Erdogans Provokationen
Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.
Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.
Es ist der bisher wohl schwerste Bruch der vereinbarten Waffenruhe in Idlib: Bei russischen Luftangriffen auf ein Ausbildungslager sollen Dutzende mit der Türkei verbündete Rebellen getötet worden sein.
Flüchtlinge aus Karabach +++ Brexit-Verhandlungen +++ Pädophilie +++ Immer mehr Bildschirmzeit
Der Kurs der türkischen Lira ist gegenüber dem Dollar unter die psychologisch wichtige Marke von 8 Lira je Dollar gefallen. Eine Wende ist derzeit nicht abzusehen.
Frankreich will auch nach der Ermordung von Samuel Paty Karikaturen des islamischen Propheten zeigen. Der türkische Staatschef Erdogan reagiert entsetzt und teilt aus.
Mesut Özil wird beim FC Arsenal nicht mehr gebraucht. Sein Verhalten auf und neben dem Platz wirft Fragen auf, auf die es keine Antworten gibt. Denn Politik lässt sich nicht mit Fußballschuhen vermessen.
In einer öffentlichen Rede hatte Erdogan dem französischen Präsidenten geraten, „seinen geistigen Zustand überprüfen“ zu lassen. Paris nennt die Attacke „inakzeptabel“ – und zieht den französischen Botschafter aus der Türkei ab.
Weil die Regierung den Alkohol überteuert, panschen die Menschen ihren Raki selbst und sterben daran. „Wahrhaft fromm ist, wer bei Mangel geduldig ausharrt“, sagt Präsident Erdogan.
Man werde nicht auf eine amerikanische Erlaubnis warten, hatte Recep Tayyip Erdogan gesagt. Nun bestätigte die Türkei Tests mit einem russischen Raketenabwehrsystem und provoziert damit seine Nato-Bündnispartner.
Die Botschaft der Vereinigten Staaten will Hinweise auf mögliche Terrorangriffe in der Türkei haben – und mahnt ihre Bürger dort zur Vorsicht. Auch ihre Visa-Vergabe stellen sie ein.
Bei der Wahl in Nordzypern hat sich Ersin Tatar gegen den Amtsinhaber durchgesetzt. Er glaubt nicht an eine Wiedervereinigung der Insel. Doch das liegt auch an den griechischen Zyprern.
Griechenland plant den Bau einer Mauer an der Grenze zur Türkei, um Migranten an der Einreise zu hindern. Damit wird eine bestehende Barriere verlängert.
Bei der Präsidentschaftsstichwahl in der Türkischen Republik Nordzypern setzte sich der von der Türkei unterstützte Ersin Tatar gegen Amtsinhaber Mustafa Akinci durch. Für eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns verheißt das wenig Gutes.
Ersin Tatar hat die Stichwahl in der international nicht anerkannten Republik Nordzypern für sich entschieden. Der von Ankara unterstützte Kandidat setzte sich gegen Mustafa Akinci durch und will eine Zwei-Staaten-Lösung vorantreiben.
Varoscha war einst eine Perle des Mittelmeers. Seit mehr als 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und Zankapfel zwischen griechischen und türkischen Zyprern. Bei der Präsidentenwahl in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft.
In Nagornyj Karabach droht eine humanitäre Katastrophe. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands dauern die Kämpfe an. Doch die internationale Diplomatie kommt nicht in die Gänge.
Aserbaidschan verdankt seine Überlegenheit im Karabach-Krieg auch türkischen Drohnen. Das ist kein Zufall: Für die außenpolitischen Ambitionen von Präsident Erdogan hat die Waffenart eine ganz besondere Bedeutung.
Mit dem neu entflammten Konflikt in Nagornyj Karabach geraten auch die Armenier in der Türkei wieder ins Visier türkischer Nationalisten. Die Liste der Angriffe wird immer länger.
Irrwege und Auswege: Der Migrationsforscher Gerald Knaus warnt vor Einschränkungen des Asylrechts – und macht Vorschläge, um das zu verhindern.
