Nur über die Zukunft Assads will keiner reden
Es herrschte Einigkeit auf dem Syrien-Gipfel in Wien. Bis auf einen Punkt. Über die Zukunft des syrischen Machthabers Baschar al Assad bleiben die Außenminister Russlands und Amerikas uneinig.
Es herrschte Einigkeit auf dem Syrien-Gipfel in Wien. Bis auf einen Punkt. Über die Zukunft des syrischen Machthabers Baschar al Assad bleiben die Außenminister Russlands und Amerikas uneinig.
Amerika vollzieht im Kampf gegen IS-Milizen in Syrien endgültig einen Kurswechsel. Präsident Obama schickt zunächst ein paar Dutzend Elitesoldaten, um Kämpfer vor zu Ort unterstützen. Gleichzeitig soll die Zahl der Luftangriffe steigen.
Der amerikanische Präsident hat den Einsatz von Bodentruppen in Syrien nun doch beschlossen. Eine Befriedung des Landes wird allerdings nur mit dem Volk gelingen.
Die Gespräche in Wien zur Beendigung des Krieges in Syrien haben begonnen. Für Bundesaußenminister Steinmeier könnte es „ein ganz wichtiger Tag für Syrien“ werden.
Die Gerüchte um den Tod des früheren Berliner Rappers Denis Cuspert in Syrien scheinen sich zu bestätigen. Nach amerikanischen Angaben soll der IS-Dschihadist bei einem Luftangriff auf den „Islamischen Staat“ getötet worden sein.
Showdown in Wien: Am Freitag treffen die Vertreter Irans und Russlands auf dem Syrien-Gipfel zum ersten Mal auf die Gegner Assads. Eine Annäherung zwischen den Konfliktparteien soll erreicht werden. Ob das gelingt?
Angesichts der andauernden Gewalt in Syrien tagen heute Außenminister und Vertreter der UN-Vetomächte sowie etlicher regionaler und internationaler Akteure in Wien.
Maybrit Illner hat gestern die Fluchtursachen zum Thema gemacht. Dabei wurde klar: Während der Nahe Osten zerfällt, schaut Europa tatenlos zu – weil es nicht anders kann.
Hunderttausende Flüchtlinge leben in Jordanien. Ihre Hilfe wird stetig gekürzt. Die meisten haben deshalb nur ein Ziel: Almaniya. Manche bleiben, um das syrische Elend zu dokumentieren - und könnten damit auch den deutschen Behörden weiterhelfen.
China hat die Kanzlerin freundlich empfangen, der Produktpiraterie abgeschworen, allerlei Abkommen geschlossen – und Interesse an der Lösung der Syrien-Krise bekundet.
Deutschland ist es gelungen, sein außenpolitisches Gewicht zu vergrößern. Beim Manama-Dialog kann Verteidigungsministerin von der Leyen darauf verweisen, dass die Bundesrepublik sich nicht mehr raushält. Ein Gastbeitrag.
Der Vizekanzler ist heute zu Besuch beim russischen Präsidenten, allerdings nur zu einem „kurzen Gespräch“, wie es heißt. Nach Angaben aus Berlin geht es um Wirtschaftsfragen, in Russland fiel Gabriel zuletzt mit Einlassungen zu Syrien auf.
Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik: Verteidigungsminister Carter hat signalisiert, dass die Vereinigten Staaten nun auch zu begrenzten Einsätzen am Boden bereit sind. Auch ein diplomatischer Kurswechsel zeichnet sich in Washington ab.
Die türkische Flüchtlingsbehörde gilt als Staat im Staate. Ihr Chef ist für zwei Millionen Migranten verantwortlich – und warnt vor einem weiteren Ansturm aus Syrien.
Merkels verfehlte Flüchtlingspolitik lässt ihre Zustimmungswerte in den Keller rauschen. Warum soll der Bürger einem Staat vertrauen, der sich selbst nicht mehr ans Recht hält?
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Opposition in Syrien zur Zusammenarbeit im Kampf gegen den Islamischen Staat aufgefordert. Für die Rebellen ist das der blanke Hohn.
Wollten Putin und Assad konstruktiv einen politischen Prozess anstoßen, müssten sie mit den syrischen Rebellen sprechen, die sie heute noch als „Terroristen“ diskreditieren.
