„Das Problem ist größer als die Querelen in CDU und CSU“
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im F.A.Z.-Gespräch über die Flüchtlingskrise, den Trend zur Renationalisierung in Europa und zu den Entwicklungen im Nahen Osten.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im F.A.Z.-Gespräch über die Flüchtlingskrise, den Trend zur Renationalisierung in Europa und zu den Entwicklungen im Nahen Osten.
Nach ihrer öffentlichen Kritik an der Erdogan-Regierung sind 27 Wissenschaftler in der Türkei festgenommen worden. Der Vorwurf: Sie würden den Terrorismus unterstützen.
Das neue Jahr hat mit Angst und Schrecken begonnen. Das Leben der Deutschen ist gefährlicher geworden. Gibt es eine Zeitenwende? Muss die deutsche Öffentlichkeit lernen, mit neuen Gefahren zu leben?
Die türkische Armee schlägt gegen den IS zurück und greift Hunderte Stellungen der Dschihadistenmiliz an. Dabei sollen etwa 200 Islamisten getötet worden sein.
Viele Fragen sind noch offen nach dem Anschlag von Istanbul. Während Ermittlungen laufen, fürchtet sich die Tourismusbranche.
Die türkischen Ermittler konnten den Attentäter von Istanbul einem Agenturbericht zufolge so schnell identifizieren, weil er Anfang des Jahres als Flüchtling registriert worden war. Vier Personen wurden inzwischen festgenommen.
Der Attentäter von Istanbul tötete deutsche Urlauber – doch sein Handeln traf auch die gesamte Reisebranche, vor allem türkische Hoteliers. Die bangen um ihr Geschäft – denn Reisekonzerne arbeiten an alternativen Zielen.
Nach dem Selbstmordanschlag in Istanbul ist die Zahl der deutschen Todesopfer auf zehn gestiegen. Die türkische Polizei hat derweil einen ersten Tatverdächtigen festgenommen.
Der türkische Geheimdienst hat die türkische Polizei kurz vor der Attacke in Istanbul offenbar zwei Mal vor bevorstehenden Anschlägen auf Touristen gewarnt. Im Fokus schon damals: 19 Verdächtige, die überwiegend aus Syrien stammen sollen.
Der Innenminister will sich nach dem Anschlag in der Türkei persönlich ein Bild von der Lage machen. Hinweise, dass gezielt Deutsche angegriffen wurden, hat die Bundesregierung nicht. Über die deutschen Opfer gibt es neue Erkenntnisse.
Terror in den Städten, Krieg im Südosten – die Spirale der Gewalt dreht in der Türkei sich immer schneller. Und was in dem Land geschieht, hat Auswirkungen auf Europa. Ein Kommentar.
Bei dem Anschlag in Istanbul sind nach offiziellen Angaben acht Deutsche und ein Peruaner getötet worden. Der türkischen Regierung zufolge gehörte der Selbstmordattentäter dem „Islamischen Staat“ an.
Der Terroranschlag auf ein beliebtes Touristenzentrum in Istanbul, offenbar von einem Mitglied des „Islamischen Staats“ verübt, trifft nicht nur ein ohnehin schon gespaltetes Land. Er galt auch anderen Ländern – vor allem Deutschland.
Sieben Bundesligaklubs und mehrere Zweitligavereine trainieren in der Winterpause an der türkischen Riviera. In Belek schwärmen sie von den optimalen Bedingungen. Doch die Reise hat auch ihre Tücken.
Dass Frauen und Männer immer wieder an Geld von Senioren herankommen, weil sie sich als Verwandte ausgeben, ist als Enkeltrick bekannt. Eine Frankfurterin ist nun Opfer einer neuen Variante geworden.
Ein Testspiel deutscher Teams in der Türkei steht unter dem Verdacht der Manipulation. Es ist nicht das erste Mal. Die Organisation der Partien im Trainingslager ist anfällig für Mauscheleien.
Stuttgart hat einen sehr hohen Ausländeranteil. Von Problemen hört man in diesem Zusammenhang aber dennoch selten. Die Stadt gilt in Sachen Integration inzwischen als Vorzeigekommune - was läuft hier besser als in anderen deutschen Großstädten?
Bis zu eine Million Flüchtlinge könnten nächstes Jahr die Türkei durchqueren, befürchtet die Bundesregierung. Nur ein Bruchteil davon könne das Land selbst aufnehmen. Der Chef der Konservativen im EU-Parlament kritisiert derweil die türkische Schleuserpolitik.
