kurzer Zeit zur zweitgrößten Migrantengruppe in Hessen geworden. Warum fallen sie dennoch weniger auf als andere Einwanderer?
Wir sprechen mit dem Militärexperten Franz-Stefan Gady und der Sicherheitsexpertin Claudia Major über zwei Jahre Krieg in der Ukraine, die Gefahr, dass Russland gewinnt und stockende westliche Unterstützung.
Eine Posse, hinter der der schreckliche Anlass völlig verschwindet. Scholz muss seine Angst überwinden. Deutschland muss liefern, was nötig ist.
Der Bundestag hat gegen einen Unionsantrag gestimmt, der die Lieferung von Marschflugkörpern an die Ukraine fordert. CDU-Chef Friedrich Merz attackiert Bundeskanzler Scholz: Die „Zeitenwende“ sei „nur ein Wort“ geblieben.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Donnerstag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Viele Flüchtlinge aus der Ukraine sind schon fast zwei Jahre in Deutschland. Sie in Jobs zu vermitteln, ist nicht leicht – das liegt nicht allein an der Sprache.
Zehntausende, womöglich gar Hunderttausende Menschen sind seit Beginn des Großangriffs auf die Ukraine getötet worden. Doch sowohl Russen wie Ukrainer veröffentlichen kaum Informationen über ihre Verluste.
2023 sind deutlich weniger Menschen vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nach Deutschland geflohen als im Jahr zuvor. Außerdem kehrten viele wieder in ihre Heimat zurück.
Die Union fordert die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Der Kanzler lehnt das ab, die Abgeordneten der Ampel aber sind uneins. Verfolgen Sie die Debatte im Livestream.
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert fast zwei Jahre. Nun gibt es einen neuen Appell an Moskau – und einen Erfolg für Kiew. Der Überblick.
Die EU-Kommissarin für Inneres Ylva Johansson hat am Mittwoch ein Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete im ehemaligen Berliner Flughafen Tegel besucht. Dabei bedankte sie sich bei Deutschland für die Unterstützung der Ukrainer seit Ausbruch des Krieges. Es sei wichtig, der Ukraine beizustehen und sicherzustellen, dass Putin nicht gewinne.
Auf dem Römerberg findet am Samstag eine große Solidaritätsdemonstration für die Ukraine statt. Zwei Jahre nach dem Überfall Russlands auf das Land. Fast zeitgleich fordern Friedensaktivisten, auf weitere Waffenlieferungen zu verzichten.
Das erste türkische Kampfflugzeug „Kaan“ ist Erdoğans ganzer Stolz. Am Mittwoch hat es seinen Jungfernflug absolviert. Die Ukraine hat schon Interesse an einem Kauf bekundet.
Hunderttausende Frauen und Kinder sind seit Kriegsausbruch in der Ukraine nach Deutschland geflohen. Offiziellen Angaben zufolge mussten allein rund 200.000 Kinder in das deutsche Schulsystem integriert werden.
Deutschland unterstützt die Ukraine im Kampf gegen Russland mit enormen Summen. Und dann sind da noch die hohen indirekten Kosten, rechnen Ökonomen vor.
Russische Luftangriffe treffen im Norden und Osten der Ukraine einmal mehr Zivilisten. Derweil dankt der ukrainische Botschafter Kanzler Scholz für anhaltende Unterstützung Deutschlands – trotz Unsicherheit in der Taurus-Frage. Der Überblick.
Die ukrainische Serie „In Her Car“ wurde mitten im Krieg unter größter Gefahr bei Charkiw gedreht. Sie zeigt, wie nahe uns Putins Vernichtungsfeldzug ist. Oder gehen sollte.
Im August steuerte Maxim Kusminow einen Militärhubschrauber aus Russland in die Ukraine. Moskau drohte dem „Verräter“ mit Rache.