Russland bombardiere die Anti-Assad-Truppen nicht gezielt, sagt Außenminister Lawrow. Im Gegenteil wolle Moskau auch die Freie Syrische Armee unterstützen. Die Reaktion der Rebellen ist eindeutig.
Die vielen Flüchtlinge stellen den Zusammenhalt der EU auf die vielleicht härteste Probe in ihrer Geschichte. Aber als Solidargemeinschaft tritt Europa im Moment wirklich nicht auf. Ein Kommentar.
Der russische Präsident hat ein Treffen angekündigt, auf dem über die Zukunft Syriens gesprochen werden soll. Westeuropäische Staaten oder die EU sind nicht eingeladen.
In Berlin redet John Kerry mit Benjamin Netanjahu über die Gewalt im Nahen Osten. Auch sein Treffen mit Sergej Lawrow zu Syrien in Wien wird bereits vorbereitet.
Vor ein paar Wochen hieß es, die Zahl der Migranten aus den Westbalkanstaaten ginge wieder zurück. Doch der Schein trügt. Einzig im Fall des Kosovos zeigen sich nachhaltige Erfolge.
Fassbomben sind ein perfides Mittel Krieg zu führen. Das weiß auch die Bundeskanzlerin – und fordert Russland dazu auf, den syrischen Diktator Baschar al-Assad von deren Einsatz abzubringen.
Syriens Machthaber Baschar al Assad war überraschend zu Besuch in Moskau bei seinem Unterstützer Wladimir Putin. Putin nutzte das Treffen, um rhetorisch zu zeigen, wo Russland seiner Meinung nach steht.
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat in Moskau Wladimir Putin getroffen. In dem Gespräch sei es um den russischen Militäreinsatz in Syrien gegangen, teilte der Kreml mit.
Der neue kanadische Regierungschef Justin Trudeau will sich nicht weiter an den Luftangriffen auf den „Islamischen Staat“ beteiligten. Die kanadische Armee soll aber weiterhin Rebellen ausbilden.
Russlands Führung will nach eigenem Bekunden dem syrischen Volk helfen. Doch Asyl für Flüchtlinge gibt es kaum. Viele greifen daher zu ungewöhnlichen Mitteln.
Ankaras Forderungen für eine Kooperation in der Flüchtlingskrise sind klarer als die möglichen Gegenleistungen. Dank Deutschlands Hilfe sieht sich die türkische Regierung plötzlich in einer sehr starken Verhandlungsposition.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich auf seine Iran-Reise gefreut – obwohl er keine Hoffnung haben konnte, die Konflikte der Region zu lösen.
Die jungen syrischen Männer, die nach Deutschland kommen, fliehen vor Gewalt und Blutvergießen. Sie sind ein großer Protestmarsch gegen den Wahnsinn, der sich seit Jahren in Syrien vollzieht. Und eine Friedensreserve für den Tag X. Ein Kommentar
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und kritisiert in seiner Dankesrede das unzureichende Eingreifen des Westens in Syrien. Auch militärische Reaktionen müssten erwogen werden.
Die Bundeskanzlerin über den Flüchtlingsstrom nach Deutschland, das Asylgesetz, Horst Seehofer, die Ängste in der Bevölkerung, Syrien und ihre Reise in die Türkei.
Sollen wir mehr Entwicklungshilfe leisten, damit die Migranten daheim bleiben? Bloß nicht, sagt der neue Nobelpreisträger.
Bei seinem Besuch in Teheran hat Außenminister Steinmeier die iranische Regierung aufgefordert, ihren Einfluss auf den syrischen Machthaber Assad zu nutzen und ihn zu einer Deeskalation zu drängen. Die iranische Antwort ist verhalten.
Nachdem das Atomabkommen unter Dach und Fach ist, hofft Außenminister Steinmeier auf weitere diplomatische Fortschritte, vor allem in Sachen Syrien. Anschließend besucht er Teherans großen Rivalen.
Die Amerikaner und die Russen haben beim Thema Syrien-Krieg eine Einigung erzielt. Aber nur eine sehr kleine. Die großen Fragen bleiben außen vor.