Moskau greift vermehrt Infrastruktur in der Ukraine an
Westliche Beobachter trauen den russischen Streitkräften im Donbass kaum noch Geländegewinne zu. Die Ukraine warnt vor einem Feuer im Atomkraftwerk Saporischschja.
Westliche Beobachter trauen den russischen Streitkräften im Donbass kaum noch Geländegewinne zu. Die Ukraine warnt vor einem Feuer im Atomkraftwerk Saporischschja.
Laut einem neuen Gesetz sollen Betriebe verschiedener Branchen gezwungen werden können, die Streitkräfte zu beliefern. Auch Sonderschichten sollen möglich sein. Wann die Maßnahmen umgesetzt werden sollen, ist aber unklar.
Der Kiewer Vorort Butscha ist zu einem Mahnmal für mutmaßliche Kriegsverbrechen der russischen Streitkräfte in ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine geworden. Die Bewohner bemühen sich Wochen nach den schrecklichen Ereignissen um Normalität – und denken über die Zukunft nach.
In Deutschland stieg nach dem russischen Überfall sprunghaft das Interesse am Dienst in der Bundeswehr. In Großbritannien unterscheidet sich das Bild zwischen Heer, Luftwaffe und Marine erheblich.
Das Militär Südkoreas hat nach eigenen Aussagen Flugbahnen beobachtet und diese der Artillerie des Nachbarn aus dem Norden zugeordnet. Es sind nicht die ersten Waffentests in diesem Jahr.
Piraten bekämpfen, Brunnen bauen, Taliban jagen: Die Bundeswehr kann heute vieles, aber nichts lange. Wie die Streitkräfte aufgestellt werden müssen.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Nach massiven Artillerieschlägen hat Russland seine Truppen von der strategisch wichtigen Insel an der Grenze zu Rumänien zurückgezogen.
Während die Ukraine im Schwarzen Meer einen Erfolg vermeldet, sagt US-Präsident Biden ihr dauerhafte Hilfe zu.
Mit der Besetzung von Sewerodonezk kommt Moskau seinem Ziel näher, die gesamte Donbass-Region zu erobern. Das nahe gelegene Lyssytschansk ist eine der letzten Städte, die dort noch unter ukrainischer Kontrolle stehen.
Der Kampf der ukrainischen Truppen um Sewerodonezk war trotz des nun angeordneten Rückzugs nicht sinnlos. Ihr Widerstand kann andere ukrainische Städte vor diesem Schicksal bewahren.
Russland will bei Dnjepropetrowsk 50 Offiziere der Ukraine, darunter auch Generale getötet haben. Kiew spricht von einer Falschmeldung. Moskaus Offensive stockt derweil.
Im stark umkämpften ostukrainischen Gebiet Luhansk droht ukrainischen Einheiten in mehreren Ortschaften die Einkesselung durch russische Streitkräfte. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Sanktionen gegen Russland gefordert. Die Nacht im Überblick.
Als Schriftsteller setzte ich mich für den Schutz der ukrainischen Kultur ein. Doch nun trachtet ein blutbeschmierter Diktator nach unserem Leben, und deshalb bin ich jetzt auch bei der Armee. Ein Protokoll.
In der ostukrainischen Region liefern sich russische und ukrainische Streitkräfte unermüdliche Kämpfe. Nicht selten geraten dabei Felder in Brand und bedrohen die Lebensgrundlage der Anwohner.
Mit einem Sondervermögen sollen die Streitkräfte des Landes modernisiert werden. Entscheidend ist, dass das nur der Beginn ist. Sonst droht der sicherheitspolitische Bankrott.
Der Bundestag hat den Weg frei gemacht für ein hundert Milliarden Euro schweres Paket, mit dem die Streitkräfte ertüchtigt werden soll. Aus der CSU heißt es nun: Das Geld reiche nicht.
Russische Streitkräfte haben am Montag die nördlichen Außenbezirke von Charkiw angegriffen. Hunderte Zivilisten mussten aus der Region fliehen. In einem Buskonvoi gelang am Montag vor allem älteren Menschen, Frauen und Kindern die Flucht in eine Stadt 40 Kilometer südöstlich von Charkiw.
