Tauchfahrt ins Licht
In Bordeaux wurden betonstarrende U-Boot-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in schwerelose „Bassins de Lumières“ verwandelt – eine patente Bühne für Licht-und-Ton-Vorstellungen. Den Anfang machen Klimt und Klee.
In Bordeaux wurden betonstarrende U-Boot-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in schwerelose „Bassins de Lumières“ verwandelt – eine patente Bühne für Licht-und-Ton-Vorstellungen. Den Anfang machen Klimt und Klee.
Die „Perle“ lag zur Generalüberholung im Trockendock, als das Feuer ausbrach. Atomwaffen oder Brennstoff sollen nicht an Bord gewesen sein.
Sein Jesus war nicht zufällig der Sohn eines Handwerkers: Zum Tod des Theologen und Erfolgsautors Klaus Berger.
Russland reagiert zurückhaltend auf Trumps Vorstoß, die G7 zu erweitern. Australien, Indien und Südkorea zeigen sich offener – ohne Amerika wären sie Vasallenstaaten Chinas, warnt ein früherer Außenminister.
Am 24. Juni will Wladimir Putin die Moskauer Militärparade nachholen. Doch in den Regionen scheint das Coronavirus alles andere als besiegt – und Regionaloberhäupter fälschen Zahlen, um besser dazustehen.
Die Animationsserie „Enthüllungen zu Mitternacht“ hat galaktischen Tiefgang. Sie ist so abgedreht und philosophisch verwegen, dass man Augen und Ohren offenhalten muss, um mitzukommen. Und sie geht direkt ans Herz.
Die meisten seiner Bilder hat Franz Radziwill nach seiner Karriere im Nationalsozialismus verändert. Das Landesmuseum Oldenburg zeigt aber auch seine unangepassten frühen Werke.
Einige Länder in Asien streichen im Zuge der Pandemie ihre Wehretats zusammen. Das spielt vor allem China in die Karten. Wird die Nato dem Sparkurs folgen?
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen steht in Washington hoch im Kurs. Zur zweiten Amtszeit bekommt sie hochkarätige Glückwünsche, und Waffenlieferungen gibt es weiterhin, obwohl China sich darüber ärgert.
Die Marine soll mit ihren Schiffen nun nicht mehr nur helfen können, sondern auch kämpfen. Aber bleibt angesichts von Corona noch genug Geld dafür?
Jens Genehr erzählt in seinem Comic „Valentin“ von Schindern und Geschundenen auf der größten Baustelle im nationalsozialistischen Deutschland: dem U-Boot-Bunker in Bremen-Farge.
Am 30. Januar 1945 wurde in der Ostsee der überfüllte Truppentransporter Wilhelm Gustloff von einem sojwetischen U-Boot versenkt. Rund 9000 Soldaten und Flüchtlinge starben in den eisigen Fluten. Es ist die bis heute größte Schiffskatastrophe. Der Funker Horst Schön war einer von 1252 Überlebenden.
Vor 75 Jahren kamen 9000 Menschen ums Leben, als die Wilhelm Gustloff in der Ostsee versenkt wurde. Horst Schön überlebte.
Er soll sich selbst als „Faschist“ bezeichnet und auf seine „arische“ Abstammung verwiesen haben. Nun hat der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland Christian Lüth überraschend gefeuert.
Diese Serie zielt auf den ganzen Krieg: In „Das Boot“ geht die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg unter.
Vor 75 Jahren kamen 9000 Menschen ums Leben, als die Wilhelm Gustloff in der Ostsee versenkt wurde. Horst Schön hat die Katastrophe überlebt. Sie lässt ihn bis heute nicht los. Ein Storytelling vom Januar 2020.
Im August 2017 hat Peter Madsen die Journalistin Kim Wall in seinem U-Boot getötet. Eine Regisseurin begleitete ihn vor und nach dem Verbrechen. Jetzt nimmt Netflix davon Abstand, „Into the deep“ noch in diesem Jahr zu streamen.
