„Säuberungswelle“ trifft amerikanischen Geheimdienst
Zahlreiche Ansprechpartner der amerikanischen Nachrichtendienste in der Türkei sind offenbar entlassen oder verhaftet worden. Das erschwert laut Geheimdienstchef Clapper den Kampf gegen den IS.
Zahlreiche Ansprechpartner der amerikanischen Nachrichtendienste in der Türkei sind offenbar entlassen oder verhaftet worden. Das erschwert laut Geheimdienstchef Clapper den Kampf gegen den IS.
Der türkische Präsident Erdogan führt sein Land in unruhiges Fahrwasser. Das stört ihn jedoch nicht, denn er verfolgt nur ein Ziel.
Can Dündar, Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“, steht in der Türkei vor Gericht, weil er Waffendeals des Geheimdienstes enthüllt hat. Er bittet die Bundeskanzlerin um Hilfe: Auf sie komme es im Kampf um Demokratie und Meinungsfreiheit besonders an.
Der Terroranschlag auf ein beliebtes Touristenzentrum in Istanbul, offenbar von einem Mitglied des „Islamischen Staats“ verübt, trifft nicht nur ein ohnehin schon gespaltetes Land. Er galt auch anderen Ländern – vor allem Deutschland.
Der türkische Präsident Erdogan geht mit allen Mitteln gegen kritische Journalisten vor. Er lässt sie festnehmen und einschüchtern – während seine Freunde Medien aufkaufen.
Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen über die Krisen im Nahen Osten. Während Journalist Jürgen Todenhöfer die Fakten seinem Weltbild unterordnete, sorgten zwei Gäste mit Wurzeln in der Region für interessante Einblicke.
Der Anschlag von Suruc wirft Fragen über die Syrienpolitik der Türkei auf, die lange Zeit Islamisten jenseits der Grenze unterstützte. Hinweise auf die Täter deuten auf Dschihadisten aus dem Nachbarland.
Der türkische und amerikanische Geheimdienst haben den mutmaßlichen Anführer des libyschen Al-Qaida-Ablegers gefasst. Der Mann soll vor zwei Jahren am Attentat auf den amerikanischen Botschafter in Benghasi beteiligt gewesen sein.
Im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien gärt es. Die Menschen dort haben Angst, dass der Bürgerkrieg auch zu ihnen kommt. Viele werfen Erdogans Regierung vor, heimlich die islamistischen Terrormilizen zu unterstützen. Was ist dran an den Anschuldigungen? Eine gemeinsame Spurensuche von F.A.Z. und ARD.
Der irakische Geheimdienst hat nach der Festnahme mehrerer Islamisten Frankreich und Amerika vor geplanten Terroranschlägen auf U-Bahnen gewarnt. Derweil haben die Amerikaner offenbar den Mörder der Geiseln Foley und Sotloff identifiziert.
Die fast 50 Geiseln, die der IS vor drei Monaten in Mossul in seine Gewalt brachte, sind wieder frei. Die Türkei hatte die Geiselnahme oft als Grund genannt, warum sie sich nicht stärker im Kampf gegen den IS engagiere.
Ein eigenständiger Kurdenstaat hat derzeit nicht viele Fürsprecher. Israel sieht die Lage anders und setzt auf die Kooperation mit nichtarabischen Gruppen.
Unter der Überschrift „Überwachung und Geheimdienste“ werden derzeit Dinge skandalisiert, die von vielen als völlig normal empfunden werden, nämlich dass ein Auslandsgeheimdienst im Ausland spioniert. Schwierig ist das deswegen, weil das Gesamtproblem Überwachung damit wieder ein bisschen normaler wird.
Der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes Wieck ist überzeugt, dass die Bespitzelung der Türkei nicht eigenmächtig vom BND initiiert wurde. Nun haben Ankara und Berlin ein Treffen ihrer Geheimdienstchefs vereinbart.
Die Bundesregierung versucht die Aufregung nach den Spionage-Enthüllungen zu dämpfen. Und stößt auch auf Verständnis.
Abhören unter Freunden und Nato-Partnern? Führende Politiker haben die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes in der Türkei gerechtfertigt, schließlich gebe es gute Gründe. Im Falle Amerikas sei das anders.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.
Der Twitter-Hashtag #BringBackOurGirls hatte das Schicksal der von Boko Haram entführten Mädchen in Nigeria in den Fokus gerückt. Vom Umgang mit der Macht der Aufmerksamkeit, wenn die Grausamen genau danach streben.
