Amerikas neue Welt
Joe Biden erklärt die Ära großer Militäreinsätze zum Aufbau fremder Nationen für beendet. Die chaotische Evakuierungsmission in Kabul war aus seiner Sicht unvermeidbar.
Joe Biden erklärt die Ära großer Militäreinsätze zum Aufbau fremder Nationen für beendet. Die chaotische Evakuierungsmission in Kabul war aus seiner Sicht unvermeidbar.
Auslandseinsätze sind oft nicht geeignet, um Terrorismus zu bekämpfen oder Migration zu verhindern. Dafür gibt es andere Möglichkeiten.
Die NATO hat Russland und den Terrorismus in der Abschlusserklärung des Gipfels zu den größten Gefahren für die Sicherheit der Allianz erklärt. Zum ersten Mal taucht im Kommuniqué auch China auf – als „systemische Herausforderung“.
Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der NATO an diesem Montag in Brüssel treffen, wollen sie das Ende der Ära Trump besiegeln. Und neue Energie in die transatlantischen Beziehungen bringen.
Die Schweiz stimmt am Sonntag über eines der strengsten Anti-Terror-Gesetze in Europa ab. Nur so könne die Polizei wirksam gegen Bedrohungen vorgehen, sagt die Justizministerin. Gegner warnen vor Polizeiwillkür.
Ob einfache Polizisten oder SEK-Beamte verdächtig werden, macht strafrechtlich keinen Unterschied. Aber das Bild der besonders integren Einheit hat einen Riss bekommen. Was bleibt, ist die Frage nach dem Ursprung.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Ein Ausschuss des Hessischen Landtags soll die Rolle der Behörden im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke untersuchen. Gutachter Quent präsentierte am Freitag seine Ergebnisse.
Allen Abzugsbeschlüssen zum Trotz: Deutschland und seine Partner müssen sich auch in Zukunft weiter um Afghanistan kümmern, sagt Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Wir fragen nach.
Gerade bezeugen wir wieder, dass viele „Israel-Kritiker“ den Nahostkonflikt nicht verstehen. Sie wollen nicht sehen, was die Hamas anrichtet. Und auf der Straße zeigt der Antisemitismus sein Gesicht.
Nach Jahrzehnten nimmt Frankreichs Justiz jetzt mehrere wegen Mordes gesuchte italienische Linksextremisten fest. Präsident Macron soll eine Schlüsselrolle spielen.
Joe Biden will in Kürze den Abzug der Soldaten aus Afghanistan verkünden. Der Einsatz dort gilt als gescheitert, die Zukunft ohne amerikanische Truppen ist ungewiss.
Die frühere bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez ist festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen eines angeblichen Putsches gegen ihren Vorgänger Evo Morales.
In seinem Buch widmet sich Hansgeorg Bräutigam drei großen Berliner Strafprozessen. Nicht nur die RAF verstand es, das Kammergericht zur Bühne zu machen.
In Spanien reißen die Proteste nach der Verhaftung des Rappers Pablo Hasél nicht ab. Am Sonntag mündet eine zunächst friedliche Solidaritätskundgebung in Barcelona in Randale.
Aus Angst vor dem nächsten Einzeltäter spricht es kaum jemand laut aus – aber der Kampf gegen den islamistischen Terror in Deutschland ist ein Erfolg.
Hier prallen Welten aufeinander: Die „New York Times“ und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron streiten über Amerikas neue Ideale und den Zustand der Grande Nation.
Weil er Juan Carlos als „Parasiten“ und „Mörder“ bezeichnet hat, wurde der Rapper Pablo Hasél zu mehreren Monaten Haft verurteilt. Seitdem diskutiert Spanien über Meinungsfreiheit – und Hasél macht neue Clips, statt die Haft anzutreten.
Eine Schule in Südfrankreich sollte nach dem von einem radikalen Islamisten ermordeten Lehrer Samuel Paty benannt werden. Aber Lehrer, Eltern und Schüler lehnten das ab – aus Angst vor weiteren Terroranschlägen.