Wieder einmal ist die Türkei in einen Konflikt involviert. Wieder einmal stellt sich Mesut Özil an die Seite Erdogans. Sein Tweet zur umkämpften Region Nagornyj Karabach stößt auf Protest. Was steckt dahinter?
Der Bundesaußenminister versichert vor seinem Abflug nach Zypern und Griechenland den beiden EU-Partnern Deutschlands Solidarität im Gasstreit. An Ankara richtet er eine Warnung.
Das türkische Forschungsschiff „Oruc Reis“ soll wieder zu einer Mission auslaufen. Den Erdgasstreit im östlichen Mittelmeer mit Griechenland dürfte das weiter anheizen.
Recep Tayyip Erdogan unterstützte bei der Präsidentenwahl im türkisch besiedelten Teil Zyperns den Gegenkandidaten des Amtsinhabers. Von Ersin Tatar erwartet er sich größere Folgsamkeit. Nun kommt es zur Stichwahl.
Beim 2:1 in der Ukraine gelingt der deutschen Nationalelf seit langem wieder ein Sieg. Doch Schwächen sind nicht zu übersehen. Bundestrainer Joachim Löw reagiert mit deutlichen Worten auf die Kritik an ihm.
Die türkische Währung befindet sich in einer Abwertungsspirale und notiert auf einem Rekordtief zum Dollar. Das Land konnte erfolgreich eine Milliarden-Anleihe plazieren – doch der Zins lag zwei Prozentpunkte über dem der letzten Emission.
In der Türkei wurde in den letzten Tagen über zwei Hubschrauber-Geschichten gesprochen: In der einen geht es um einen der schlimmsten Fälle von Folter seit langem – in der anderen um die Gefälligkeit eines Generalstaatsanwalts.
Den Konflikt in Nagornyj Karabach tragen Aserbaidschan und Armenien mit ungleichen Mitteln aus. Woher kommen ihre Waffen?
Die Kunst der feinen Regimekritik: In der türkischen Serie „Ein guter Mensch“ nimmt ein kranker Mann den Kampf gegen das Vergessen und für Gerechtigkeit selbst in die Hand.
Seit 2012 schon spielt er im DFB-Team. Bundestrainer Joachim Löw ist bei Julian Draxler voll des Lobes. Stammspieler ist er dennoch nicht. In Paris lief es auch nicht optimal. Dennoch bleibt er dort – und erklärt seine Gründe.
Die deutsche Nationalelf hat ein Führungsproblem. Gegen die Türkei liegt sie dreimal vorne und fängt sich immer wieder den Ausgleich. Das Manko existiert schon lange. Und der Bundestrainer reagiert zunehmend gereizt.
Irak, Syrien, Libyen, Aserbaidschan, Mittelmeer: Die vielen Fronten der Türkei dienen dem Machterhalt des Präsidenten. Er stemmt sich damit gegen die Müdigkeit seiner Wähler.
Gegen die Türkei sieht für das DFB-Team bis in die Nachspielzeit alles nach einem knappen Sieg aus. Doch dann kommt alles anders. Die deutschen Nationalspieler in der Einzelkritik.
Die deutsche Nationalmannschaft liegt in Köln gleich dreimal in Führung, doch am Ende reicht gegen die Türkei selbst das nicht. Beim neu formierten Team von Trainer Joachim Löw läuft längst nicht alles rund.
In den Kämpfen um Nagornyj Karabach hat Aserbaidschan Oberwasser. Präsident Ilham Alijew profitiert von der Kriegsstimmung der Bevölkerung. Und Wladimir Putin macht ihm ein Geschenk.
Für eine immense Summe wechselte Kai Havertz nach England. Im DFB-Team aber ist der Hochbegabte noch nicht richtig angekommen – trotz großen Lobs vom Bundestrainer. Nun ist Havertz am Zug.
Joachim Löw hat Redebedarf. Bevor es in der Nations League ernst wird, will der Bundestrainer Leistung von seiner zweiten Garde sehen und seiner Mannschaft klare Ansagen machen.