Weder Freiheit noch Brot
Wie lauteten noch Erdogans Versprechungen aus dem Jahr 2001? Der türkische Präsident erteilt der Justiz vor laufenden Kameras Anweisungen, während Eltern ihren Kindern statt Babynahrung Zuckerwasser geben müssen.
Wie lauteten noch Erdogans Versprechungen aus dem Jahr 2001? Der türkische Präsident erteilt der Justiz vor laufenden Kameras Anweisungen, während Eltern ihren Kindern statt Babynahrung Zuckerwasser geben müssen.
In einem Krankenhaus in der Südosttürkei sind am Samstag elf Covid-Patienten bei einem Brand ums Leben gekommen. In der Privatklinik ist ersten Angaben zufolge ein Sauerstoffzylinder explodiert.
Die letzte Phase des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei beginnt. Die Bedürfnisse der Syrer in dem Land verändern sich: weg von humanitärer Hilfe, hin zu einer Form von Entwicklungshilfe.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will das Verhältnis zur Europäischen Union verbessern. Erst vergangene Woche wurden im Gasstreit neue Sanktionen gegen die Türkei verhängt.
Die Vereinigten Staaten haben gegen die Türkei Sanktionen verhängt. Dabei hatte Präsident Donald Trump doch zuvor mit einem Veto gedroht. Der Konflikt entlädt sich an einem Luftabwehrsystem.
Die Vereinigten Staaten haben die Türkei mehrfach davor gewarnt, das russische Raketenabwehrsystem S-400 einzusetzen. Ankara hat das ignoriert. Nun verhängt Washington Sanktionen.
Die EU hält an ihrer Politik der schrittweisen Sanktionen gegenüber der Türkei fest. Hintergrund ist der Konflikt um Gas-Bohrungen im östlichen Mittelmeer.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich auf neue Sanktionen gegen Ankara verständigt. Für die Zukunft halten sie sich mehrere Optionen offen. Ein Waffenembargo hat aber keine Chance.
Der Grund: Die Türkei sucht nach Gasvorkommen in Seegebieten, die nach Ansicht der EU zu Griechenland und Zypern gehören.
Im Konflikt um umstrittene Gasbohrungen der Türkei im östlichen Mittelmeer will die EU ihre Strafmaßnahmen ausweiten. Ein EU-Waffenembargo soll es vorerst nicht geben.
Die türkischen und aserbaidschanischen Staatschefs Erdogan und Alijew hielten in Baku eine Siegesparade ab. Armenien sollte mit Pathos und erbeuteten Panzern eingeschüchtert werden.
Einmal hat Recep Tayyip Erdogan sogar öffentlich um Entschuldigung gebeten für ein Massaker an Aleviten in den dreißiger Jahren. Aber jetzt muss alles anders sein. Eine Stiftung, die daran erinnern wollte, wurde jetzt verboten.
Der Rassismus-Eklat in der Champions League mit Abbruch des Spiels in Paris erschüttert auch die internationalen Medien. Die in der Türkei loben die Spieler, die vom Rasen gehen, die rumänischen fokussieren sich auf den Vierten Offiziellen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen das Verhalten der Türkei im Mittelmeer bewerten. Präsident Erdogan gibt sich gelassen. Eine mögliche Entscheidung für Sanktionen „tangiert die Türkei nicht besonders“, sagt er.
Die türkische Regierung hat das Ausmaß der Corona-Pandemie lange beschönigt. Asymptomatische Fälle wurden nicht mehr mitgezählt. Jetzt ist das Land zur WHO-Zählweise zurückgekehrt – und erlebt einen Realitätsschock.
Bislang konnte sich Recep Tayyip Erdogan auf die Bundesregierung verlassen. Nun aber könnte es für die Türkei auf harte Sanktionen hinauslaufen.
Noch vor drei Monaten konnte sich die EU nicht auf Sanktionen gegen die Türkei einigen. Nachdem Ankara weiter ein Explorationsschiff die Gasvorkommen vor Zypern absuchen lässt, will die Staatengemeinschaft nun handeln.
In Frankreich wird weiter über ein umstrittenes Polizeigesetz debattiert. Videoaufnahmen von Polizisten sollen verboten werden. Präsident Emmanuel Macron hat das Vorhaben der Regierung nun verteidigt und spricht von einer „großen Lüge“.