Die amerikanische Regierung des scheidenden Präsidenten Trump hat kurz vor Amtsübergabe angekündigt, sie werde Kuba wieder auf die Liste der sogenannten „staatlichen Förderer von Terrorismus“ setzen. Die Regierung in Havanna protestiert gegen die erneute Strafmaßnahme.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident tritt dafür ein, innere Sicherheit „europäischer und digitaler zu denken“. Er sehe mit Sorge, dass das Terrorrisiko zuletzt gewachsen sei.
Wegen des Verdachts der Terrorismusfinanzierung hat der GBA drei Personen vorläufig festnehmen lassen und elf Wohnungen durchsucht. Es geht um die Haiat Tahrir al-Scham, sie gilt als syrischer Arm Al Qaidas.
Strenge islamische Ansichten machen den Schulalltag auch in Deutschland manchmal kompliziert. Einige Schüler tragen sogar islamistisches Gedankengut in die Klassen. Wie groß ist das Problem?
EU-Innenkommissarin Ylva Johansson legt an diesem Mittwoch eine „Agenda gegen den Terrorismus“ vor. Im F.A.Z.-Interview erklärt sie, wie sie die Europäische Polizeibehörde Europol dafür stärken will.
Die EU plant ein Gesetz, um die Verbreitung von extremistischer Propaganda im Netz zu verhindern. Für einige Mitgliedstaaten könnte es jedoch zu einer politischen Waffe werden.
Französische Polizisten kämpfen nicht nur gegen Terrorismus und Kriminalität. Immer öfter müssen sie auch die Folgen einer verfehlten Sozial- und Migrationspolitik ausbaden.
Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Toten durch Terror weltweit zurückgegangen. Besonders in Afghanistan und Nigeria hat sich die Lage verbessert – im Gegensatz zu Nordamerika und Westeuropa.
Der Franzose Samuel Paty wurde nach dem Zeigen einer Mohammed-Karikatur von einem Islamisten enthauptet. Es hieß, er sei zuvor von seinen Lehrerkollegen verteidigt worden. Das Gegenteil ist richtig, wie nun aufgetauchte E-Mails zeigen.
Emmanuel Macron ist verstört darüber, wie in Teilen der englischsprachigen Presse Frankreichs Kampf gegen islamistischen Separatismus kommentiert wird. Also rief der Präsident kurzerhand bei der „New York Times“ an.
Sind Proteste, Gewalt und Terror von den Beamten noch zu bewältigen? Gewerkschafter Andreas Grün glaubt schon. Aber nur mit einem radikalen Kurswechsel.
Die Erklärung zum Kampf gegen den „politischen Islam“ von Frankreichs Präsident Macron und Österreichs Bundeskanzler Kurz ging vielen EU-Staaten zu weit. Sie wollen den Konflikt mit den Muslimen nicht weiter anheizen.
Im Kampf gegen Terrorismus plant Österreichs Regierung zahlreiche Maßnahmen. Sie will Gefährder elektronisch überwachen lassen. Zudem soll es ein Imamverzeichnis geben.
Auf einer von Macron und Kurz initiierten Video-Konferenz hat die Bundeskanzlerin einen entschiedenes Vorgehen gegen den Terrorismus gefordert. Auslöser der Konferenz, an der auch die EU-Spitzen teilnahmen, waren islamistisch motivierte Attentate in Nizza, Wien und Dresden.
Wien, Conflans, Nizza: Islamistische Attentäter suchen sich ihre Ziele unter den Bedingungen des Corona-Shutdowns. Es spricht einiges dafür, dass auch die Propaganda des IS auf die Pandemie reagiert.
Angela Merkel will eine neue Initiative gegen den islamistischen Terrorismus starten, gemeinsam mit Emmanuel Macron und Sebastian Kurz sowie den Spitzen der EU. Das Thema soll auch den nächsten EU-Gipfel beschäftigen.
In Österreich gibt es zahlreiche Hausdurchsuchungen bei Personen und Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft. Ihnen wird vorgeworfen, enge Beziehungen zu terroristischen Vereinigungen zu haben.