Nicht der letzte Versuch einer Erpressung
Erdoğan hat vor Schwedens NATO-Beitritt sein Blatt mit aller Brachialität ausgereizt. Er ist nicht der erste, der diesem Muster folgt – und wird nicht der letzte sein. Darauf muss sich Europa einstellen.
Erdoğan hat vor Schwedens NATO-Beitritt sein Blatt mit aller Brachialität ausgereizt. Er ist nicht der erste, der diesem Muster folgt – und wird nicht der letzte sein. Darauf muss sich Europa einstellen.
Ist die Integration der vierten Generation misslungen? Betrachtet man die Probleme der in Deutschland lebenden türkischen oder muslimischen Schüler, verfestigt sich dieser Eindruck. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
Schweden kommt der Aufnahme in die NATO ein großes Stück näher, Donald Trump siegt in New Hampshire und die Handball-Nationalmannschaft spielt um den Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft. Der F.A.Z. Frühdenker
20 Monate lang haben Ankara und Stockholm verhandelt. Das türkische Parlament stimmt am Dienstag mit überwältigender Mehrheit für Schwedens Antrag auf seine Aufnahme in das westliche Verteidigungsbündnis.
Regierung und Militärs warnen vor einem russischen Angriff. Darauf wären Streitkräfte wie Bevölkerung sehr schlecht vorbereitet. Das Land kennt nur den Frieden.
Stichwort „Remigration“: In der Türkei findet man kein Auskommen und keine Unterkunft, selbst wenn man den Tod in Kauf nimmt. Deshalb fliehen die Menschen – nach Deutschland.
An diesem Dienstag könnte Schwung in die Sache kommen: Das türkische Parlament beschäftigt sich mit Schwedens NATO-Beitritt und Ungarns Ministerpräsident Orbán lädt seinen schwedischen Gegenüber Kristersson ein.
Bei Instagram fordert der Fußballprofi Eden Karzev die Freilassung der von der Hamas genommenen Geiseln. Sein Klub Başakşehir Istanbul bestraft den Israeli. Er habe gegen die Werte der Türkei verstoßen.
In Österreich ist ein Mann während seiner Trauung festgenommen und in die Türkei abgeschoben worden. Die deutsche Braut erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
Ein neues türkisches Gesetz soll Alkoholerzeuger stärker belasten – und damit westliche Lebensstile einschränken. Es belastet vor allem kleine Betriebe
Fußballer Sagiv Jehezkel ist nach der Festnahme in der Türkei zurück in Israel. In den sozialen Medien bedankt er sich überschwänglich für die „verrückte Liebe und Unterstützung“ aus seiner Heimat.
Die Türkei will einen israelischen Fußballspieler abschieben, der in seinem Torjubel an die Opfer des Hamas-Massakers erinnert hat. Die Justiz wirft Sagiv Jehezkel Aufstachelung zu Hass vor.
Weil er beim Torjubel an das Massaker der Hamas erinnert, wird ein israelischer Fußballprofi in der Türkei von seinem Klub freigestellt. Die Justiz nimmt Ermittlungen wegen „öffentlicher Anstiftung zu Hass“ auf.
Vergeltung für neun getötete türkische Soldaten
Angetrieben von westlichen Rüstungsexportverboten hat die Türkei sich zur Drohnenmacht entwickelt. Neuestes Modell: die Tarnkappendrohne Anka-3.
Das Verteidigungsministerium in Ankara bestätigt den Tod von fünf türkischen Soldaten – acht weitere sein verletzt, drei von ihnen sollen in Lebensgefahr schweben. Die Situation ist nach dem gescheiterten Friedensabkommen von 2015 angespannt.
Die Türkei hat die Lieferung britischer Minenräumschiffe an die Ukraine verhindert. Nun gründet sie ihre eigene Initiative zur Minensäuberung im Schwarzen Meer.
