Die Hardliner bleiben
In Afghanistan hat Iran schon gezeigt, dass es für Amerika ein zuverlässiger Partner sein könnte. Was die Aufwertung Irans für die arabischen Nachbarn nun bedeutet. Eine Analyse.
In Afghanistan hat Iran schon gezeigt, dass es für Amerika ein zuverlässiger Partner sein könnte. Was die Aufwertung Irans für die arabischen Nachbarn nun bedeutet. Eine Analyse.
Nach der Einigung in Genf sind alle Seiten darauf bedacht, ihre Klientel mit der richtigen Interpretation des Ergebnisses zu bedienen.
Was andere als Durchbruch im Atomstreit feiern, sieht Israel als „historischen Fehler“. Im Telefongespräch mit Ministerpräsident Netanjahu versucht Obama, den Zorn des Verbündeten zu mildern. Die EU will schon im Dezember erste Sanktionen aufheben.
Barack Obama wollte den Genfer Erfolg als erster verkünden. Mit Blick auf Israel und die Republikaner gab er sich zurückhaltend.
Kommt es bald zu einer ersten Verhandlungslösung im Atomstreit mit Iran? Russlands Außenminister reist zu den Gesprächen nach Genf. Nicht ausgeschlossen, dass nun auch die Außenminister der anderen Verhandlungsstaaten nachreisen.
In Genf wird an den Details eines vorläufigen Abkommens mit Iran gerungen. Teheran und Jerusalem schimpfen derweil weiter aufeinander.
Wenige Stunden vor Beginn der nächsten Atom-Gespräche verschärft Iran wieder die Rhetorik. Der geistliche und politische Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, will „keinen Millimeter“ seiner Rechte bei der Nutzung der Atomkraft aufgeben.
Die nächste Runde der Genfer Atomgespräche soll den Annäherungskurs mit Iran fortsetzen. Der britische Premierminister Cameron fordert von Iran, die Zweifel an seinem Atomprogramm zu zerstreuen. Obama bleibt zurückhaltend.
An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen in Genf in eine neue Runde. Und es soll endlich zu einer Einigung kommen. Israels Strategieminister bestreitet derweil ein Zerwürfnis mit Amerika.
Sieben Stunden haben sie zuletzt in Genf miteinander verhandelt: der amerikanische Außenminister John Kerry und sein iranisches Gegenüber Muhammad Dschawad
Bei einem Anschlag auf die iranische Botschaft in Beirut sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Eine Al Qaida nahestehende Gruppe bekannte sich zu der Attacke.
Die Genfer Atomgespräche mit Iran empören Israel. Amerikas Außenminister Kerry versucht, Jerusalem zu beruhigen: Die Verhandlungen würden für die Israelis keine zusätzlichen Risiken bedeuten.
löw. Wien, 15. November. Iran hat seine Urananreicherung auch während der wiederaufgenommenen Verhandlungen über sein Atomprogramm fortgesetzt, den Ausbau aber ...
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat die Planungen für 23.000 neue Wohnungen in Ostjerusalem und im Westjordanland vorerst gestoppt. Doch die Friedensverhandlungen bleiben schwierig. In Afula erstach ein Palästinenser einen israelischen Soldaten.
Nachdem die Sechsergruppe und Iran einen ersten Schritt zur Lösung des Atomstreits vertagt hatten, schieben sich die Beteiligten gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Teheran sieht in Paris den Hauptschuldigen.
Die Internationale Atomenergiebehörde und Iran sind sich über den Rahmen für künftige Inspektionen einig. IAEA-Direktor Amano sprach von einem wichtigen Schritt. Der amerikanische Außenminister Kerry zeigte sich verärgert über Kritik aus Israel.
Amerika hat Israel zugesichert, im Streit über das iranische Atomprogramm nicht von seiner Seite zu weichen. Zuvor waren harte Worte zwischen Außenminister Kerry und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gefallen. Ein gemeinsamer Presseauftritt entfiel.
löw. GENF, 10. November. Nachdem am Wochenende der Versuch gescheitert ist, zügig ein erstes Abkommen der Sechsergruppe im Atomstreit mit Iran zu erzielen, ...
