Süd- und Nordkorea verhandeln weiter
Bis in den frühen Morgen haben die Verhandlungsführer miteinander gerungen. Am Sonntag sollen Gespräche über die Entschärfung der Krise fortgesetzt werden.
Bis in den frühen Morgen haben die Verhandlungsführer miteinander gerungen. Am Sonntag sollen Gespräche über die Entschärfung der Krise fortgesetzt werden.
Kurz vor Ablauf eines Ultimatums des Nordens an den Süden Koreas haben Pjöngjang und Seoul sich auf ein Treffen im Grenzort Panmunjom verständigt. Machthaber Kim Jong-un entsendet einen engen Vertrauten.
In wenigen Stunden läuft Pjöngjangs Ultimatum an Südkorea ab. Lenke der Süden nicht ein, sei ein Krieg „unvermeidlich“, warnt Nordkoreas stellvertretender Botschafter Nordkoreas vor der UN in New York. Südkorea ist beunruhigt.
Nordkoreas Machthaber droht mit Krieg. Seine Grenztruppen sind kampfbereit – und Südkorea stellt Kim Jong-un ein Ultimatum von 48 Stunden.
Das nordkoreanische Militär hat Artilleriegeschütze auf Südkorea abgefeuert - offenbar um Lautsprecher zu zerstören, die Propaganda über die Grenze senden. Die südkoreanische Armee erwiderte das Feuer.
Nach der Wiederaufnahme von Propaganda-Durchsagen an der Grenze droht Nordkorea dem Nachbarn, die Lautsprecher zu beschießen. Nordkorea werde „eine Militäraktion starten, um alle Mittel der psychologischen Kriegsführungen zu zerstören“.
In seiner Rede zum Ende des Zweiten Weltkriegs hat Japans Ministerpräsident Abe viele Worte genutzt, um das Unbehagen in den Nachbarländern zu mildern. Er versuchte jedoch auch, es den Nationalisten recht zu machen.
Nordkorea verschärft den Ton vor einer Militärübung der Vereinigten Staaten und Südkoreas. Die abgeschottete Diktatur scheint unterdessen ihre Uranproduktion weiter auszubauen.
Japans Regierungschef Shinzo Abe will vermutlich zum 70. Jahrestag des Kriegsendes um Entschuldigung für Japans kriegerische Vergangenheit bitten. Frühere Opferländer hatten vor einer versuchten Weißwaschung gewarnt.
Vor der Küste Südkoreas liegt Jeju-Do, eine Insel, bizarr und paradiesisch zugleich. Und im Westen unbekannt.
Es war der bislang schwerste Mers-Ausbruch außerhalb Saudi-Arabiens: Fast 40 Menschen tötete das Virus in Südkorea. Nun gibt die Regierung Entwarnung.
Der Präsident des Robert Koch-Instituts spricht im Interview über Mers und zukünftige Seuchen. Warum sind Infektionskrankheiten dem Menschen immer einen Schritt voraus?
Das südkoreanische Finanzministerium hat ein umfangreiches Konjunkturpaket gegen die Folgen von Mers und einer Dürre angekündigt. Alleine an diesem Donnerstag sind zwei weitere Todesfälle bekannt geworden.
Südkoreas Vorzeigekonglomerat Samsung hat sich für Infektionen mit dem Mers-Virus in einem seiner Krankenhäuser entschuldigt. Die Regierung arbeitet derweil an einem Konjunkturstimulus.
Koreas Wirtschaft ächzt: Schon nach dem Unglück der Fähre Sewol brach der Konsum ein, die Wirtschaft wurde stark belastet. Jetzt breitet sich auch noch die oft tödliche Krankheit Mers aus. Wie schlimm wird das noch für die Konjunktur?
Erstmals ist ein Deutscher an Mers gestorben. Der Mann aus Ostwestfalen hatte sich während einer Urlaubsreise in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit der Atemwegserkrankung infiziert. Auch in Südkorea gab es wieder Todesfälle.
Aus Angst vor einer Ansteckung mit der Atemwegserkrankung bleiben Südkoreaner zu Hause und Touristen meiden das Land. Offizielle betonen, man habe die Krankheit unter Kontrolle.
