Die türkische Lira taumelt immer weiter
Investoren ziehen ihr Kapital ab, weil Erdogan mit seiner lockeren Geldpolitik die Währung entwertet. Ankara sieht jedoch Staatsfeinde am Werk.
Investoren ziehen ihr Kapital ab, weil Erdogan mit seiner lockeren Geldpolitik die Währung entwertet. Ankara sieht jedoch Staatsfeinde am Werk.
Obwohl sie einen gültigen Aufenthaltsstatus besitzen, verlassen einige Syrer einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder. Teilweise nutzten sie dieselbe Route auf der sie gekommen sind. Schleuser wittern ein Geschäft.
Das Stuttgarter Landgericht schließt sich damit nicht der Staatsanwaltschaft an. Zuvor gab es unterschiedliche Gutachten von Psychiatern.
Die gleichgeschalteten Medien in Erdogans Türkei kennen nur noch nationalen Furor. Mit Serien, die das Reich der Osmanen preisen, geht das Fernsehen voran.
Die Bayern sind in der Bundesliga schon Anfang April Meister. Auch in England, Spanien und Frankreich steht der Titelträger fast fest. Wer Spannung will, sollte nun vor allem auf drei Länder schauen.
Italien war das beliebteste Reiseziel der Deutschen – bis in die achtziger Jahre. Seither ruht sich Italien aus und verschenkt seine Chancen.
Putin und Erdogan demonstrieren in Ankara Einigkeit. Sie wollen auch in Zukunft kooperieren – nicht nur auf dem Schlachtfeld.
Die Präsidenten der drei Ländern wollen „Ruhe am Boden“ schaffen und Zivilisten in „Deeskalations-Gebieten“ schützen. Allerdings wurden bei ihrem Treffen auch Differenzen der drei Staaten deutlich.
Großbritannien lehnt Russlands Vorschlag einer gemeinsamen Untersuchung des Nervengift-Anschlags auf den früheren Agenten Skripal ab. Diplomaten beider Länder geraten heftig aneinander. Es wird vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.
Der türkische Präsident nennt unzufriedene Bürger eine Last. Warum lässt er sie nicht einfach gehen?
Keine Hölle zum Wohlfühlen: David Hermann inszeniert „Aus einem Totenhaus“ in Frankfurt als Metapher auf die politische Lage in der Türkei.
Die erste Reise nach seiner Wiederwahl führt Wladimir Putin nach Ankara. Dort trifft der russische Präsident auf einen „lieben Freund“ – und führt das Nato-Mitglied Türkei näher an Russland heran.
Die Türkei holt zum Schlag gegen unliebsame Kritiker aus. Neben der Ankündigung, Journalist Can Dündar solle auf die Interpol-Fahndungsliste, wurde Haftbefehl gegen Prediger Fethullah Gülen erlassen.
Die blutigen Unruhen im Gazastreifen gehen weiter. Dabei zeigt sich wieder einmal, dass es in dem Konflikt um mehr geht als den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.
Seit dem Sommer 2016 haben über 1000 Diplomaten und Staatsbedienstete sowie ihre Familienangehörigen in Deutschland Asyl beantragt. Die Zahl der anerkannten Anträge liegt in diesem Jahr bislang bei 42 Prozent.
Neue Eskalation im Syrien-Konflikt. Wegen der Unterstützung auch kurdischer Einheiten im Kampf gegen den IS erhebt die Türkei schwere Vorwürfe gegen Frankreichs Präsident Macron.
Krieg in Syrien, Repressalien im Inneren: Die Türkei plagen derzeit gleich mehrere große Probleme. Doch der Wirtschaft schadet all das offenbar nicht – zumindest nicht nach den offiziellen Zahlen.
Um bei der Wahl 2019 zu triumphieren, versucht Erdogan alles: Er änderte das Wahlgesetz, verbündete sich mit Ultranationalisten und startete eine Militäroffensive. Doch das reicht ihm noch nicht.
Im Nordirak und im syrischen Afrin weht bereits die türkische Flagge. Niemand ist in Sicht, der die Türkei in die Schranken weist.
