Irans Demütigung
Die Tötung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh mitten in der iranischen Hauptstadt zwingt das Mullah-Regime zur Vergeltung. Doch ein Flächenbrand ist nicht in seinem Sinne.
Die Tötung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh mitten in der iranischen Hauptstadt zwingt das Mullah-Regime zur Vergeltung. Doch ein Flächenbrand ist nicht in seinem Sinne.
Die Hamas macht Israel für den Tod von Ismail Haniyeh verantwortlich. Irans Oberster Führer kündigt Vergeltung an. Wieder droht ein Flächenbrand in Nahost.
Der Anführer der Hamas ist nach Angaben der islamistischen Palästinenserorganisation bei einem israelischen Angriff getötet worden. Irans Präsident droht mit Vergeltung.
Hamas-Chef Ismail Hanija ist in der iranischen Hauptstadt Teheran getötet worden. Die Hamas erklärte, Hanijas Tötung werde „nicht unbeantwortet bleiben“.
In Venezuela wächst die Angst vor einer Eskalation. 80 Jahre nach dem Warschauer Aufstand spricht Frank-Walter Steinmeier in Polen. Und in Paris dürfen die Triathleten endlich in die Seine springen. Der F.A.Z.-Newsletter
Irans designierter Präsident wird an diesem Dienstag vereidigt. Der Oberste Führer hat ihm schon einmal die Richtung vorgegeben.
US-Außenminister Antony Blinken warnt, dass Washingtons alles daran setzen werde, zu verhindern, dass Iran eine Atomwaffe baue. Man „bevorzuge“ dafür weiterhin den diplomatischen Weg.
Das Regime in Teheran lässt kriminelle Netzwerke jüdische Ziele und Regimegegner im Ausland ausspähen und angreifen. Auch in Deutschland wächst die Sorge davor.
Er strebe einen „konstruktiven Dialog“ an, kündigt der gewählte Präsident Irans Massud Peseschkian an. Sein Land werde aber nicht auf Druck aus dem Ausland reagieren.
Irans designierter Präsident Massud Peseschkian stellt sein Kabinett zusammen. Dabei sind auch bekannte Gesichter. Sie könnten die Atomverhandlungen wiederbeleben.
Wenn die eingesessenen Plätze plötzlich nicht meht gelten: Mit anregenden Alltagsbeobachtungen setzt sich der iranische Film „Ein kleines Stück vom Kuchen“ gegen den Gottesstaat zur Wehr.
Eigensinnige Schönheiten und ein Gespinst aus Lügen: In „Die Perserinnen“ lässt die Exiliranerin Sanam Mahloudji ihre Figuren gegen Heldenmythen aufbegehren.
In Iran wird der Reformer Peseschkian neuer Präsident. Für das Lager der Radikalen ist das ein Rückschlag. Einen Kurswechsel bedeutet es aber vorerst nicht. Eine Analyse.
Die Wahlbeteiligung in Iran ist historisch schlecht. Das Regime bekommt damit die Quittung für das brutale Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung. In der Stichwahl am Freitag geht nun Reformer Peseschkian gegen Hardliner Dschalili ins Rennen.
Neue Hoffnung oder alte Tricks? Vor den Präsidentschaftswahlen in Iran hat das Regime bei der Kandidatenauswahl wieder sein manipulatives Spiel begonnen.
In Stockholm und Brüssel ist man erleichtert über die Freilassung der schwedischen Geiseln. Doch es gibt auch Kritik: Immerhin kommt mit Hamid Nouri ein zu lebenslanger Haft verurteilter iranischer Straftäter frei.
Teheran drängte lange auf die Freilassung eines Iraners, der in Schweden wegen der Beteiligung an Massenhinrichtungen verurteilt worden war. Nun gibt es einen Gefangenenaustausch – und prompt Kritik.
Iran habe als Reaktion auf eine Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde zusätzliche Zentrifugen in Betrieb genommen, heißt es aus Wien. Aus den Vereinigten Staaten kommt scharfe Kritik.
Der Wächterrat in Iran hat entschieden, wer zur Präsidentenwahl antreten darf. Das Nachsehen haben Bewerber aus dem Reformlager.
Iran reichert Uran immer mehr und immer höher an. 142 Kilogramm auf beinahe Waffengrad wären genug, um in einem Monat acht Atombomben zu bauen. Auch jüngste politische Aussagen beunruhigen IAEA-Chef Rafael Grossi.
Laut der iranischen Polizei wurden „Symbole des Satanismus, Alkohol und Drogen“ sichergestellt. Bereits im Mai wurden 250 Menschen unter ähnlichen Umständen festgenommen. Mit echtem Satanismus haben die Veranstaltungen nichts zu tun.
Eine angebliche deutsch-iranische Auslandshandelskammer freut sich über den florierenden Handel und versucht, deutsche Konzerne einzuspannen. Die wehren sich gegen die Vereinnahmung aus dem Mullah-Regime.
Im Herzen der Verbotszone: Ein Ensemble um Ali Asghar Dashti berichtet beim Brüsseler Kunstenfestivaldesarts aus seiner iranischen Heimat.
In Iran wird über die Nachfolge des Obersten Führers Ali Khamenei spekuliert. Seit dem Tod Raisis hat Khameneis Sohn Modschtaba erhöhte Chancen.
Eigentlich wurden Mohammad Bagher Ghalibaf Ambitionen auf das Amt des iranischen Präsidenten nachgesagt. Nun begnügt er sich offenbar mit einem anderen Posten.
Irans verstorbener Präsident Ebrahim Raisi wird im Imam-Reza-Schrein beigesetzt, dem wichtigsten Heiligtum des Landes. Dort lässt sich beobachten, wie Religion, Macht und Geld ineinandergreifen.
Im UN-Sicherheitsrat wird tief getrauert um den verstorbenen iranischen Präsidenten – also um einen Mann, der den Beinamen „Schlächter von Teheran“ hat. Auch die Reaktionen der EU und des Kanzlers zum Tod Raisis empören.
Bei der Suche nach der Absturzstelle des Präsidenten bat Iran die USA und die Türkei um Hilfe. Offenbar war Teheran in heller Panik.
Auf den Hubschrauberabsturz folgt eine Neuwahl Ende Juni. Der iranischen Bevölkerung gibt das die Chance, ihre Wut auszudrücken.
Folgenlos dürfte der Hubschrauberabsturz nicht bleiben. Schon deshalb nicht, weil Persönlichkeiten und persönliche Beziehungen immer eine Rolle spielen.
In Israel glaubt man nicht, dass Raisis Tod viel an Irans Außenpolitik ändern wird. Manche hoffen aber, das Regime werde jetzt innenpolitisch beschäftigt sein.
Nach dem Tod des iranischen Präsidenten bleibt dem Lager der Hardliner nur wenig Zeit, einen neuen Frontmann zu finden. Die Revolutionsgarde könnte den Übergang nutzen, um ihre Macht zu festigen.
Iran geht es um die Reaktivierung einer „stillschweigenden Vereinbarung“, sagt ein Fachmann der F.A.Z. Und er erklärt, was es mit den jüngsten Drohungen auf sich hat.
Die Nachwahlen zum iranischen Parlament hat die ultrarechte Stabilitätsfront gewonnen. Die Wahlen spiegeln eine generelle Machtverschiebung wider.
Vor mehr als einem Jahr hat Iran der UN-Atomaufsichtsbehörde einige Versprechungen gemacht. Doch davon wurde kaum etwas eingehalten.