Europa hat für die Türkei nicht viel im Köcher
Viele in Brüssel drücken dem Oppositionskandidaten Kemal Kilicdaroglu die Daumen. Doch seinen Wunsch – die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei – will kaum jemand erfüllen.
Viele in Brüssel drücken dem Oppositionskandidaten Kemal Kilicdaroglu die Daumen. Doch seinen Wunsch – die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei – will kaum jemand erfüllen.
Viele Menschen in der Türkei hatten mit einem klaren Wahlsieg der Opposition gerechnet. Jetzt rufen Schriftsteller dazu auf, nicht aufzugeben.
Dem Präsidenten fehlte nicht viel für einen Sieg in Runde eins. Sein Herausforderer Kilicdaroglu gibt sich vor der Stichwahl am 28. Mai selbstgewiss.
Die Märkte sind verhalten optimistisch. Investoren sind indes über den Ausgang der Türkei-Wahlen enttäuscht.
Die Präsidentenwahl in der Türkei geht in die zweite Runde. Im Parlament hat Erdogans AKP die absolute Mehrheit geholt. Das ist ein Pfund, mit dem der Amtsinhaber wuchern kann.
Am 28. Mai werden die Wähler in der Türkei und im Ausland wie erwartet in einer Stichwahl über den neuen Präsidenten abstimmen. Eine Wählerin sagt: „Im Moment steuern wir auf Dunkelheit und Untergang zu.“.
Viele Türken in Deutschland haben wieder für Erdogan gestimmt. Die Stichwahl kann ihm nutzen. Deutsche Politiker sind angesichts des Ergebnisses ernüchtert.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verfehlt in der ersten Runde der Wahl die absolute Mehrheit. Nun wird er sich seinem Herausforderer Kemal Kilicdaroglu in einer Stichwahl stellen müssen.
Die Wirtschaftslage in der Türkei ist so schlecht wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Der Demoskop Özer Sencar erklärt im F.A.Z.-Interview, warum die AKP-Wähler Präsident Erdogan trotzdem die Treue halten.
Bei der Wahl in der Türkei haben internationale Beobachter keine wesentlichen Störungen der Abläufe festgestellt. Dennoch seien die Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdogan deutlich benachteiligt worden.
Gold ist am Montag gefragt, Anleihen bleiben liegen – Licht und Schatten gibt es bei Siemens Energy.
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Vieles deutet darauf hin, dass weder Erdogan noch Kilicdaroglu über die 50-Prozent-Marke kommen. Der Präsident könnte einen Startvorteil haben: eine absolute Mehrheit im Parlament.
In der Türkei steuern Amtsinhaber Erdogan und Herausforderer auf eine Stichwahl zu, die SPD gewinnt in Bremen und die Grünen erleiden eine weitere Niederlage. Alles Wichtige vom Tag lesen Sie im F.A.Z.-Newsletter.
Selbst die Staatsagentur Anadolu sieht Erdogan inzwischen unterhalb der 50-Prozent-Schwelle. Eine Stichwahl in der Türkei erscheint damit immer wahrscheinlicher.
Nach 20 Jahren an der Macht muss Präsident Erdogan bangen. Was würde ein Sieg der Opposition für die Türkei bedeuten? Wie groß ist die Gefahr von Wahlbetrug? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
In der Türkei verdankt Präsident Erdogan seine Karriere der Wirtschaftspolitik: Er hat einst die Inflation gebremst und den Türken Wohlstand gebracht. Doch das gelingt ihm schon lange nicht mehr.
Zum ersten Mal seit 2005 lädt der Europarat zu einem Gipfel mit den Staats- und Regierungschefs. Ob die Ukraine oder das Ignorieren von Straßburger Urteilen: Zu besprechen gibt es kommende Woche auf Island vieles.
Hunderttausende Türken nehmen eine Tagesreise in Kauf, nur um ihre Stimme abzugeben. Die Parteien stellen Busse für ihre Wähler bereit. Ein Ortsbesuch.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will bei der Wahl am Sonntag offenbar jedes Ergebnis akzeptieren. Wenn sich die Nation gegen ihn entscheide, werde er tun, „was die Demokratie erfordert“.
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in der Türkei haben die Kandidaten noch einmal ihre Anhänger mobilisiert. Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan warnte vor den Folgen eines Wahlsiegs von Oppositionskandidat Kemal Kilicdaroglu. Dieser tritt unterdessen mit kugelsicherer Weste auf.
Unmittelbar vor der Wahl in der Türkei postet der frühere Fußball-Weltmeister Mesut Özil wieder ein Bild mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan. „Wir sind immer bei Ihnen“, schreibt er dazu.
Wenn an diesem Wochenende in der Türkei gewählt wird, kommt es auch auf die 1,5 Millionen Türken in Deutschland an. Viele sind Anhänger von Erdogan, aber nicht alle.
Am 14. Mai 2023 wird in der Türkei nicht nur ein neuer Präsident gewählt. Das Land muss auch entscheiden, ob es ein Zuhause für viele sein will oder ein Irrenhaus, das von einem verrückten Sultan regiert wird. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor Wahlkampfende schürt der türkische Präsident Ängste vor einem Sieg der säkular ausgerichteten Opposition. Unterdessen tritt sein Herausforderer mit kugelsicherer Weste auf.
Die türkische Opposition wirft russischen Hackern vor, den Wahlkampf zu beeinflussen. Belege bleibt sie schuldig. Die Wahlen gelten als relativ sicher.
Die Ära von Recep Tayyip Erdogan könnte am Sonntag in der Türkei zu Ende gehen. Der Präsident, der zur Wiederwahl antritt, startete einst als Hoffnungsträger. Doch dann korrumpierte ihn die Macht.
F.A.Z.-Kolumnist Bülent Mumay ist in der Türkei zu zwanzig Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Diejenigen, die glaubten, sie könnten ihn damit zum Schweigen bringen, irren sich gewaltig.
Am Samstag ist das Finale des Eurovision Song Contest. Politik soll hier außen vor sein. Geht das, angesichts des Kriegs in der Ukraine und der Lage in der Türkei? Fragen an Aufsichtsratschef Frank-Dieter Freiling.
Rund fünf Millionen Erstwähler können bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgeben. Laut Umfragen wollen nur rund 20 Prozent von ihnen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan wählen.
Der ukrainische Präsident könnte am Wochenende Berlin und Aachen besuchen. In Bremen und der Türkei wird gewählt. Und Deutschland hofft auf Punkte beim Eurovision Song Contest.
Die Erdogan-Regierung verfolgt kritische Journalisten nicht nur im eigenen Land. Sie setzt ihnen auch im Exil nach, auch in Deutschland.
Mit dem Ausscheiden des Rivalen aus dem eigenen Lager steigen die Chancen des Erdogan-Herausforderers Kilicdaroglu, die Präsidentenwahl in der ersten Runde zu gewinnen.
Wahlkampf mit Weltliteratur? In der Türkei befürchten manche, verstorbene Erdbebenopfer könnten für einen Wahlbetrug missbraucht werden. Ein Roman von Nikolai Gogol zeigt, wie das geht.
Die Türkei steht vor wichtigen Wahlen. Nach 21 Jahren in Regierungsverantwortung sollten die Wähler Präsident Erdogan in Rente schicken.
Die Türken wählen einen neuen Staatschef. Präsident Erdogans Chancen auf eine Wiederwahl sind ungewiss. Das liegt auch an seiner mäßigen Wirtschaftsbilanz.