Die Kurden aus der nordsyrischen Provinz Afrin sind bereits auf dem Rückzug. Doch das türkische Militär will weiter in die Kurdengebiete vorstoßen. Auch der irakische Distrikt Sindschar ist im Blickpunkt.
Die Fronten bleiben verhärtet: Nach den Gesprächen mit Erdoğan beim Gipfeltreffen in Warna zeigt sich die EU-Spitze um Kommissionschef Juncker und Ratspräsident Tusk weiterhin besorgt.
Erdogans Kampf gegen die kurdischen Milizen geht weiter: Nun ist die türkische Armee nach eigenen Aussagen in die nordirakische Region Sindschar vorgedrungen.
Der österreichische Kanzler Kurz will die Beitrittsgespräche mit der Türkei beenden. Nun wehrt sich der türkische Präsident Erdoğan. Er hofft auf „positive Entwicklungen“ bei den Gesprächen mit der EU.
Am Abend treffen sich Jean-Claude Juncker und Donald Tusk erstmals seit zehn Monaten wieder mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan. Kurz zuvor macht der österreichische Kanzler deutliche Ansagen in Richtung Bosporus.
John Dalhuisen arbeitete zehn Jahre als wichtiger Mann bei Amnesty International. Dann stieg er aus. Heute glaubt er, dass die Menschenrechtsaktivisten der guten Sache oft eher schaden als nützen.
Nach einem Jahr in türkischer Untersuchungshaft feiert der Journalist Deniz Yücel in Berlin mit seinen Freunden und Unterstützern. Der Abend verläuft emotional – allerdings ohne eine Abrechnung mit der Türkei.
Auch die gemäßigte Stimmenvielfalt war dem türkischen Präsidenten noch zu viel: Vertraute von Erdogan haben in der Türkei die Dogan-Mediengruppe gekauft. Jetzt gehorchen die Medien nur einem einzigen „Boss“.
Der Transformationsindex der Bertelsmann-Stiftung bescheinigt der Demokratie in der Welt schlechte Noten. In welchen Ländern sich die Situation verschlechtert hat, erklärt Politikwissenschaftler Robert Schwarz.
Es ist das erste Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs seit langem mit einer handlungsfähigen deutschen Regierung. Handelskrieg, der Fall Skripal, die „Google-Steuer“ – zu besprechen gibt es viel. Ein Überblick.
Ein neues Gesetz erlaubt der türkischen Medienaufsicht die Sperrung von Internetsendern. Online-Medien benötigen künftig eine Lizenz zur Verbreitung von Ton- und Bildbeiträgen. Oppositionspolitikern sprechen von „schändlichster Zensur“.
Die Türkei wähnt sich politisch und wirtschaftlich in der Weltspitze, dabei ist sie nur in betrügerischem Nationalismus führend. Der Vorstandsvorsitzende einer neuen Bank beherrschte dieses Spiel meisterhaft.
Hält die hessische Landesregierung Erkenntnisse über den Rockerclub „Osmania Germania BC“ zurück? Die FDP-Fraktion im Landtag erhebt schwere Vorwürfe.
Jetzt ist es offiziell: Der größte Medienkonzern der Türkei wird an den staatsnahen Konzern Demirören verkauft. Darunter ist auch eine sehr bekannte Zeitung.
Die türkische Regierung hat die Kritik von Bundeskanzlerin Merkel am Militäreinsatz in Syrien deutlich zurückgewiesen. Es sei die gleiche Sichtweise der Terroristen.
Der neue Bundesaußenminister betont im Bundestag die guten Beziehungen Deutschlands zu den Vereinigten Staaten – und geht dabei auf Donald Trumps liebstes Medium ein. Mahnende Worte richtet Heiko Maas derweil an die Türkei.
Angela Merkel holt in ihrer Regierungserklärung weit aus. Die Flüchtlingskrise habe das Land gespalten. Einen Fehler will die Bundeskanzlerin in ihrer Politik aber nicht sehen.