Im Auftrag Ihrer Kanzlerin
Vor sechs Monaten hat die Bundesregierung in den Krisenmodus geschaltet, seitdem läuft der Regierungsapparat unter Hochdruck, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen: Aber mit welchen Leuten will die Kanzlerin das schaffen?
Vor sechs Monaten hat die Bundesregierung in den Krisenmodus geschaltet, seitdem läuft der Regierungsapparat unter Hochdruck, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen: Aber mit welchen Leuten will die Kanzlerin das schaffen?
Für Angela Merkel geht es auf dem EU-Gipfel am Donnerstag nicht nur um den Kurs in der Flüchtlingspolitik, sondern auch um ihre Kanzlerschaft und die Zukunft Europas. Schafft sie es, Europa in letzter Minute hinter sich zu bringen? Und was geschieht, wenn nicht?
Ankara ist bereit, in den syrischen Bürgerkrieg mit Bodentruppen einzugreifen. Allerdings nur, wenn sich verbündete Armeen dem Plan anschließen.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?
Die Politik der EU zur Lösung der Flüchtlingskrise verfehlt ihr Ziel an den Außengrenzen. Warum die Denkfabrik ESI fordert, den Aufbau der „Hotspots“ in Griechenland zu beenden und keine Migranten umzusiedeln.
In Prag beraten die osteuropäischen Visegrad-Staaten über die Flüchtlingspolitik und eine Abriegelung der Balkanroute. Luxemburgs Außenminister Asselborn warnt vor einer Abkehr von Europa. Auch Merkel reagiert alarmiert.
Die Türkei will Schutzzonen für Flüchtlinge auf der syrischen Seite der Grenze errichten. Außenminister Çavuşoğlu sagt, das sei viel billiger. Angebliche Interventionspläne für Syrien weist die Regierung zurück.
Die Regierungschefs der vier osteuropäischen Visegrad-Staaten beraten heute in Prag über die Flüchtlingspolitik. Der slowakische Ministerpräsident Fico erhebt Vorwürfe gegen Deutschland.
Das taten Amerika, Russland oder China selten. Aber es ist gut, wenn an diese alte Erkenntnis bisweilen erinnert wird. So geschehen in der Syrien-Debatte bei Anne Will.
In einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel kündigt der türkische Ministerpräsident an, die Kurden im Norden Syriens auch künftig anzugreifen. Auch Russlands Regierungschef hat sich nach der Münchner Sicherheitskonferenz nochmal zu Wort gemeldet.
In der Flüchtlingskrise wird es einsam um Kanzlerin Merkel. Erst hatte der französische Ministerpräsident Valls erklärt, Frankreich werde sein Kontingent nicht erhöhen. Nun stellt sich eine ganze Staatengruppe gegen die Kanzlerin.
Ein geplantes Umsiedlungsprogramm könnte sowohl positive als auch negative Konsequenzen für Flüchtlinge haben. Kommen bald die ersten Flüchtlinge mit dem Flugzeug aus der Türkei nach Deutschland?
Die türkischen Luftangriffe auf Kurden in Syrien müssten beendet werden, teilte die amerikanische Regierung mit. Zuvor hatte das türkische Militär Stellungen kurdischer Milizen in Nordsyrien bombardiert.
Bei der Sicherheitskonferenz in München geht es vor allem um den Bürgerkrieg in Syrien. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge hat sich laut Kanzleramtsminister Peter Altmaier besonders ein Land gut geschlagen.
Flüchtlinge an der Grenze und die Kurden im Nachbarland auf dem Vormarsch: dem türkischen Präsidenten Erdogan bereitet die Lage in Syrien zunehmend Sorgen. Nun drohte er sogar mit einem direkten Eingreifen.
Mit deutschem Flaggschiff soll die Nato in der Ägäis patrouillieren und in Seenot geratene Flüchtlinge in die Türkei zurückbringen. Athen zieht mit.
Deutschland und die Türkei wollen Nato-Schiffe gegen Schmuggler auf der Ägais einsetzen. Mit der Nato war der Vorschlag nicht abgestimmt. In der großen Koalition ist er umstritten. Großbritannien begrüßt die Pläne.
Für einen Frieden in Syrien braucht es politische und militärische Anstrengungen. Aber er wird nicht möglich sein, wenn nicht auch die religiösen und ideologischen Fragen gelöst werden.
