Sozial und islamisch
Die Ereignisse in der Türkei dürften eine unter Wissenschaftlern schon länger kontrovers geführte Diskussion noch verschärfen.
Die Ereignisse in der Türkei dürften eine unter Wissenschaftlern schon länger kontrovers geführte Diskussion noch verschärfen.
„Der Spiegel“ bringt eine Titelgeschichte auf türkisch, Erdogans Regierung und ihr hörige Medien schäumen. Sachliche Kritik bleibt bisher die Ausnahme.
Der Gegensatz zwischen „weißen“ und „schwarzen“ Türken ist tief und scheint derzeit unüberwindbar zu sein.
Ministerpräsident Erdogan und seine AKP scheinen auf die Protestbewegung keine passenden Antworten zu finden. Die „Gezi-Bewegung“ bietet die Chance für eine Erneuerung der Türkei.
In der Türkei wächst die Sorge der Künstler um ihre Sicherheit. Denn sie werden immer häufiger zur Zielscheibe in den aggressiven Reden von Erdogan. Nun haben sie ihre Angst öffentlich gemacht.
bet. MOSKAU, 28. Juni. Das Konsortium des aserbaidschanischen Erdgasfeldes Shah Deniz II hat am Freitag wie erwartet in der Hauptstadt Baku die ...
Die türkische Regierung zieht alle Register, um die Opposition zu zerstören. Dabei nimmt sie sich auch das Internet vor. Facebook und Twitter sollen parieren und die Namen der Dissidenten nennen.
Der türkische Kommunikationsminister Yildirim verlangt von Twitter, in seinem Land ein Büro einzurichten: „Wenn wir Informationen haben wollen, wollen wir, dass es jemanden in der Türkei gibt, der uns das liefern kann.“
Die Demonstrationen für Freiheit und Demokratie machen Lust auf die junge türkische Generation – wäre da nicht der türkische Ministerpräsident. Die EU ist irritiert. Bei „Anne Will“ diskutierten Protest-Sympathisanten mit einem Erdogan-Anhänger.
ami./ela. BERLIN/WIEN, 26. Juni. Jahrelang haben die Gaspipeline-Konsortien Nabucco und TAP um den Zuschlag für die ab 2018 anstehenden Gaslieferungen aus ...
Die türkische linksextreme Terrorgruppe DHKP-C wird auch aus Deutschland unterstützt. Ihr wird unter anderem ein Attentat vor der amerikanischen Botschaft in Ankara zugerechnet. Nun hat es weitere Festnahmen gegeben.
Es ist vernünftig, die weiteren Verhandlungen mit Ankara über einen EU-Beitritt in den Herbst zu verschieben - aber nicht aufzugeben. Denn es gilt, die „europäischen“ Türken zu unterstützen und das Land außenpolitisch nicht allein zu lassen.
Im Streit mit der Türkei blieb Außenminister Westerwelle nur ein bisschen hart - immerhin entgeht Ankara aber ein erstklassiger Fototermin. Die Beitrittskonferenz mit der EU findet nun frühestens im Oktober statt.
nbu./tens. LUXEMBURG/ISTANBUL, 25. Juni. Die Regierung in Ankara hat sich zufrieden mit dem Beschluss der EU gezeigt, in den Beitrittsverhandlungen mit der ...
Die Europäische Union will mit der Erdogan-Regierung weiter über einen Beitritt des Landes verhandeln - aber erst im Oktober. Zuvor wird die EU-Kommission ihren Bericht über die Lage in der Türkei vorlegen.
KAIRO, im JuniEin Sieger der syrischen Revolution steht bereits fest: Abdullah Öcalan, der inhaftierte Führer der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK).
Die Reform der Streitkräfte setzt den Soldaten stark zu, sagt der Bundeswehrverband: „Hier spart man Truppe und Familien kaputt.“ Die Forderung nach 10.000 neuen Stellen weist das Ministerium zurück.
Im Konflikt um eine weitere Annäherung der Türkei an die EU arbeitet die Bundesregierung an einem Kompromissvorschlag. Das sagten deutsche Diplomaten am Montag in Luxemburg während eines Treffens der EU-Außenminister.
Geschlagen,getreten und gedemütigt: Zwei junge Männer aus Istanbul erzählen, was sie einen ganzen Tag lang im türkischen Polizeigewahrsam erlebt haben. Eine Begegnung.
ISTANBUL, 23. Juni. Rote Nelken sind gefährlich. Einer Regierung, die über von ihr kontrollierte Medien verbreiten lässt, die Lufthansa stehe hinter den ...
Mehr als 30 000 Personen haben am Samstag auf dem Kölner Heumarkt gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan demonstriert und der
Der türkische Europaminister Egemin Bagis gab sich lange fortschrittlich. Jetzt fällt die Maske. Kein Regierungspolitiker wählte schärfere Töne in der Krise.
Großinvestor Andrew Bosomworth spricht über die Gefahren der Zinswende, die Fehler der Notenbanken und die beste Strategie in der Krise.
Mit seiner unnachgiebigen Haltung riskiert Erdogan nicht nur politischen, sondern auch wirtschaftlichen Schaden.
Die Außenminister der Syrien-Kontaktgruppe beschließen eine Ausweitung der Hilfe für die Rebellen. Qatar, Saudi-Arabien und die Türkei liefern Waffen. Guido Westerwelle sagte der Sonntagszeitung, Berlin werde „zivile Maßnahmen verstärken“.
Die Türkei erlebt auf dem Taksim-Platz die Gewalt einer autoritären Regierung. Aber auch, was die Zivilgesellschaft dagegen ausrichten kann.
Bundeskanzlerin Merkel hat die Rückgabe von Beutekunst aus Russland gefordert. „Wir sind der Meinung, dass diese Ausstellungsstücke wieder zurückkommen sollten“, sagte Frau Merkel in Sankt Petersburg.
Frau Merkel sagte weiter: „Das, was im Augenblick in der Türkei passiert, entspricht nicht unseren Vorstellungen von Freiheit der Demonstration, der
sat./nbu. BERLIN/BRÜSSEL, 21. Juni. Die deutsche Kritik an dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten in Istanbul hat zu einem offenen Streit ...
Das türkische Politikverständnis verträgt sich mit europäischer Praxis nicht. Warum darum herumreden?
„Das geht so nicht“: Als Reaktion auf Beleidigungen Angela Merkels durch den türkischen Europaminister hat das Auswärtige Amt den türkischen Botschafter in Berlin einbestellt. Die Türkei bestellte ihrerseits den deutschen Botschafter ein.
Jeden Abend debattieren die Unterstützer des Protests nun darüber, wie es weiter gehen kann. Und wenn jemand auf dem Handy anruft, dann ertönt als Klingelton das Krachkonzert aus Töpfen.
Der Fifa-Präsident verabschiedet sich nach fünf Tagen vom Confed-Cup - ohne ein Wort des Bedauerns und ohne ein Angebot des Dialogs an die Protestbewegung.
Die Fahrpreiserhöhung wird schon zurückgenommen, doch die Unzufriedenheit bleibt: Wie in der Türkei richtet sich der Volkszorn in Brasilien gegen eine Politikerriege, die das Land praktisch ohne Kontakt zur Bevölkerung regiert. Ein Kommentar.
Rentenfonds, die auf Schwellenländer setzen, haben sich schlecht entwickelt. Vergleichsweise besser schneiden Fonds ab, die auf Hochzinsanleihen setzen.
Im Westen Anatoliens ist die Polizei wieder gegen Demonstranten vorgegangen. Derweil verändern sich die Proteste in der Türkei: Die Menschen stehen stundenlang still.