Warum Europa um Tunesien wirbt
Auf einmal ist Tunesien ein gefragter Partner: Von dort brechen die meisten Migranten nach Europa auf. Am Sonntag erwartet das Land, das zunehmend autoritär regiert wird, hohen Besuch aus der EU.
Auf einmal ist Tunesien ein gefragter Partner: Von dort brechen die meisten Migranten nach Europa auf. Am Sonntag erwartet das Land, das zunehmend autoritär regiert wird, hohen Besuch aus der EU.
Viele Deutsch-Türken haben Erdogan gewählt, deutsche Politiker von Scholz bis Schröder haben dem türkischen Staatspräsidenten zu seiner Wahl gratuliert, die mit einer fairen Abstimmung nichts zu tun hatte. Was ist da los?
Die Türkei blockiert immer noch die Ratifizierung des schwedischen NATO-Beitritts. Der Streit über den Umgang mit mutmaßlichen PKK-Sympathisanten spielt dabei eine wichtige Rolle.
Das Champions-League-Finale kommt für den türkischen Präsidenten gerade recht, um von seiner autoritären Politik abzulenken. Sein Geschenk an seine fußballverrückte Nation hat einen bitteren Geschmack.
Eine in Amerika ausgebildete Bankmanagerin soll der Türkei aus der lange währenden Finanzmisere und dem Währungschaos heraushelfen. Wer ist Hafize Gaye Erkan?
Der Abwärtstrend der türkischen Lira hat sich abermals beschleunigt. Kann die Ernennung einer Frau als neuer Notenbankchefin die Wende bringen?
Die Inflation schmälert das Ferienbudget. Das Statistische Bundesamt hat nun nachgerechnet, wo der Urlaub am günstigsten ist. Österreich ist es nicht.
Kanzler Scholz empfängt Frankreichs Präsident Macron in Potsdam. In Indien spricht Verteidigungsminister Pistorius über einen möglichen U-Boot-Deal. Und Prinz Harry wird für ein Kreuzverhör vor dem Londoner High Court erwartet. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Türkei steht wirtschafts- und finanzpolitisch mit dem Rücken zur Wand. Der neue Superminister Simsek plant eine radikale Wende. Doch es bleiben Zweifel.
Mehmet Simsek ist der wichtigste Minister im neuen Kabinett von Erdogan. Der hatte ihn schon mal entlassen, braucht Simsek nun aber wohl dringender denn je.
Trotz Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit: Es fliegen fast schon wieder so viele Menschen wie im Rekordjahr 2019. Der Luftfahrtverband rechnet aber mit großen Unterschieden auf der Welt.
Nach dem Wahlsieg holt Präsident Erdogan neue Menschen in die Regierung. Im Wahlmonat Mai ist die Inflationsrate etwas gesunken, aber sie bleibt hoch.
Die Ampel streitet über Asylverfahren an den EU-Außengrenzen, Außenministerin Baerbock und Arbeitsminister Heil reisen nach Brasilien und die Lokführer verkünden ihre Forderungen für die nächste Tarifrunde. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit der Ernennung von Mehmet Simsek zum Finanzminister zeigt sich der türkische Präsident offen für eine neue Wirtschaftspolitik. Nicht nur im Finanzressort signalisiert Erdogan mehr Pragmatismus.
Der angesehene Ökonom Mehmet Simsek soll das Finanzressort leiten. Seine abermalige Ernennung dürfte eine Abkehr vom bislang in der Türkei ungewöhnlichen wirtschaftlichen Kurs bedeuten.
Die CDU kritisiert die Pläne der Ampelkoalition für eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts. „Der Doppelpass darf nicht die Regel sein“, sagt Thorsten Frei, der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion.
Der prominenteste kurdische Politiker der Türkei verabschiedet sich vorübergehend aus der Politik. Erdogan verliert damit ein Angriffsziel.
Georgien strebt in die EU, aber möchte es sich nicht mit Russland verscherzen. Der Spagat wird im Stromsektor klar und teuer.
Zur Wiederwahl des türkischen Präsidenten: Im Berliner Maxim Gorki Theater wird an die Gezi-Park-Proteste in Istanbul vor zehn Jahren erinnert.
Kimberly Drewniok beendet ihre vielversprechende Karriere im Volleyball-Nationalteam und geht neue Wege. In Projektarbeit will sie Kinder für ihren Sport begeistern.
In wenigen Ländern ist der türkische Präsident so stark wie hier – nicht mal in der Türkei selbst. Woran liegt das?
Erdogans Wahlerfolg könnte ein Pyrrhussieg sein. Er spaltet die Gesellschaft gnadenlos. Ob sich das bei den Kommunalwahlen rächt? Wir gehen jedenfalls noch härteren Zeiten entgegen.
Die Währung steht nach der Präsidentschaftswahl zum Dollar und zum Euro unter Druck. Nach Ansicht von Experten könnten sich die Verluste noch fortsetzen, da die Lira zuvor nicht marktgerecht bewertet worden sei.
Wer in den Ferien verreisen möchte, muss seinen Geldbeutel nicht strapazieren – im Gegenteil. Aber es gibt deutliche Unterscheide in Europa.
Robert Habeck zeigt sich beim Heizungsgesetz kompromissbereit, in Bremen beginnen die Verhandlungen für Rot-Grün-Rot und Hanno Berger, Schlüsselfigur des Cum-Ex-Skandals, erwartet ein Urteil.
Die Wiederwahl Erdogans ist auch die Bestätigung einer Politik, die nicht in die EU führt. Die westlichen Beziehungen zu Ankara werden schwierig bleiben.
Nach seinem Wahlsieg setzt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiter auf Polarisierung und eine Außenpolitik der Stärke. Die Opposition wappnet sich schon für den nächsten Kampf.
Bundeskanzler Scholz äußert sich zurückhaltend höflich zu Erdogans Wiederwahl und lädt ihn nach Berlin. Anhänger des türkischen Präsidenten fahren mit Autokorsos durch deutsche Städte – und es gibt deutliche Kritik.
Die Währung verfällt, die Inflation ist gigantisch. Trotz dieser Probleme ist die deutsche Wirtschaft in der Türkei stark engagiert. Erdogan steht vor einer „wirtschaftspolitischen Mammutaufgabe“.
Mit türkischen Flaggen an den Autos und lautem Hupen haben in Frankfurt und Hanau hunderte Anhänger von Recep Tayyip Erdogan dessen Wiederwahl als Präsident zelebriert. Der Großteil der Türken blieb aber zu Hause.
Die Wiederwahl Erdogans ist auch die Bestätigung einer Politik, die nicht in die EU führt. Die westlichen Beziehungen zu Ankara werden schwierig bleiben.
Nach seinem Wahlsieg hetzt der türkische Präsident gegen die Opposition und ausländische Medien. Die Türkei solle unter seiner Führung den Platz bekommen, den sie verdient.
Kanzler Scholz will mit Erdogan „unsere gemeinsamen Themen mit frischem Elan vorantreiben“. Welche Themen nun zur politischen Diskussion stehen und warum sie schwierig bleiben.
Es sei an der Zeit, sich von einer Vollmitgliedschaft der Türkei zu verabschieden, sagt EU-Politiker Manfred Weber. Brüssel sendet aber auch Glückwünsche, ebenso Washington und Kiew. Ein ehemaliger deutscher Nationalspieler feiert Erdogans Wiederwahl.
In mehreren Städten zogen am Sonntagabend jubelnde Menschen durch die Straßen, um den Wahlsieg Erdogans zu feiern. Grünen-Politiker Cem Özdemir kritisiert die Feiern scharf.