Wo weniger als 60 Prozent eine Schlappe sind
Singapurs regierende Partei herrscht seit Jahrzehnten unangefochten. Pandemie und Rezession gefährden aber das Erfolgsmodell des Stadtstaats – und nun auch ihre Macht?
Singapurs regierende Partei herrscht seit Jahrzehnten unangefochten. Pandemie und Rezession gefährden aber das Erfolgsmodell des Stadtstaats – und nun auch ihre Macht?
Makler sind sich einig: Die Pandemie hat den Chinesen keineswegs den Appetit am Wohnungskauf im Ausland verdorben. Im Gegenteil. Und der Standort Deutschland könnte künftig noch interessanter werden.
Für die allermeisten der fast 1,4 Milliarden Inder sind die westlichen Preise für Medikamente außerhalb jeder Reichweite. Im Kampf gegen Corona bekommen Entwicklungsländer nun wesentlich günstigere Nachahmer-Produkte.
Die Staatsanwaltschaft München rückte mit zwölf Strafverfolgern an. Zur Unterstützung wurden sie von 33 Polizeibeamten und weiteren IT-Fachleuten des Polizeipräsidiums München begleitet. Auch das Privathaus des ehemaligen Vorstandschefs Markus Braun wurde durchsucht.
Schon im Februar hatte die Polizei in Singapur das Handeln des Zahlungsabwicklers Wirecard durchleuchtet. „Umfassende Untersuchungen“ sind noch nicht abgeschlossen, aber der Konzern darf weiter arbeiten.
Das Mainzer Biotechunternehmen hat sich bei Investoren rund 250 Millionen Dollar Kapital gesichert. Zu den Geldgebern zählt auch Singapurs Staatfonds Temasek.
Eine nachhaltige Idee aus Singapur: Aus alten Pneus wollen Forscher vielseitig verwendbaren Schaum herstellen. Er könnte als Schallabsorber, Wärmedämmung oder Sauger eingesetzt werden.
In den Verhandlungen mit den Banken erhält der Zahlungsdienstleister Wirecard eine Atempause, aber nur für kurze Zeit: Schon am Freitag beraten sie abermals.
Der Stadtstaat ist von der Krise wirtschaftlich angeschlagen. Die politische Führung hofft, sich dennoch ein starkes Mandat sichern zu können. Die Opposition kritisiert sieht sich im Nachteil.
Wo sind die Milliarden geblieben? Wie bei Wirecard nutzen kriminelle Finanzakrobaten die beschränkte Aufsicht in der Region, um Milliarden Dollar zu verschieben. Singapur wehrt sich gegen illegale Machenschaften.
Während bei Wirecard in München die Köpfe rollen, führt die Suche nach den vermissten Milliarden nach Singapur und auf die Philippinen. Im Zentrum steht ein Treuhänder mit nebulösem Auftritt.
Die nächsten drei Rennen der Formel 1 müssen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Jetzt trifft es auch die Veranstaltungen in Japan, Aserbaidschan und Singapur. Kommt es jetzt doch noch zu einem Grand Prix in Deutschland?
Zwei Jahre nach dem Gipfel zwischen Donald Trump und Kim Jong-un seien damals geweckte Hoffnungen in „Verzweiflung“ umgeschlagen, klagt Nordkoreas Außenminister. Im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten gebe es eine „rasch fortschreitende Verschlechterung.“
Ein UN-Bericht macht dem philippinischen Präsidenten schwere Vorwürfe wegen seines blutigen Drogenkriegs. Duterte ficht das nicht an – er legt noch einmal nach.
Rio Tinto hat in Australien ein 46.000 Jahre altes, den Aborigines heiliges Gräberfeld gesprengt, um seine Erzausbeute zu erweitern. Hinter den Auseinandersetzungen stehen große geschäftliche Interessen.
Singapur versucht, einen Grand Prix auf die Beine zu stellen – mit Publikum. Gerade erst musste der Stadtstaat noch sein Corona-Management verschärfen. Was steckt hinter den Plänen?
Singapur steht vor der tiefsten Rezession seiner 55-jährigen Geschichte: Der Inselstaat hat zum dritten Mal in Folge seine Wirtschaftsprognose herabgestuft.
