Weniger Islamisten in Hessen – aber mehr Straftaten
Hessens Innenminister Roman Poseck will den Druck auf Verfassungsfeinde der islamistischen Extremistenszene hoch halten und setzt zugleich auf Präventionsangebote.
Frankfurt ist keine Fastnachtshochburg. Dennoch gibt es zwei Züge mit bemerkenswerten Besucherzahlen. Die Konkurrenz zwischen dem Innenstadtzug und „Klaa Paris“ belebt das Narrentreiben.
Hessens Innenminister Roman Poseck will den Druck auf Verfassungsfeinde der islamistischen Extremistenszene hoch halten und setzt zugleich auf Präventionsangebote.
Weihnachtsmärkte vor Attentaten zu schützen, kostet Städte immer mehr Geld und Aufwand. Veranstalter fürchten um die Zukunft von Stadtfesten.
Hessens Innenminister Roman Poseck sieht eine „abstrakte Gefahr“ von Anschlägen. Trotzdem solle niemand deswegen auf einen Weihnachtsmarktbesuch verzichten. Neue Einsatzkonzepte sollen die Sicherheit erhöhen.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker findet für Judenhass klare, drastische Worte und verteidigt Israel vehement. Vielen spricht der CDU-Politiker damit aus der Seele. Andere sagen, er schieße übers Ziel hinaus.
Um Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, müssen Veranstalter von Volksfesten mittlerweile viel Geld ausgeben. Oft ist das zu teuer und das Fest muss ausfallen.
Dass moderne Kamerasysteme erkennen können, wenn sich eine Person verdächtig verhält, ist nicht neu. Angewendet wird die Technik aber bisher in Deutschland kaum. Hessen will nun das erste Bundesland werden, das solche Systeme strategisch einsetzt.
Die Landesregierung in Wiesbaden hat das hessische Polizeigesetz überarbeitet. Demnach sollen die Sicherheitsbehörden künftig mehr Befugnisse erhalten.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter berät über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Polizeiarbeit. Viele Bereiche könnten davon profitieren – von der Terrorbekämpfung bis hin zur organisierten Kriminalität.
Nach dem Terroranschlag in Russland kündigt der hessische Innenminister Roman Poseck eine mögliche Anpassung des hessischen Schutzkonzepts an. Vor allem die Sicherheit der anstehenden Fußball-EM mit Spielen in Frankfurt habe man im Blick.
Kriege im Ausland, Extremismus in Inland: All dies berücksichtigen Sicherheitsexperten bei der Straßenfastnacht. Der Blick richtet sich auch wieder auf eine Amokfahrt an einem früheren Rosenmontag.
Auch in Hessen hat die Polizei mögliche Randalierer im Blick, die die Silvesternacht für Krawalle und Angriffe auf Einsatzkräfte nutzen könnten. Eine erhöhte Terrorgefahr sehen die Behörden jedoch nicht.
Die Handgranate, die an der Frankfurter Hauptwache gefunden wurde, gibt weiter Rätsel auf. Die Sicherheitsbehörden gehen mehreren Szenarien nach. Beunruhigend sind sie alle.
Hessische Ermittler haben Wohnungen von 14 Beschuldigten durchsucht, die Geld für den „Islamischen Staat“ gesammelt haben sollen. Die Razzia war Teil einer bundesweiten Aktion.
Die Linke +++ Homosexualität in der Bundeswehr +++ Umfragen zur Bundestagswahl +++ Kandidatenrunde
Das Gefühl, unbeschwert leben zu können, gründet auf dem Vertrauen, dass Demokratien Strategien entwickelt haben, die Gefahren des Terrors einzugrenzen. Doch man darf sich nicht täuschen: Abstrakt ist die Bedrohung nach wie vor hoch.
Die Anschläge vom 11. September führten zur größten sicherheitspolitischen Reform, die Hessen je erlebt hat. Und zwar mit Auswirkungen, die auch zwanzig Jahre danach noch zu merken sind.
Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn ist auch der Opferbeauftragte Hessens. Nach dem Anschlag in Hanau ist er doppelt gefordert. Er hält den Kampf gegen Hetze im Netz für dringender denn je.