Nach Erdogans Reformversprechen hofften viele zumindest auf ein milderes Klima. Nun verhallt es, kaum dass es ausgesprochen ist. Dafür tönt ein Schwerkrimineller, der unverhofft aus dem Gefängnis entlassen wurde.
In der deutschen Wirtschaft sind türkische Einwanderer zu einer wichtigen Größe geworden. Das zeigen nicht nur die Gründer von Biontech. Ein Gastbeitrag.
Kritiker des türkischen Präsidenten werden auch in Deutschland überwacht und bedroht. Sogar der Geheimdienst MIT ist beteiligt. Viele Hinweisgeber liefern ihm zu.
337 Angeklagte müssen wegen des versuchten Putschs im Juli 2016 lebenslang hinter Gitter. Die Urteile in Ankara ergingen wegen „Umsturzversuchs“, „Attentats auf den Präsidenten“ und „vorsätzlicher Tötung“.
Recep Tayyip Erdogan ist erzürnt über die Durchsuchung eines türkischen Frachters durch ein Team der Bundeswehr. Die zivile Besatzung sei belästigt worden, behauptet er.
Trotz erster Schritte der geldpolitischen Normalisierung nimmt der Druck auf die türkische Währung wieder zu.
Nach der Kontrolle eines Frachters auf Waffen durch ein deutsches Kriegsschiff protestiert die Türkei und sucht die diplomatische Eskalation. Ohne Grundlage, sagt Deutschlands Verteidigungsministerin.
Am Sonntag stoppte die Regierung in Ankara die Durchsuchung eines türkischen Frachters durch die deutsche Marine, der im Verdacht stand Waffen nach Libyen zu transportieren. Nun bestellt die Türkei deutsche und europäische Diplomaten ein.
Nur kurz hat ein Team der Bundeswehr Zeit, um hunderte Container an Bord eines türkischen Frachters zu kontrollieren. Dann protestiert die türkische Regierung dagegen, das Schiff kann weiterfahren. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Bislang darf jeder in französischen Moscheen predigen. Präsident Emmanuel Macron will das ändern und einen nationalen „Imamrat“ schaffen. Der soll auch republikanische Werte vermitteln. Das Modell wirft viele Fragen auf.
Vor rund fünf Jahren ging das Bild des ertrunkenen Alan Kurdi um die Welt. Die Familie des Jungen leidet bis heute. Ein Treffen mit seiner Tante.
Das kriselnde Land hat wirtschaftlich zuletzt vor allem durch Geldentwertung und Abwertung der Lira von sich reden gemacht. Damit soll Schluss sein. Nach dem Austausch des geld- und finanzpolitischen Spitzenpersonals steuert die Zentralbank unter Gouverneur Naci Agbal jetzt grundlegend um.
Er drängt seinen Schwiegersohn, der lange als Thronfolger aufgebaut wurde, zum Rücktritt vom Amt des Finanzministers. Plötzlich redet Erdogan von Demokratie. Was hat das zu bedeuten?
Nach dem Verbot in Frankreich wollen auch die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien die „Grauen Wölfe“ verbieten. Sie sollen die zahlenmäßig größte rechtsextreme Gruppe in Deutschland sein.
Das Land am Bosporus lebt über seine Verhältnisse. Präsident Erdogan verspricht Reformen. Doch kann man ihm trauen?
Erstmals seit mehr als einem Jahr steht Sebastian Vettel nach dem dritten Platz beim Rennen in der Türkei wieder auf dem Podium in der Formel 1. Uneingeschränkt ist die Freude beim Ferrari-Piloten auf Abschiedstour aber nicht.
Lewis Hamilton fährt zum siebten Weltmeistertitel – und wie: Beim Rennen in der Türkei liefert der Brite ein Meisterstück. Sebastian Vettel wird Dritter. Nun hat Hamilton genauso viele Formel-1-Titel wie Michael Schumacher.
Der heftige Regen von Istanbul sorgt für eine Überraschung. Lance Stroll startet beim Formel-1-Rennen am Sonntag von Platz eins. Im Qualifying, das unterbrochen werden muss, läuft es für die Ferraris wieder schlecht.