Bangen um Olympia
Ein Drittel der Japaner ist weiter für eine Absage der olympischen Sommerspiele in Tokio. Die Veranstalter sehen das anders. Doch noch immer sind viele Fragen nicht geklärt.
Ein Drittel der Japaner ist weiter für eine Absage der olympischen Sommerspiele in Tokio. Die Veranstalter sehen das anders. Doch noch immer sind viele Fragen nicht geklärt.
Unter dem Eindruck anhaltender Corona-Sorgen brechen die letzten 100 Tage vor der Eröffnung der Sommerspiele in Tokio an. Die Organisatoren versprechen dennoch unermüdlich „sichere Spiele“.
Die japanische Regierung hat entschieden, dass das behandelte Kühlwasser aus der Atomkraftwerksruine Fukushima Daiichi in den Pazifik abgelassen werden darf. Südkorea und Umweltschützer sind empört.
Wenige Monate vor Olympia schnellen in japanischen Großstädten die Infektionszahlen in die Höhe. Die Präfektur Osaka kündigt einen Notstand an – und sagt den öffentlichen Fackellauf ab.
Kozo Hasegawa klagt gegen Tokios Anti-Corona-Auflagen. Nachdem er vergangenes Jahr noch seine Restaurants abends schloss, wehrt er sich jetzt. Mehr als 2600 Menschen spenden ihm finanzielle Unterstützung.
Die Absage Nordkoreas für die Olympischen Spiele lenkt den Blick auf die Risiken der Großveranstaltung inmitten der Pandemie – und auf das geringe Interesse Pjöngjangs am innerkoreanischen Dialog.
Während Olympiasieger Michael Groß einen Einsatz im Deutschen Schwimm-Verband als Retter in der Not dementiert, wächst die Spaltung. Es sieht nicht nach einer schnellen Lösung der Probleme aus.
Das Sportministerium in Pjöngjang begründet die Absage mit der Corona-Pandemie. Damit zerschlagen sich Südkoreas Hoffnungen auf informelle Gespräche am Rande der Wettkämpfe.
Nordkorea will nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Das Sportministerium teilte mit, dass es keine Athleten nach Japan schicken werde, um sie vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
Seit Jahren kämpft der Deutsche Schwimm-Verband gegen den Untergang. Seine jüngsten Rettungsversuche ziehen ihn in die Tiefe.
Olympia-Gastgeber Japan darf sich beim Handballturnier die Gruppe aussuchen, und entscheidet sich gegen den Pool mit dem Rekordweltmeister, dem aktuellen Europameister und Deutschland.
Nach den ausländischen Fans, den Athletenfamilien und den internationalen Helfern hat Japan nun auch die Hälfte der offiziellen Besucher von den Sommerspielen in Tokio ausgeladen. Aus Angst vor Virus-Mutanten befürworten die meisten Japaner die Absage der Spiele.
Das Leitmotiv dieser Olympischen Spiele ist mit dem Start des Fackellaufs zu seinem Ursprung zurückkehrt: Spiele des Wiederaufbaus. Das Fehlen des Ministerpräsidenten irritiert allerdings.
Deutsche Athleten wehren sich vier Monate vor dem geplanten Beginn der Spiele gegen den Haftungsausschluss bei Infektionen. Sie fordern auch eine Diskussion über zügige Impfungen für Olympia-Anwärter.
Die meisten ausländischen Freiwilligen, die bei Olympia mithelfen wollten, werden ausgeladen. Ausgenommen davon sind nur Volunteers, die als Spezialisten für bestimmte Wettkämpfe vorgesehen sind.
Einsam in Kälte und Wind: Den Sieg beim Marathon in Dresden schnappt sich Simon Boch. Der letztjährige „Läufer des Jahres“ träumt von der Qualifikation für die Sommerspiele in Tokio.
Das tragende Gefühl eines Sportfestes wird sich in Tokio kaum entwickeln. Doch der Kampf um Olympia ist eine Unterstützung wert, solange er nicht so intransparent geführt wird wie jener der Uefa um die EM.