Singapur hatte die Corona-Pandemie scheinbar vorbildlich im Griff. Doch dann trudelte der Stadtstaat in eine Katastrophe. Jetzt ist neues Denken gefragt, um die Fallzahlen zu senken.
Asiens drittgrößte Volkswirtschaft leidet besonders unter der Corona-Krise und ein Konjunkturprogramm der Regierung entpuppte sich als Luftnummer. Jetzt senkt die Notenbank den Leitzins.
In Singapur werden weiter harte Strafen für Drogendelikte verhängt. Jetzt ist zum ersten Mal ein Mann über die Online-Plattform Zoom zum Tode verurteilt worden.
In der Corona-Pandemie hat Neuseelands Regierungschefin einen strikten Kurs verfolgt und Schlimmeres verhindert. Das dankt das Land der 39 Jahre alten Jacinda Ardern nun mit beispielloser Zustimmung.
Dünn besetzte U-Bahnen in London, verwaiste Flure bei Google, Rückenweh am Pariser Küchentisch: Das Coronavirus hat unsere Arbeitsweisen radikal verändert – auf der ganzen Welt. Neun Korrespondenten berichten.
Deutschland könne stolz sein auf die bisherige Eindämmung der Corona-Epidemie, sagt Jeremy Farrar im Interview. Doch bis alle sieben Milliarden Menschen geimpft sind, bleibe ein jeder verwundbar.
Hunderte Millionen Inder müssen eine Kontakt-App herunterladen. Firmenchefs werden für den Erfolg verantwortlich gemacht.
Während die Staaten unter der Krise ächzen, setzt ein zähes Ringen um Lieferketten, geostrategische Gewinne und Einflusszonen ein. Besonders ein Staat tut sich hier hervor.
Der Himmel über Delhi ist klar, durch den Lockdown hat sich die Luftqualität in Indien massiv verbessert. Das ist auch in anderen Ländern so. Nur: bleibt es so?
Ziehen jetzt wieder mehr Menschen raus aus der Stadt? Wird es mehr Platz für Radfahrer geben? Ist der offene Grundriss krisentauglich und die Bebauung von Grünflächen alternativlos? Wie sich unsere Vorstellungen vom Wohnen durch Corona wandeln werden.
In Singapur und der Region am Golf leben Millionen Gastarbeiter. Sie sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen – weil sie oft besonders schlecht behandelt werden. In Singapur machen sie einen Großteil der Infizierten aus.
Marktbeobachter schätzten die Turbulenzen am Ölmarkt als mehr als nur eine Anomalie des Termin-Handels ein. Es zeige die brutalen Marktkräfte, die die Produzenten dazu zwinge sich auf eine wesentlich niedrigere weltweite Öl-Nachfrage einzustellen.
Soziale Netzwerke und Tracing-Apps erzeugen neue Formen der Ortung und Ordnung. Darum reicht es nicht, wenn Datenschutz nur das Individuum berücksichtigt. Ein Gastbeitrag.
Flavio Briatore sah die Formel 1 nicht nur als Sport an. Vielmehr ging es ihm um Spektakel, Glamour und Geschäft. Bei einem unfassbaren Skandal der Rennserie war er mittendrin. Und danach war Schluss für Briatore.
Der rigide Stadtstaat Singapur hatte sich in der Corona-Krise bisher eigentlich bewährt. Nun aber steht er vor einer Herausforderung: 24.000 Gastarbeiter sind wegen der Ansteckungsgefahr isoliert.
In Detektiv-Manier suchen in Singapur „Contact Tracer“ nach den Quellen von Infektionen – und nach Personen, die sich angesteckt haben könnten. Ihnen bleiben nur Stunden, um das Leben Infizierter zu rekonstruieren.
Anders als manch reiche Industrienation hat das asiatische Schwellenland die Covid-19-Epidemie bislang eindämmen können. Lässt sich das Erfolgsrezept auch in westlichen Demokratien anwenden?
Geben wir im Überlebenskampf Freiheit und Würde auf? Oder steckt hinter dieser Entgegensetzung derselbe Dünkel, der so viele im Westen davon abhielt, in der Pandemie von Ostasien zu lernen?
Lange Nonstop-Flüge und neue Strecken: In der Corona-Krise ist plötzlich vieles möglich, auch im Luftverkehr. Das führt mitunter zu kuriosen Flugbewegungen – und einem neuen Weltrekord.