Ein antiquiertes Hobby? Nein, Schiffspostkarten zu sammeln ist in diesen Zeiten sehr beruhigend.
Unter Mao haben die Chinesen ihre Tierliebe verloren, sagt der Aktivist Peter Li. Den Wildtierhändlern gehe es nur noch um Profit. Li hofft, dass die Märkte nach der Pandemie geschlossen bleiben – trotz einer starken Lobby.
Auslandseinsätze der Bundeswehr sollen auch in der Pandemie weiterlaufen. Terroristen könnten sonst die Situation ausnutzen. Dabei geht es besonders um die Sahelzone. Die Bundesregierung will die Einsätze verlängern.
Der Kommandant des Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ hatte wegen des Ausbruchs des Coronavirus an Bord Alarm geschlagen. Deshalb wurde er abgesetzt. Seine Soldaten feiern ihn.
Der Bundessicherheitsrat gibt grünes Licht für den Export von vier Kriegsschiffen an Israel und von Munition an Qatar. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.
Es ist erstaunlich, welche Formen es heute auf Jollen, Yachten oder Schiffen gibt. Schräg, gerade, rückwärts geneigt: Mal ist es Design, mal hat es handfeste Vorteile.
Von der Gnade, im Kino niemals jung gewesen zu sein: Zum Tod des schwedischen Schauspielers Max von Sydow.
Mehr als jedes dritte Rüstungsgut weltweit stammt laut Friedensforschungsinstitut Sipri aus amerikanischen Fabriken. Auch Deutschland mischt weiter vorne mit. Hauptabnehmer ist Saudi-Arabien.
Nach dem Terrorakt von Hanau wird die Frage laut, ob die AfD eine Mitschuld an den Toten trägt. Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei?
Der russische Präsident unterstützt Assads Ziel, die Herrschaft über ganz Syrien wiederzugewinnen. Doch Putin hat weiter reichende Interessen – und nimmt dafür auch den Zorn Erdogans in Kauf.
Vor 75 Jahren gaben die Sirenen in Pforzheim das Signal „Akute Luftgefahr“. Es war der folgenreichste Angriff auf eine deutsche Provinzstadt. Drei Zeitzeugen erinnern sich an die Bombennacht.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg läutet die Alarmglocken. Im Bündnis heißt es, dass das „Gleichgewicht des Schreckens“ fraglich geworden sei.
Das französische U-Boot-Programm für Australien stach deutsche und japanische Mitbewerber aus. Doch wie leitet man eines der größten Rüstungsgeschäfte der Welt? Ein Gespräch mit Jean-Michel Billig vom Thyssen-Rivalen Naval.
Vor 75 Jahren wurde die „Steuben“ in der Ostsee versenkt – zehn Tage nach der „Wilhelm Gustloff“. Die meisten Passagiere hatten keine Chance auf Rettung.
Könnten französische Nuklearwaffen bald auch Deutschland schützen? Nach eigenem Bekunden will Macron den gaullistischen Unabhängigkeitsgedanken hinter der Atomstreitmacht weiterentwickeln – im europäischen Sinne.
Bei einem Tauchgang zur Titanic ist im vergangenen Sommer ein kleines U-Boot in eine Strömung geraten und hat das Wrack gerammt. Der Tiefseeunfall wurde jetzt auf Videomaterial entdeckt.
Eigentlich soll es im Untersuchungsausschuss zur Berater-Affäre um die Vergabe von Aufträgen gehen. Aber er ist eher ein Lehrstück: darüber, wie einige verhindern wollen, dass sich in der Bundeswehr etwas ändert.
Während die australische Regierung massiv Druck ausübt und die moralische Karte zieht, schwärzen Umweltschützer den Münchener Konzern bei den Vereinten Nationen an. Dabei geht längst um viel mehr als nur eine Mine.
Deutsche Rüstungshersteller haben es zunehmend schwer, ihre Panzer und Geschütze im Ausland zu verkaufen. Das ist politisch gewollt. Doch die Hersteller wehren sich.