Der zensierte Volkszorn
Jetzt hat auch China ein erstes Opfer des IS-Terrors zu beklagen. Peking wird nach der Ermordung eines Chinesen nun entschlossen gegen terroristische Verbrechen vorgehen.
Jetzt hat auch China ein erstes Opfer des IS-Terrors zu beklagen. Peking wird nach der Ermordung eines Chinesen nun entschlossen gegen terroristische Verbrechen vorgehen.
Barack Obama will ohnehin nur wenige syrische Flüchtlinge aufnehmen. Dem amerikanischen Abgeordnetenhaus ist auch das zu viel. Es votiert für nahezu unerfüllbare Voraussetzungen.
Nach den Anschlägen von Paris hatte Moskau dem Westen wiederholt angeboten, den Kampf gegen den IS stärker gemeinsam zu führen. Diese Offerten scheinen sich bislang aber nicht auf die russische Strategie niederzuschlagen.
Der amerikanische Präsident ist entschlossen: Eine Lösung in Syrien mit Diktator Assad könne es nicht geben. Zumindest nicht, so lange die „Bevölkerung in ihm einen brutalen, mörderischen Diktator sieht.“
Der Schock über die Anschläge in Paris darf die Realität nicht überblenden, von der sie ablenken sollen. Warum die Wirkung des Terrorismus überschätzt wird. Ein Gastbeitrag.
Asylbewerber aus Syrien, Irak und Afghanistan dürfen wie gehabt die Grenzen der Balkanstaaten passieren, alle anderen sollen jedoch aufgehalten werden. Damit wollen die Länder den Flüchtlingsandrang verlangsamen und steuern.
Die Franzosen müssen sich gut überlegen, ob sie jetzt von einem Krieg gegen den IS sprechen wollen. Sie würden damit eine Menschheitsplage nobilitieren – mit unabsehbar grotesken Folgen. Ein Gastbeitrag.
Vor einem knappen Jahrzehnt wurde er im Irak gegründet, zuletzt haben sich immer mehr Dschihadistengruppen dem IS angeschlossen – in Nigeria, Somalia, im Sinai und in Afghanistan. Was verbirgt sich hinter dem „Islamischen Staat“? Ein Überblick.
Nach der Terrornacht von Paris nutzt der russische Präsident die Gunst des Augenblicks und fordert den Westen zur Kooperation mit Assad auf. Um die Person des syrischen Machthabers geht es ihm dabei nicht. Ein Kommentar.
Russland fordert in einer UN-Resolution eine Kooperation mit dem syrischen Diktator im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Amerikas Präsident Obama ist strikt dagegen.
Auf die Vermutung, ihr Land und besonders ihre Hauptstadt könnten eine Brutstätte des islamistischen Terrors sein, reagieren belgische Politiker pikiert. Trotzdem ringt die Stadt mit der Frage, warum auch nun wieder Spuren zu ihr führen.
Niemand, sagte der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum bei Anne Will, könne die Bürger vor Anschlägen wie denen in Paris hinreichend schützen. Man fragt sich nur, ob jemand in Deutschland die Konsequenzen wissen will.
Nach den Attentaten von Paris wurde Abdelhamid Abaaoud zum meistgesuchten Terroristen der Welt. Nun könnte er getötet worden sein. Ein Portrait des mutmaßlichen Planers der Anschläge.
Nach den Terroranschlägen hat Frankreich seine Luftangriffe auf den "Islamischen Staat" in Syrien verschärft. Informanten vor Ort berichten, dass sich nun viele Dschihadisten aus ihrer Hochburg Raqqa zurückziehen.
Noch immer ist unklar, wie viele Dschihadisten an den Anschlägen von Paris beteiligt waren. Ein Muster ist jedoch erkennbar: Alle bislang identifizierten Täter haben für den IS in Syrien gekämpft.
In Deutschland gibt es kein Viertel wie das belgische Molenbeek. Dennoch gehen die Sicherheitsbehörden davon aus, dass die Gefahr durch gewaltbereite Islamisten dramatisch zugenommen hat.
Abdelhamid Abaaoud ist der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris. Der meistgesuchte Islamist Belgiens soll schon hinter anderen Attentatsplänen stecken. Versuche, ihn in Syrien zu töten, schlugen bislang fehl.