Verbreitet wurde, dass Kerry auf Einladung der EU-Außenbeauftragten gekommen sei. Daraufhin kamen auch die Minister Laurent Fabius (Frankreich), Hague und ...
Mit dem Ergebnis von Genf ist Mohammad Dschawad Zarif wohl zufrieden. Die Kritiker im eigenen Land, die nur auf einen Fehltritt ihres Außenministers (und damit ...
Israel ist zufrieden, dass im Atomstreit mit Iran keine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Doch die Wut über den neuen Kurs Amerikas ist nicht verraucht.
Auch die eilig angereisten Außenminister konnten am Ende keine Einigung erreichen. Nur von Fortschritten bei den Atomgesprächen mit Iran war am Ende die Rede. In zwei Wochen soll weiter verhandelt werden. Präsident Rohani pocht auf Irans Recht zur Urananreicherung.
Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ziehen sich in die Länge. Beide Seiten betonen ihren Willen zur Einigung - ob diese aber noch am Samstagabend erzielt wird, scheint wieder offen.
Im Atomstreit soll keine provisorische Übereinkunft geschlossen werden, die zum Dauerzustand wird. Doch beide Seiten wollen Zeit gewinnen.
löw./hcr. GENF/JERUSALEM, 8. November. Im Streit über das iranische Nuklearprogramm haben die unerwartete Anreise des amerikanischen Außenministers John Kerry ...
Es liegt an Iran zu zeigen, dass es unter Rohani zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist. Dass es dazu kommen könnte, ist auch ein Verdienst der Sanktionen.
Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm deutet alles auf eine Grundsatzvereinbarung hin. Die Außenminister Amerikas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands fliegen nach Genf. Israel kündigt Widerstand an.
Die Genfer Gespräche über Irans Atomprogramm lassen erste Zielvorstellungen erkennen. Wenn Teheran den Fortgang seines Programms stoppt, dann wäre die Staatengemeinschaft bereit, einen Teil der Sanktionen auszusetzen.
Prominente Namen, viel Geld und ein Testament auf einem Minizettel: Das Erbe der ehemaligen persischen Kaiserin Soraya beschäftigt das Kölner Landgericht. Ein ehemaliger Chauffeur erhebt Ansprüche in Millionenhöhe.
Botschaften können nicht nur Tatort elektronischer Überwachung ausländischer Staaten sein, sondern auch Ziel der deutschen Spionageabwehr. Das zeigt der Fall einer verhinderten Festnahme eines deutschen Parlamentariers.
Washington belauscht seine Freunde nicht einfach so. Sondern weil es einen Vorsprung haben will. Der Ärger in Berlin ist groß.
Vor 40 Jahren setzte ein Lieferstopp der arabischen Ölförderer die Industrieländer unter Schock. Seitdem hat sich die Welt des Öls grundlegend gewandelt. Doch auch heute könnte der Konflikt im Nahen Osten die Energieversorgung gefährden.
Die Genfer Atomgespräche bleiben zäh, sind aber zielstrebiger. Iran stellt einen Drei-Stufen-Plan vor. Und könnte bereit sein, unangemeldete UN-Inspektionen seiner Atomanlagen zuzulassen.
Tauwetter in Genf: Als „letzten Schritt“ in den Atomverhandlungen kann sich Iran vorstellen, den UN-Inspektoren unangekündigte Besuche seiner Atomanlagen zu erlauben.
In Genf wird über Irans Atomprogramm verhandelt. Die EU-Außenbeauftragte Ashton lobt Teherans Vorschläge als „sehr nützlich“. Die Iraner rücken mit einer Power-Point-Präsentation an und verzichten auf Formalismen. Israel warnt abermals vor Zugeständnissen.
Nach zehn erfolglosen Verhandlungsjahren sprechen die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland wieder mit Iran. Es herrscht vorsichtiger Optimismus, dass es diesmal zu einem Durchbruch kommen könnte.