Waffenlieferungen, eine konstruierte Bedrohung und ein Überraschungseffekt - das abgehörte Gespräch der türkischen Führung lässt Rückschlüsse auf die Syrien-Politik zu. Und auf die Kluft zwischen Tat und Rhetorik.
Ashton, Nuland, Erdogan: Immer öfter bringen Zitate aus angeblichen heimlichen Telefonmitschnitten prominente Politiker in Bedrängnis. Die Fälle zeigen: Mit gezielten Leaks können Geheimdienste inzwischen ihr eigenes Süppchen kochen.
Dunkle Mächte auszumachen ist Mode in der Türkei. Das staatshörige Blatt „Star“ will nun herausgefunden haben, welch’ Geistes Kind die Gegner von Erdogans Internetkontrollgesetz sind.
Die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen stand lange an der Seite des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Doch das einstige Zweckbündnis ist in offene Feindschaft umgeschlagen – und beiden Seiten ist jedes Mittel recht.
Dass die türkische Regierung israelische Spione an Iran verraten haben soll, wird in Israel nicht offiziell kommentiert. Aber der frühere Mossad-Chef hält solch einen „bösartigen“ Schritt für möglich. Die Beziehung zur Türkei ist schon lange gestört.
Bis zu zehn Informanten des Mossad soll die Türkei an den iranischen Geheimdienst verraten haben, schreibt die „Washington Post“. Die Racheaktion habe dem Mossad wichtige Quellen genommen.
Alle denken bei Überwachung nur noch an NSA, Angriffe aus dem Netz und digitalen Datenwahn. An die guten alten Geheimdienstzeiten, in denen noch Brillen mit ...
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat den Demonstranten in seinem Land gedroht. Der Geheimdienst sei „inländischen und ausländischen Gruppen“ auf der Spur, mit denen „abgerechnet“ werde. Es kam abermals zu Straßenkämpfen.
In Bulgarien lebt eine bedeutende türkische Minderheit. Vor der Wahl am 12. Mai versuchte die Türkei, sie zu instrumentalisieren. Das Ergebnis war ein Desaster für Ankara.
Das türkische Militär hat im Grenzgebiet zu Syrien den Kontakt zu einem Kampfflugzeug verloren. Die Regierung in Ankara beschuldigt derweil Linksextremisten, die Anschläge von Reyhanli gemeinsam mit dem syrischen Geheimdienst verübt zu haben.
Bei einem Doppelanschlag in der türkischen Grenzstadt Reyhanli sind 46 Menschen getötet worden. Die Polizei nahm neun türkische Verdächtige fest. Die türkische Regierung sieht eine Verbindung zum syrischen Geheimdienst.
Nicht nur das FBI hatte den getöteten der beiden mutmaßlichen Attentäter von Boston im Visier - auch der russische Geheimdienst erkundigte sich 2011 in den Vereinigten Staaten nach Tamerlan Zarnajew. Auch jetzt sucht Präsident Putin die Zusammenarbeit mit Washington.
Seit kurzem verhandelt die türkische Regierung mit der PKK. Vermutlich hängt die Bluttat von Paris damit zusammen - auf beiden Seiten brauchen radikale Elemente den Konflikt.
ISTANBUL, 1. Januar (AFP/dpa). Der türkische Geheimdienst hat nach Regierungsangaben mit dem inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan über eine Entwaffnung der ...
Syrische Rebellen haben offenbar einen Anschlag auf den Provinzsitz des Geheimdienstes der Luftwaffe verübt. Dutzende Menschen sollen getötet worden sein. Die Türkei verstärkte ihren Luftwaffenstützpunkt im Südosten des Landes.
Bisher fühlten sich Israelis in Urlaubsgebieten in Europa ziemlich sicher. Nach dem Anschlag von Burgas, der fünf israelische Touristen das Leben kostete, deutet vieles in Richtung Iran. Teheran dementiert.
In Frankreich ist eine Debatte über mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und Pannen beim Einsatz gegen den Serienmörder von Toulouse entbrannt. Geheimdienstchef Squarcini sagte, der Täter „hat sich selbst radikalisiert“.
Immer mehr Flüchtlinge aus Syrien kommen über die türkische Grenze. Ministerpräsident Erdogan erwägt deshalb den Abzug des Botschafters aus Damaskus und die Einrichtung einer Sicherheitszone an der gemeinsamen Grenze.