Im Streit um eine Anti-Terror-Software aus Amerika weist Innenminister Beuth den Vorwurf zurück, er habe Einfluss auf das Vergabeverfahren genommen. Deutliche Kritik am Land äußert Hessens LKA-Chefin.
Nach wie vor soll in Deutschland eine hohe Terrorgefahr bestehen. Deswegen will Hessens Innenminister Peter Beuth für mehr Schutz auf den Weihnachtsmärkten sorgen.
Auf einem Volksfest in Darmstadt wird die Polizei ohne ersichtlichen Grund von einem aufgebrachten Mob attackiert. Die massenhafte Entgleisung zeigt ein tiefgreifendes Problem unserer Gesellschaft.
Rhein-Main und Nordhessen gelten als Schwerpunkte der islamistischen Szene in Hessen. Mit einem Ausbau der Beratung gegen Extremismus hat das Land darauf reagiert. Die ersten Erfahrungen sind positiv.
Polizeiarbeit zwischen neuen Gefahren und Gewaltprävention: Hessens Ministerpräsident Bouffier ließ sich im Frankfurter Polizeipräsidium die Praxis demonstrieren. Darunter auch den Taser-Einsatz, der derzeit erprobt wird.
15.000 Stellen mehr wollen CDU und SPD für die Polizei bereitstellen. „Noch nicht ausreichend“, sagt Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei. FAZ.NET erklärt er, wo seine Kollegen am dringendsten gebraucht werden.
Der tunesische Ministerpräsident Youssef Chahed spricht im Interview über Flüchtlinge, Foltervorwürfe und den Fall Anis Amri. An Europa hat er einige Forderungen.
Nach den Durchsuchungen in verschiedenen hessischen Städten wurde ein Terrorverdächtiger festgenommen. Gegen ihn wird auch in Tunesien ermittelt – wegen der mutmaßlichen Beteiligung an einem Anschlag mit 21 Toten.
Die Bürger wissen die Investitionen des Landes Hessen in Sicherheitspersonal und Ausstattung zu schätzen. Die SPD übt dennoch Kritik. Die ist überzogen, hat aber auch ihr Gutes.
Die SPD spricht von Unzufriedenheit unter Hessens Polizisten. „Tun Sie endlich etwas gegen den Frust der Beamten“, fordert sie vom Innenminister. Peter Beuth kontert umgehend.
Innenminister Beuth ist besorgt, Experten warnen: In Hessen wächst die Zahl der Kleinen Waffenscheine. Hintergrund ist das verloren gegangene Sicherheitsgefühl im Land.
Für seine Umbaupläne für den Sicherheitsapparat hat Innenminister Thomas de Maizière viel Kritik einstecken müssen. Doch nun springt ihm ein prominenter Parteifreund bei.
„Unsinn“, „Schnellschüsse“, „purer Aktionismus“: Ungewöhnlich scharf reagieren die Bundesländer und sogar Parteifreunde auf die Pläne von Innenminister de Maizière für den Kampf gegen Terrorismus. Nur manche Vorschläge finden teilweise Zustimmung.
Die CSU fordert eine Überprüfung von Flüchtlingen durch internationale Geheimdienste. Dadurch sollen als Asylbewerber getarnte Terroristen leichter identifiziert werden.
Immer mehr Straftaten werden in Hessen von mutmaßlichen Islamisten verübt. Viele Personen reisen aber auch aus islamistischen Motiven aus. Nicht jeder kehrt zurück.
Innenminister Peter Beuth sieht Hessen im Fadenkreuz von Islamisten. Aber auch die Zahlen zu anderen extremistischen Lagern stellt er vor.
Sie hat sich um 104 radikalisierte junge Menschen gekümmert sowie 119 Angehörige nach VPN-Angaben beraten. Deshalb ist die hessische Initiative Violence Prevention Networks nun ausgezeichnet worden.
Murat Kayman ist der Koordinator des türkischen Moscheenverbandes Ditib. In seinem Blog erklärt er einen Kritiker des fundamentalistischen Islam für abtrünnig – mit potentiell tödlichen Konsequenzen.
Gemeinsam mit Hunderten anderen Fans ein Fußballspiel zu schauen, soll das Erlebnis steigern. Das wird bei der EM nicht anders sein. Im Hintergrund droht aber eine abstrakte Terrorgefahr.