„Die Ukraine ist Europas Spiegelbild“
Der Historiker Karl Schlögel erhält zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Paulskirche mahnt er den Westen, an den Krieg zu denken.
Der Historiker Karl Schlögel erhält zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Paulskirche mahnt er den Westen, an den Krieg zu denken.
Der Osteuropahistoriker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede fordert er den Westen auf, von der Tapferkeit und der Freiheitsliebe der Ukrainer zu lernen.
Mit den neuen Exportregeln Chinas bekommt die deutsche Verteidigungsindustrie bald keine Seltenen Erden mehr aus China. Der oberste Rohstoffbeauftragte des Bundes warnt: Die Tragweite dessen hätten noch nicht alle verstanden.
Lasst uns das Land nicht schlechtreden, sagen die einen. Die anderen antworten: Die Leute haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Ein Dilemma.
Selenskyj hoffte bei seinem Treffen mit Trump auf eine Zusage für die Lieferung weitreichender Marschflugkörper. Doch der amerikanische Präsident blieb vage.
Nach einem Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin könnte es zu einem nächsten Treffen der beiden Präsidenten kommen. In Budapest macht man sich schon bereit.
Selenskyj will die Lieferung weiterer Waffensysteme mit Trump persönlich besprechen – es gehe um „sensible Dinge“. Der US-Präsident dämpft nach seinem Telefonat mit Putin die Erwartungen.
Selbstzensur aus Verantwortung: Russische Exilverlage konferierten in Berlin, um sich über ihre Arbeitsbedingungen auszutauschen.
Trump und Putin wollen sich in Ungarn treffen, um über den Ukraine-Krieg zu beraten. Das Telefonat der beiden bezeichnete Trump als „sehr produktiv“. Selenskyj trifft Trump zuvor in Washington.
Der ukrainische Präsident ist abermals zu Gast im Weißen Haus. Altkanzler Schröder muss sich zu den Nord-Stream-2-Geschäften äußern. Und die Bahn stellt einen neuen ICE vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
In der Ukraine warten Zehntausende Verwundete auf moderne Gehhilfen. Weltmarktführer Ottobock ist einer der wichtigsten Lieferanten der Prothesen.
Kiew hängt am Finanztropf des Westens und kann seine Verbindlichkeiten wegen des anhaltenden Kriegs nicht einlösen. Die eingefrorenen russischen Zentralbank-Milliarden könnten eine Hintertüre öffnen.
Mitten auf einem Flug Richtung USA kommt es zu einem Zwischenfall. An Bord ist der US-Verteidigungsminister. Es gibt eine Zwischenlandung.
Im Bundestag ringt die Koalition um den Wehrdienst und die Rente. Die EU-Kommission legt ihren Aufrüstungsfahrplan vor. Und: Julia Roberts im Kino. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Karl Schlögel erhält am Sonntag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zur Verleihung erscheint eine Sammlung von Aufsätzen und Reden, die zeigen, wie der Ukrainekrieg den Historiker dazu zwang, sein Russlandbild neu zusammenzusetzen.
Am Freitag trifft Selenskyj im Weißen Haus auf Trump. Die Erwartungen sind hoch: Der ukrainische Präsident hofft auf die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern. Neue Rüstungshilfen aus Europa sind ihm schon sicher.
Weimer wählt den Bürgerlichen, am Ukraine-Stand salutieren „cultural forces“, Europas Buchzahlen wachsen preisgetrieben und dazwischen locken QR‑Code, Jutetasche und E‑Roller: Splitter vom ersten Messetag.
Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigt Investitionen in Drohnen an. Amerika fordert die NATO-Partner auf, mehr Waffen für Kiew in den Vereinigten Staaten zu kaufen.
Statt der favorisierten Männer gewinnen die Frauen bei der Schach-EM in Batumi eine Medaille im Team. Das sendet ein hoffnungsvolles Signal für das deutsche Spitzenschach.
Seit Donald Trump ins Weiße Haus eingezogen ist, verstärkt Russland seine Angriffe in der Ukraine. Ein Durchbruch wie im Nahen Osten ist nicht in Sicht.
In Brüssel beraten die Verteidigungsminister von EU und NATO, die SPD lässt eine Einigung beim Wehrdienst in letzter Minute platzen und das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit dem Rundfunkbeitrag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In Andernach entstand 1956 die erste Kaserne der Bundeswehr. Damals wie heute kam die Bedrohung aus Russland. Auch die Aufgabe blieb gleich: Verteidigung durch Abschreckung.
Trump nährt Spekulationen, er könne der Ukraine weitreichende Marschflugkörper liefern. Putin zeigt sich trotzdem bemüht, seine Beziehungen zum Präsidenten zu wahren.
Friedrich Merz nutzt die Zeit in Ägypten für Gespräche über Gaza und den Ukrainekrieg. Er will eine starke deutsche Rolle in Nahost. Wie könnte es weitergehen?
Christo Grozev ist ein furchtloser Reporter. Wegen seiner Recherchen steht er auf Putins Todesliste. Nun wurde Grozev beim Prix Europa als europäischer Journalist des Jahres ausgezeichnet. Was bedeutet ihm das? Und wie arbeitet er unter der Bedrohung?
Was hilft heute gegen Angriffe von morgen? Das fragen sich NATO-Offiziere seit Langem. Wurde je rechtzeitig auf sie gehört? Armin Wagner sucht nach Antworten.
Würde Putin große Drohnenschwärme nach Westeuropa schicken, wäre die NATO überfordert. Man kann nicht das gesamte Territorium schützen. Die Lösung liegt in der Abschreckung.
Das Forum für historische Belarus-Forschung bekommt kein Geld mehr aus Berlin: Eine Sparmaßnahme des Auswärtigen Amtes setzt ein deprimierendes Zeichen, während das Lukaschenko-Regime deutsche Bücher zensiert.
Als russische Drohnen nach Polen flogen, musste die NATO-Flugabwehr mit „Kanonen auf Spatzen“ schießen. In Estland tüfteln junge Unternehmer an effektiveren Lösungen.
Auch in deutschen Labors wird an Laserwaffen geforscht, die Drohnen abschießen können. Wie die Technologie funktioniert und welche Rolle sie bald in einem europäischen Drohnenwall spielen könnte.
Mit Elektroautos made in Vietnam will Pham Nhat Vuong die Welt erobern. Das klappt wohl nicht – schadet dem Ruf des Milliardärs in seiner Heimat aber trotzdem nicht.
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Finnlands bekanntester Eishockeyklub verkaufte seine Halle an Putin-Freunde – und wurde durch den Ukraine-Krieg heimatlos. Um den Fluch der Oligarchen von der Arena zu lösen, war ein finanzdiplomatisches Kunststück nötig.
Russland will die NATO durch hybride Angriffe als handlungsunfähig vorführen, sagt der Außenpolitikfachmann Alexandr Baunow. Er fürchtet, dass Moskau Fehler wiederholt, die zum Überfall auf die Ukraine führten.
Beider Naturelle und Schicksale könnten unterschiedlicher nicht sein: Den Auftakt der neuen Ukrainischen Bibliothek machen Gedichte von Taras Schewtschenko und Erzählungen von Lesja Ukrajinka.