Dutzende Positivtests unter Sportlern auf der Jagd nach der Olympia-Qualifikation sind ein Armutszeugnis für das IOC und dessen gefügige Athletenkommission. In der Pandemie ist die Austragung der Spiele kein Wert an sich.
Aus Sorge vor dem Infektionsrisiko müssen die Olympischen Spiele in Tokio ohne ausländische Gäste auskommen. Für Japan ist das wirtschaftlich ein schwerer Schlag. Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet.
In Tokio und den angrenzenden Präfekturen endete am Sonntag der Virus-Notstand. Eigentlich. Die Covid-Auflagen der Stadtregierung haben jetzt eine berühmte Restaurantkette zum Einlenken gebracht.
Einen Status als neutrale Sportler dürfen einzelne russische Leichtathleten wieder beantragen und erhalten so eine Perspektive für Olympia. Wann das russische Team wieder starten kann, bleibt offen.
Wenige Monate vor Beginn der Spiele in Tokio gibt es einen weiteren Eklat. Der Kreativdirektor will eine Entertainerin als Schwein verkleidet in seiner Show auftreten lassen. Die Empörung ist riesig.
Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist deutlich gestiegen. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut binnen eines Tages 17.504 Neuinfektionen gemeldet – gut 3000 mehr als vor einer Woche.
Zeitgenössische Architektur in einer Phase der „nationalen“ Seelensuche: Das neue Museum von Kengo Kuma zum Meiji-Schrein fügt sich sensibel in Tokios einzigen öffentlichen Park ein.
In Japan hat erstmals ein Gericht entschieden, dass die Verfassung gleichgeschlechtlichen Partnern das Recht auf die legalen Vorteile einer Ehe zugesteht. Das muss aber nicht heißen, dass Homo-Ehen zugelassen werden.
In Tokio treffen sich die Außen- und Verteidigungsminister Japans und der Vereinigten Staaten – und kritisieren das Verhalten Chinas in schärferen Tönen als es zu Trumps Zeiten üblich war.
Der Börsenindex in Tokio steigt und steigt. Muss die Notenbank nun ihre expansive Geldpolitik stoppen? Unter den Nippon-Unternehmen fallen etwa der Internethändler Rakuten oder der Einzelhändler Uniqlo auf.
Gegen Algerien gelingt den deutschen Handballern keine Gala wie gegen Slowenien. Doch sie gewinnen letztlich ungefährdet und bleiben in der Qualifikation für Olympia ungeschlagen.
Wenn die deutschen Handballer das Spiel gegen Algerien am Sonntag nicht verlieren, reisen sie zu den Spielen nach Tokio. Beim Sieg über Slowenien glänzt ein famoser Andreas Wolff im Tor.
Das IOC ergreift in der Corona-Pandemie selbst die Initiative und wird aus China angebotene Impfdosen für die Teilnehmer kaufen. Der Deutsche Olympische Sportbund will die Option aber nicht nutzen.
Das Viererturnier um die Olympia-Qualifikation beginnt für die deutschen Handballer mit einem Finale. „Es wäre extrem wichtig, das Auftaktspiel zu gewinnen“, sagt der Bundestrainer.
Thomas Bach wird mit nur einer Gegenstimme als IOC-Präsident bestätigt. Die Lobreden der Mitglieder sind rekordverdächtig. Die Einnahmen der Organisation auch.
Thomas Bach wird am Mittwoch als Präsident bestätigt. Die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees sind auf Linie, das Konto stimmt, aber das philanthropische Fundament ist ausgehöhlt.
Zehn Jahre nach dem Tsunami und der Kernschmelze in Fukushima sind viele Umgesiedelte in ihre Städte zurückgekehrt. Die Katastrophe gehört aber noch immer zu ihrem Alltag.
Zehn Jahre nach der Fukushima-Katastrophe hat das Land die nuklearen Sicherheitsstandards und die Aufsicht verschärft. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist keine Pflicht.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will bis Ende März eine Entscheidung treffen, ob internationale Zuschauer zu den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer zugelassen werden.