Ein nordkoreanischer Soldat ist über die schwer bewachte Grenze nach Südkorea geflohen. Dass eine solche Flucht gelingt, ist extrem selten, erst recht von Soldaten.
In Südkorea steigt die Zahl der Ansteckungen mit Mers weiter an. Mittlerweile sind 14 Menschen an der Krankheit gestorben. Die WHO nennt den Ausbruch „groß und komplex“.
In Südkorea verbreitet sich die gefährliche Lungeninfektion Mers. Tourismus und Geschäftsverkehr in ganz Asien leiden. Immer mehr Nachbarländer ziehen Konsequenzen.
Die Viruserkrankung Mers hat in Südkorea schon sechs Menschen das Leben gekostet. 2500 weitere stehen unter Quarantäne – die Einhaltung dieser Isolation will die Regierung überwachen, indem sie die Handys der Betroffenen ortet.
Mittlerweile rücken selbst engste Verbündete langsam von Nordkorea ab - das daher hoffnungsvoll nach Deutschland blickt. Beim Besuch einer deutschen Delegation kam es indes zum Eklat.
Das Mers-Virus breitet sich weiter aus: Erstmals sind nun auch in Südkorea Menschen an der Atemwegserkrankung gestorben. Weltweit sind inzwischen fast 1200 Mers-Fälle gemeldet, tatsächlich dürfte die Zahl aber weit größer sein.
Teil 3 unserer Serie zum Jahr des Lichts: Heute zeigen wir die großen Trauben heller Lichter im Meer zwischen Japan und Südkorea. Es handelt sich um Fischerboote, die mit starken Scheinwerfern Tintenfische jagen.
Für ihr Biowaffenprogramm begannen die Vereinigten Staaten einst Experimente mit tödlichen Milzbranderregern. Nun muss das Pentagon eingestehen: Gefährliche Proben wurden quer durchs Land geschickt - und bis nach Südkorea.
Die Ausladung des UN-Generalsekretärs Ban und die gleichzeitige Ankündigung neuer nuklearer Waffenentwicklungen sind ein Affront gegen die UN und gegen Südkorea zugleich. Mit beiden hatte Kim Jong-un noch eine Rechnung offen.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Südkorea beäugt die Abwertung des japanischen Yen mit Argusaugen. Die Exportindustrie erleidet Gewinneinbußen. Amerika rügt derweil die Regierung in Seoul, weil sie sich der Aufwertung des heimischen Won entgegenstelle.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hat Berichten aus Südkorea zufolge in diesem Jahr schon 15 Regierungsbeamte hinrichten lassen. Darunter sollen auch zwei Vizeminister sein, die sich über Kims Anweisungen beklagt hatten.
Vierzig Jahre nach dem Ende des Vietnamkriegs warten die meisten Opfer des amerikanischen Einsatzes von Entlaubungsmitteln noch immer auf Entschädigung. Haben sie Aussichten auf Erfolg?
Lee Wan Koo, Südkoreas Ministerpräsident, ist zurückgetreten. Der Politiker hat damit die Konsequenz aus Korruptionsvorwürfen gezogen. Lee war erst zwei Monate im Amt gewesen.
Die Messerattacke auf den amerikanischen Botschafter in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul Nordkorea als „gerechte Bestrafung“ gelobt. Die Polizei prüft derweil einen kriminellen Hintergrund des Täters.
Ein bewaffneter Mann hat den amerikanischen Botschafter in Südkorea angegriffen. Der Diplomat wurde verletzt. Der Täter hatte schon einmal einen ausländischen Diplomaten attackiert.
Bei einer Massenhochzeit in Südkorea heiraten fast 8000 Anhänger der umstrittenen Moon-Sekte in Korea. Manche Paare kennen sich erst seit wenigen Tagen, viele Ehen sind von den Eltern arrangiert.
Amerika und Südkorea haben ihre zweimonatige Militärübung begonnen. Nordkorea glaubt, damit werde eine Invasion vorbereitet. Als Reaktion feuerte Pjöngjang zwei Kurzstreckenraketen ab.
Südkoreas Verfassungsgericht hat ein Gesetz für ungültig erklärt, das Ehebruch mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft. Gegner der Entscheidung fürchten den Verfall der Sexualmoral. Luftsprünge machen indes nicht nur untreue Eheleute.