Trotz der Kritik der irakischen Regierung bildet die Türkei im Norden des Nachbarlandes Milizen zum Kampf gegen den IS aus. Nun hat die Terrormiliz den Stützpunkt im Nordirak angegriffen.
Viele Flüchtlinge drängen derzeit auf den Arbeitsmarkt. Neue Studien zeigen: vor allem Schwarzarbeiter leiden. Und auch bei Gehaltsunterschieden zwischen Männern und Frauen gibt es Veränderungen.
Die deutschen Volleyballer starten mit einem Sieg in die Olympia-Qualifikation. Nach einer Niederlage gegen Gastgeber Türkei müssen die Volleyballerinnen hingegen zittern.
Die iranische Führung sendet im Konflikt mit Saudi-Arabien widersprüchliche Signale. Der Stellvertreterkrieg im Jemen eskaliert weiter. Die türkische Regierung fordert diplomatische Bemühungen.
Zwei Flüchtlingsboote sind auf dem Weg zur griechischen Insel Lesbos wegen schlechten Wetters gekentert. Viele Leichen wurden an die Küste gespült, unter den Opfern waren mehrere Kinder.
Über Istanbul zurück ins Nationalteam: Mario Gomez hofft auf die Nominierung für die Europameisterschaft. Im Interview spricht er über die schweren vergangenen zwei Jahre, sein neues Leben in der Türkei und die Wiederentdeckung des Stürmer-Gens.
Türkische Sicherheitskräfte haben in den vergangenen Wochen etwa hundert Kurden getötet: Männer, Frauen, Kinder. Das Ziel ist die Zermürbung einer ganzen Region. Die EU muss Erdogans Kampf endlich stoppen.
Nicht nur Schlepper verdienen an der Not, sondern auch staatliche und private Transportbetriebe auf dem Balkan. Einige sagen: „Hoffentlich kommen bald wieder mehr Flüchtlinge.“
Viele Syrer harren nach der Flucht aus ihrer Heimat in Lagern aus. So auch in Islahiye in der Türkei. Sie verspüren Sehnsucht. Aber kaum einer denkt hier an Europa.
Der türkische Präsident strebt nach mehr Macht. Ein Regierungssystem, das in seinen Augen funktioniert hat, findet er in Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Ein positives Licht auf die Nazis aber habe er nicht werfen wollen, erklärt sein Präsidialamt.
Von neu entdeckten Erdgasfeldern im Mittelmeer erhofft sich Israel mehr Unabhängigkeit. Doch die Opposition kämpft mit allen Mitteln gegen die Pläne der Regierung Netanjahu. Der Ministerpräsident träumt von der internationalen Energiemacht des Landes.
Auch im neuen Jahr wird im Osten der Türkei in den kurdischen Gebieten weiter gekämpft und getötet werden. Präsident Erdogan will die verbotene kurdische Arbeiterpartei endgültig besiegen.
Amerikas außenpolitische Elite hat die Hoffnung verloren, dass Europa zunehmend selbst die Verantwortung für sich selbst und die angrenzenden Regionen übernehmen kann. Die Fachleute in Washington sorgen sich vielmehr vor Unruhen in den EU-Staaten selbst.
Selahattin Demirtas ist einer der letzten Politiker, die sich trauen, Präsident Erdogan die Stirn zu bieten. Nun ermittelt die türkische Justiz gegen den Ko-Vorsitzenden der oppositionellen Partei HDP.
Bundestag und Regierung streiten wegen der Aufklärungsflüge in der Türkei über die Entscheidungsbefugnis für Einsätze deutscher Soldaten. Nicht zum ersten Mal: Das Kürzel „Awacs“ ist seit 13 Jahren ein Reizbegriff.
Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an der Awacs-Mission in der Türkei streiten die Parteien über die Rechte des Parlaments. In Syrien haben indes mehrere Bombenanschläge die Stadt Homs erschüttert.
Nachdem beim Aufstand in den vergangenen Wochen mehr als 200 Kurden getötet wurden, erneuern mehrere Gruppen ihre Forderung nach Autonomie. Doch Ankara gibt sich nicht verhandlungsbereit.
„Tornados“ für den Kampf gegen den IS, Blauhelmsoldaten für Frieden in Mali und jetzt Awacs-Aufklärer für die Türkei: Fachleute sehen die Bundeswehr „personell im freien Fall“.