Erstmals in der Geschichte der EU bittet ein Land offiziell um Beistand. Deutschland will helfen. Mit der Bundeswehr.
Russland ist sich jetzt sicher: Der „Islamische Staat“ hat einen Terroranschlag auf die abgestürzte Passagiermaschine über dem Sinai verübt. Präsident Putin reagiert mit markiger Rhetorik - und schwört unerbittliche Rache.
Vor dem heutigen Treffen der EU-Verteidigungsminister fordern Amerika und Franzosen mehr Engagement im Kampf gegen den Terrorismus. Frankreich fliegt neue Angriffe auf IS-Stellungen und Belgien erhöht die Terrorwarnstufe.
Österreich will in unsicheren Zeiten Stabilität erlangen, doch das Land steckt mittendrin im Spannungsfeld von Terrorangst, Flüchtlingskrise und der Syrienkonferenz.
Eine Atmosphäre des Hasses zu vermeiden, ist wichtig. Doch dieses Bemühen sollte man nicht mit einer politischen Kultur des Relativierens verwechseln. Das ist Plasbergs Gästen bei der Sendung über den Terror in Paris leider passiert.
Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus ist eine Generationenaufgabe und nicht in wenigen Jahren zu erledigen. Alle staatlichen Instrumente müssen dabei eingesetzt werden.
Frankreichs Präsident hofft auf Hilfe der Vereinten Nationen bei der Bekämpfung des IS. Die Zerstörung der Terrormiliz sei eine internationale Aufgabe. Auch von Deutschland fordert er Engagement.
Nach den Anschlägen in Paris kündigt Präsident Hollande drastische Schritte an, um den „Krieg“ gegen den IS-Terrorismus zu gewinnen. Auch mächtige Verbündete will Frankreich dafür an seine Seite holen.
Die amerikanischen und französischen Luftangriffe nach der Terrorserie in Paris sollen den IS deutlicher als bisher schwächen. An einer anderen Front steht die Terrormiliz ebenfalls unter militärischem Druck.
Erstmals haben amerikanische Kampfjets Tanklaster des sogenannten Islamischen Staats angegriffen. Bisher hatten sie diese für die Terrororganisation wichtige Geldquelle verschont.
Ein lange gefürchtetes Terrorszenario ist nun auch in Europa zur schrecklichen Wirklichkeit geworden. Indien hat es vor sieben Jahren erlebt. Zu den Pariser Anschlägen gibt es mehrere Parallelen.
Die Frankfurter Polizei ermittelt gegen einen mutmaßlichen Islamisten wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Es geht dabei auch Unterstützung für seinen nach Syrien ausgereisten Bruder.
Frankreichs Luftwaffe hat Stellungen des IS in Syrien bombardiert. Dort sitzen nach Angaben des französischen Premierministers die Hintermänner der Anschläge von Paris. Außerdem bereite der IS weitere Angriffe vor, warnt er.
Französische Flugzeuge haben erstmals nach den Terrorattacken in Paris wieder IS-Stellungen in Syrien bombardiert. Dabei haben sie laut Verteidigungsministerium ein Kommandozentrum sowie ein Ausbildungslager zerstört.
Als Reaktion auf die blutigen Anschläge in Paris wollen die G20-Staaten die Zusammenarbeit ihrer Geheimdienste verbessern. Vor allem Rückkehrer aus Terrorcamps sollen schneller aufgespürt werden.
Alle Terroristen, die zuletzt in Frankreich Anschläge geplant oder verübt haben, waren dem französischen Geheimdienst bekannt. Jetzt fordert die Opposition Erklärungen – und Konsequenzen für die Flüchtlingspolitik.
Die Ankündigung von Frankreichs Präsident Hollande „gnadenlos“ gegen die Terrormiliz IS vorzugehen, nimmt Gestalt an. Zusammen mit Amerika sollen die Luftschläge gegen den „Islamischen Staat“ verstärkt werden.
89 Menschen bringen die Attentäter von Paris im Konzertsaal Bataclan um. Wahllos schießen sie in die Menge und die Rockfans fliehen in Panik. Viele liegen im Blut anderer Opfer, bevor sie es wagen, zu fliehen.
Für viele muslimische Einwanderer ist Frankreich ein Land der Hoffnung. Doch Enttäuschte und Verführte nutzen es seit dem Algerienkrieg als Schlachtfeld ihrer Kriege.