Beobachter melden hohe Opferzahlen aus dem umkämpften Aleppo. Russland unterstützt Assads Truppen aus der Luft, weist aber jede Schuld zurück. Am Donnerstag soll sich zeigen, ob die Friedensgespräche wiederaufgenommen werden.
Die türkische Armee hat wohlmöglich einen Anschlag verhindert. An der Grenze zu Syrien stoppte sie vier Männer, zehn Frauen, zwanzig Kinder, zusammen mit mehreren Selbstmordwesten.
Unter deutschen Muslimen sind Ressentiments gegen Einwanderer genauso verbreitet wie in der restlichen Bevölkerung, dabei waren viele von ihnen selbst mal Flüchtlinge. Woran liegt das? Eine Spurensuche in Hamburg.
Die Anschläge von Istanbul haben die deutschen Urlauber verunsichert. Nachdem die Türkei in den vergangenen Jahren zu den Gewinnern des Tourismus zählte, ändern die Veranstalter nun ihr Programm.
Was könnte die Türkei dazu bringen, Migranten von den griechischen Inseln zurückzunehmen? Die Bundeskanzlerin bohrt harte Bretter in Ankara.
Kanzlerin Merkel verurteilt während ihres Besuchs in Ankara die Bombenangriffe auf Syrien, bei denen auch die Zivilbevölkerung zu schaden kommt – und greift damit Russland an.
Ohne die Türkei geht in der Flüchtlingskrise nichts. Sie ist zu einem Schlüsselland für die EU geworden – obwohl sie an der Massenflucht nicht unschuldig ist. Kommen jetzt neue Beitrittsverhandlungen?
Während Kanzlerin Merkel mit der Türkei über stärkere Grenzkontrollen spricht, sind in der Ägäis zwei Flüchtlingsboote gekentert. Nach Medienberichten waren die Flüchtlinge offenbar auf dem Weg von der Türkei zur Insel Lesbos.
Die syrische Armee steht angeblich nur noch 25 Kilometer vor der türkischen Grenze, wo Zehntausende Flüchtlinge ausharren. Ihnen bleibt der Weg in die Türkei versperrt. Ihre Lage ist zum Verzweifeln.
Trotz Winterkälte verwehrt die Türkei weiter Zehntausenden syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem umkämpften Aleppo den Einlass. Jetzt sagt Vize-Regierungschef Kurtulmus, die Türkei werde die Flüchtlinge nicht dem Tod überlassen.
Nach der Regierungsoffensive und russischen Bombenangriffen auf Aleppo sind Zehntausende Syrer auf der Flucht. Die EU drängt die Türkei, die Menschen ins Land zu lassen. Präsident Erdogan sagt zu – „im Notfall“.
Auch im Januar kamen jeden Tag rund 2000 Migranten von der Türkei aus in die EU. Der Anteil der Syrer auf der Balkanroute ist dabei jedoch von 69 auf 39 Prozent gesunken. Zwei andere Herkunftsländer hingegen stiegen prozentual.
Die Vereinigten Staaten beschuldigen Moskau, bei seinen Luftschlägen in Syrien zahlreiche Zivilisten zu töten. Russland weist die Vorwürfe zurück. An der Grenze zur Türkei bahnt sich unterdessen wegen einer neuen Fluchtwelle eine humanitäre Katastrophe an.
An der geschlossenen Grenze zur Türkei harren bis zu 30.000 syrische Flüchtlinge aus. Wegen heftiger Kämpfe in der Großstadt Aleppo wird ihre Zahl steigen. Ob und wann sie ins Land dürfen, ist ungewiss.
Fabrice Leggerie, Direktor der Grenzschutzangentur Frontex, spricht im F.A.Z.-Interview über den täglichen Kampf gegen illegale Grenzüberschreitungen, Schleuser und Bürokratie.
Der Präsident der Region Kurdistan im Nordirak hat ein Referendum über die Unabhängigkeit gefordert. Die Zeit sei reif, sagt er. Doch das sagt er nicht zum ersten Mal.
Seit Wochen streitet Europa über versprochene Milliardenzahlungen an Ankara zugunsten der Flüchtlinge. Vor allem Italien stellte sich quer. Nun hebt Matteo Renzi seine Blockade auf.