Obama droht, Steinmeier reist
Außenminister Steinmeier wird zusammen mit dem französischen Amtskollegen nach Kiew reisen. Obama droht Janukowitsch. Merkel telefoniert mit Putin. Eine zweite russische Kredit-Tranche wird vorerst nicht ausgezahlt.
Außenminister Steinmeier wird zusammen mit dem französischen Amtskollegen nach Kiew reisen. Obama droht Janukowitsch. Merkel telefoniert mit Putin. Eine zweite russische Kredit-Tranche wird vorerst nicht ausgezahlt.
In Moskau tauschen der deutsche und der russische Außenminister Gefälligkeiten aus. Steinmeier wirbt für eine neue „Positivagenda“. Aber auch alte Differenzen treten klar hervor.
Bei seinem Besuch in Moskau hat Außenminister Steinmeier alle Seiten zur Mäßigung aufgerufen. Niemand habe „ein Interesse daran, Feuer an der Lunte dieses Pulverfasses zu entzünden“. Sein russischer Kollege Lawrow kritisiert die Einflussnahme des Westens.
Der Entwurf einer UN-Resolution sieht Sanktionen gegen das Assad-Regime vor, sollte es Hilfsorganisationen nicht binnen zwei Wochen Zugang zur umkämpften Stadt Homs gewähren. Russland weist den Entwurf zurück.
Nach seiner Rückkehr aus München hat der ukrainische Oppositionsführer Vitali Klitschko die protestierenden Ukrainer zur Bildung von Bürgerwehren „in jedem Hof, in jedem Bezirk“ aufgerufen.
Einmütig haben der amerikanische Außenminister Kerry und Verteidigungsminister Hagel die transatlantische Allianz beschworen. Doch zu den Lauschangriffen der NSA in Europa verloren sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz kein Wort.
Putin legt versprochene Kredite für die Ukraine auf Eis – und erhöht so den Druck auf Kiew. Russland kehrt zu seiner alten Strategie von Zuckerbrot und Peitsche zurück.
Die beiden syrischen Konfliktparteien sitzen endlich an einem Tisch. Doch die Opposition hat keine Zuversicht verbreitet, dass sie zur Führung eines Staates in der Lage ist.
Die Syrien-Konferenz als verbaler Schlagabtausch: Syriens Außenminister al Muallim wirft den internationalen Unterstützern der Aufständischen vor, Blut an den Händen zu haben. Der amerikanische Außenminister Kerry kontert mit Rücktrittsforderungen.
Russland hat den Ausschluss Irans von der Syrien-Konferenz in der Schweiz kritisiert. Die Entscheidung sei ein Fehler und schade dem Ansehen der UN, sagte Außenminister Lawrow.
Wenige Tage vor den Friedensverhandlungen in Genf gibt sich Syriens Machthaber gesprächsbereit. In Aleppo deutete er die Möglichkeit einer Waffenruhe an und stellt einen Gefangenenaustausch in Aussicht.
Nach Einschätzung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen ist die Beseitigung des syrischen Arsenals wohl nicht bis Juni abgeschlossen.
Die EU-Außenminister beraten mit Russlands Außenminister Lawrow derzeit über die Lage in der Ukraine. Zuvor kritisierten einige von ihnen Moskau für den Druck auf Kiew scharf.
Auch am Sonntag demonstrieren in Kiew Zehntausende gegen den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Die EU-Kommission will die Gespräche mit der Ukraine vorerst aussetzen.
Der Machtkampf zwischen dem Regime des ukrainischen Präsidenten und den europafreundlichen Demonstranten spitzt sich zu. Außenminister Koschora bittet den Westen um Vermittlung. Russland warnt vor Einmischung.
Ein zweites Mal sind in Genf die Außenminister der Sechsergruppe zu den Atomverhandlungen mit Iran angereist. Außenminister Westerwelle sagte, es gebe eine realistische Chance zur Einigung – allerdings sei noch eine Menge Arbeit zu tun.
In den Atomgesprächen mit Iran gibt es Fortschritte. Der amerikanische Außenminister Kerry ist in Genf eingetroffen, gestern Nacht reiste bereits sein russischer Amtskollege Lawrow an. Iranische Unterhändler setzen derweil widersprüchliche Signale.
löw. GENF, 22. November. Ins Ringen um eine erste Vereinbarung zur Lösung des Atomstreits mit Iran haben sich auch in der dritten Gesprächsrunde in Genf ...