In Deutschland wurden 2023 so viele Asylanträge gestellt wie selten zuvor. Der Migrationsexperte Franck Düvell fordert ein Frühwarnsystem und erklärt im Gespräch die starke Zunahme türkischer Asylanträge.
Nach einer Auswertung des Ifo-Instituts im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums könnten aber viele der sanktionierten EU-Waren über China, die Türkei und andere Länder nach Russland geliefert werden.
Wenn mutmaßliche Straftäter ausgeliefert werden sollen, mischen sich Recht und Politik. Ein Mann aus der Türkei hat in Karlsruhe nun recht bekommen.
Seit Beginn des Ukrainekriegs dürfen europäische Unternehmen bestimmte Waren nicht mehr nach Russland liefern. Doch eine Auswertung legt nahe: Die Sanktionen werden umgangen – vor allem über China und die Türkei.
Viele Syrer wollen sich in der Türkei eine neue Existenz aufbauen. Deutschland und die EU helfen dabei – auch aus eigenem Interesse. Doch die Stimmung in der türkischen Wirtschaft gegenüber Flüchtlingen ist nicht gut.
Selçuk Bayraktar macht viele Schlagzeilen: Er baut Drohnen und ist mit einer Tochter des Präsidenten verheiratet. Nun wird öffentlich, dass er auch der größte Steuerzahler der Türkei ist. Das ist kein Zufall.
Der ukrainische Präsident dankt seinen Soldaten und sagt ihnen gute Ausrüstung zu. Auch Deutschland gegenüber zeigt Selenskyj sich dankbar und vergibt drei Orden. Der Überblick.
Großbritannien will Asylbewerber nach Ruanda abschieben. Gerichte sind dagegen. Die Regierung versucht mit allen Mitteln, den Plan zu retten.
Während Menschen in der Türkei ob ihrer Armut verzweifeln, pflegt der Staatspräsident einen Luxus-Lebensstil und träumt von einer türkischen Mondfahrt. An Bildung und Fortschritt hat er wenig Interesse,
In der Türkei bewegt die Politik gerade vor allem ein Thema: der Sport. Denn die zwei beliebtesten Fußballvereine des Landes lassen Präsident Erdoğan zürnen.
Ankara blockiert die Lieferung britischer Minenräumschiffe an Kiew. Die Türkei beruft sich auf einen Vertrag von 1936 – und verwehrt auch russischen Kriegsschiffen die Fahrt durch die Meerenge am Bosporus.
Elf Monate nach dem schweren Erdbeben in der Türkei hat der erste große Prozess begonnen. In Adiyaman stehen ein Hotelbesitzer und zehn weitere Angeklagte vor Gericht. Sie sollen für den Tod von 72 Menschen verantwortlich sein.
Besonders steigende Preise in Hotels und Restaurants befeuerten vor dem Jahreswechsel die Inflation. Auch die Schwäche der Landeswährung Lira trägt dazu bei.
Erdoğan hat Israel davor gewarnt, auf türkischem Boden Vertreter der Hamas zu verschleppen oder zu töten. Es werde dafür „einen hohen Preis zahlen“. Nun verkündet der Innenminister 33 Festnahmen.
Frankfurt wird seinem Ruf als internationale Stadt gerecht: Von den 195 Staaten der Erde sind 175 in der Bevölkerung vertreten.
Beim türkischen Fußball-Supercup in Saudi-Arabien ist schon vor dem Anpfiff Schluss: Die Kontroverse um das Spiel in Riad zeigt, wie tief die Gesellschaft in Atatürks Republik gespalten ist.
Der türkische Supercup in Saudi-Arabien wird kurzfristig abgesagt. Hintergrund ist ein Streit um ein politisches Banner. Nun melden sich die Veranstalter zu Wort. In der Türkei gibt es Konsequenzen.
Vor einem Jahr wurde ein früherer Chef der Grauen Wölfe in Ankara erschossen. Wer waren die Auftraggeber? Viele Spuren führen in die Politik und in ein Milieu, in dem Gewalt als Mittel zum politischen Machterhalt eingesetzt wird.