Russland greift laut Präsident Selenskyj im Stahl- und Kohlerevier im Osten der Ukraine „mit allen noch zur Verfügung stehenden Kräften“ an. Putins Streitkräfte wollen aus der eroberten ukrainischen Hafenstadt Mariupol eine sichere Seepassage etablieren. Der Überblick.
Verzweifelt, aber entschlossen: Auch Frauen melden sich zu den Streitkräften, um gegen die russische Aggression zu kämpfen, viele davon sind jung und gebildet. Unser Autor hat mit dreien von ihnen gesprochen.
Viele westliche Staaten haben schon beispiellose Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt, der ukrainische Präsident pocht auf eine Ausweitung der Sanktionen. Die Situation im Donbass sei „äußerst schwierig“. Die Nacht im Überblick.
Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine proben die finnischen Streitkräfte den Ernstfall. Das Land strebt in die Nato und bereitet seine Wehrpflichtigen-Armee auf künftige Aufgaben in dem Militärbündnis vor.
Russland könnte empfindlich getroffen werden, wenn ukrainische Streitkräfte in Schlagdistanz zu russischen Nachschublinien rücken. Warum sind gerade Panzerabwehrwaffen dabei so wichtig?
Zivilisten sollen in der Schule Schutz gesucht haben, als russische Streitkräfte dort eine Bombe abwarfen. Dutzende Menschen seien verschüttet gewesen, so der Gouverneur der Region.
Ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums erklärte, die Streitkräfte des Landes hätten sechs Bahnhöfe in der Ukraine angegriffen. Damit solle die Versorgung des ukrainischen Militärs im Osten mit westlichen Waffen abgeschnitten werden. Auch eventuelle Nato-Transporte mit Waffen für die Ukraine würden demnach als Ziele angesehen.
Ukrainische Streitkräfte wehren eine Reihe russischer Angriffe in Richtung der Großstadt Saporischschja im Süden des Landes ab. Und Kiew hebt nach eigener Darstellung einen Ring russischer Agenten aus.
Soldaten, die über ihre Arbeit und den Auftrag der Streitkräfte sprechen, sind nicht in allen Bildungsstätten gern gesehen. Die Lehrergewerkschaft GEW warnt vor einer Rekrutierung Minderjähriger.
Das geplante Sondervermögen zur Aufrüstung der Streitkräfte wird zur Streitfrage. Die CDU befürchtet, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und meldet Widerstand an.
Die russischen Streitkräfte sollen in einem desaströsen Zustand sein. Doch was wissen wir wirklich über die Stärken und Schwächen von Putins Armee? Der Militärhistoriker Sönke Neitzel gibt Auskunft.
Die Offensive der russischen Streitkräfte verändert nicht nur die Kriegführung. Westliche Staaten kündigen Lieferungen an, die lange als undenkbar galten.
Der Militärökonom Marcus Keupp spricht im Interview über Korruption und Dilettantismus in den russischen Streitkräften und die enormen Materialverluste im Krieg gegen die Ukraine.
Russland will insgesamt 1260 Ziele in der Ukraine beschossen haben. Die Hafenstadt Mariupol vollständig unter Kontrolle zu bringen, gelang Putins Truppen jedoch auch am Dienstag nicht.
Die Türkei hat ihre Operation im Nordirak gegen die PKK zwar mit den irakischen Kurden abgestimmt. Aus Bagdad kommt jedoch heftige Kritik an dem Vorgehen.
Mit schweren Luft- und Artillerieangriffen versuchen die russischen Streitkräfte, ihrem Vormarsch im Donbass den Boden zu bereiten. Ihre Erfolgsaussichten sind begrenzt.
Womöglich spielten Kampfdrohnen aus türkischer Entwicklung eine Rolle beim Untergang der Moskwa. Ein Beschuss durch mehrere Drohnen könnte die Raketenabwehr des Kreuzers abgelenkt haben.
Im Porträt: Alexandr Dwornikow, mutmaßlicher neuer Befehlshaber der russischen Truppen in der Ukraine