Kommt es bald zu einer ersten Verhandlungslösung im Atomstreit mit Iran? Russlands Außenminister reist zu den Gesprächen nach Genf. Nicht ausgeschlossen, dass nun auch die Außenminister der anderen Verhandlungsstaaten nachreisen.
Zum ersten Mal seit 1971 hat ein russischer Verteidigungsminister wieder Kairo besucht. Moskau verhandelt mit Ägypten auch über den Verkauf von Waffen.
löw. GENF, 10. November. Nachdem am Wochenende der Versuch gescheitert ist, zügig ein erstes Abkommen der Sechsergruppe im Atomstreit mit Iran zu erzielen, ...
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon spricht von einer „historischen Resolution“: Erstmals seit Ausbruch der Gewalt in Syrien verabschiedet der Sicherheitsrat ein gemeinsames Papier. Syrien soll nun alle seine Chemiewaffen vernichten.
Ban Ki-moon ist laut UN-Charta der „höchste Verwaltungsbeamte“ der Vereinten Nationen. Man könnte auch sagen: Der Sekretär. Das lassen ihn die Staatschefs spüren.
Die Einigung zwischen John Kerry und Sergej Lawrow zeigt, dass eine amerikanisch-russische Partnerschaft zu Syrien möglich ist. Die Vernichtung der Chemiewaffen böte eine Chance – auch für den geächteten Machthaber Assad.
Die UN-Inspekteure haben ihren Bericht vorgelegt - der Streit über die Verantwortung für Giftgasangriffe in Syrien aber geht weiter. „Es war Assad“, sagen Washington und Paris; „es waren die Rebellen“, meint Moskau. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dringt auf eine „klare Resolution“.
anr./M.L./hcr. WASHINGTON/MOSKAU/ JERUSALEM, 17. September. Die Vereinigten Staaten und andere westliche Regierungen fühlen sich durch die Erkenntnisse der ...
Ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit rückte der türkische Karrierediplomat Ahmet Üzümcü, als die beiden Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow ihre
In Syrien ist nach Einschätzung der UN-Inspekteure am 21. August Sarin-Gas eingesetzt worden. Für Amerika und Frankreich steht fest: Machthaber Assad hat das befohlen. Russland sieht dagegen keine klaren Hinweise auf die Verantwortlichen.
mic. PARIS, 16. September. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich arbeiten unter Hochdruck an einer „starken und bindenden Resolution“ zur ...
John Kerry hat nach der Einigung mit Sergej Lawrow weitere schwierige Gespräche zu führen, um die Verbündeten zu überzeugen.
Die Genfer Vereinbarung zur Zerstörung zwischen Amerika und Russland zur Zerstörung syrischer Chemiewaffen ist von führenden Staaten begrüßt worden. Doch es bleiben viele Fragen offen.
Ob Russland sich von Amerika abwendet oder auf den Kontrahenten zugeht: Außenminister Sergej Lawrow ist dabei. Mit seinen Verhandlungen im Syrien-Konflikt hat er Amerika die Schau gestohlen - und wird in Russland als Friedensmakler gefeiert.
Das Assad-Regime soll innerhalb einer Woche seine Chemiewaffenarsenale offenlegen. Darauf haben sich die Außenminister Kerry und Lawrow verständigt. Syriens Rebellen lehnen den Kompromiss ab.
anr. WASHINGTON, 13. September. Amerika und Russland haben sich am Freitag zu ihrem Ziel bekannt, auf einer internationalen Syrien-Konferenz einen Dialog ...
Die Außenminister Kerry und Lawrow haben bei ihrem Genfer Treffen keinen gemeinsamen Plan zur Abrüstung der C-Waffen des Assad-Regimes präsentiert. Weitere Verhandlungen zur Beilegung des Bürgerkriegs sollen folgen.
In Genf verhandeln die Außenminister Kerry und Lawrow zur Syrien-Krise. Ein Beitrag des russischen Präsidenten in der „New York Times“ löst Unmut in Washington aus. Syrien beantragte unterdessen bei der UN den Beitritt zur Chemiewaffenkonvention.