Vierundzwanzig Stunden Angst
Am Samstag trifft sich die FDP zu einem Bundesparteitag. Es wird ein kurzer, geradezu eiliger Konvent - er dauert nur 24 Stunden. Für Philipp Rösler könnte es der letzte sein - allem ostentativen Optimismus zum Trotz.
Am Samstag trifft sich die FDP zu einem Bundesparteitag. Es wird ein kurzer, geradezu eiliger Konvent - er dauert nur 24 Stunden. Für Philipp Rösler könnte es der letzte sein - allem ostentativen Optimismus zum Trotz.
Wird die Koalition in Berlin tatsächlich bis September 2013 durchhalten? Kann sie? Soll sie? Will sie? Das Schicksal von Schwarz-Gelb könnte nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen besiegelt sein. So wie einst bei Schröder und Rot-Grün.
Bei der Nachwuchstalkshow „Log in“ auf ZDF-Info trat Christopher Lauer von den Piraten gegen den Grünen Volker Beck an. Der Altpolitprofi schien sich am Ende als Sieger zu fühlen. War er aber nicht.
Die CDU-Landtagsfraktion liebäugelt mit einer höheren Grunderwerbsteuer - aus finanziellen Gründen. Es ist eine Anhebung auf 4,5 Prozent im Gespräch.
Unter allen Spitzenkandidaten in Schleswig-Holstein ist der Liberale der bekannteste: Wolfgang Kubicki soll nicht weniger als die ganze FDP retten. Vor zwölf Jahren gelang ihm das schon einmal.
Nach dem Bericht eines Bloggers sind 43 Prozent des Wahlprogramms der schleswig-holsteinischen Piraten abgeschrieben. Die Folge sind peinliche Fehler.
Jahrelang ist Ludwig Meinunger allein im Wald unterwegs gewesen. Dann lernte er die Frau kennen, die seine Begeisterung für Leber-, Torf- und Laubmoose teilt. Sie schrieben ein Buch und sind nun ein berühmtes Paar innerhalb der Botanik.
Es herrscht Einigkeit darüber, viel mehr Förderschüler an Regelschulen zu unterrichten - aber die Art und Weise ist strittig. Soziale Integration stellt sich dadurch nicht automatisch ein.
Der Rückzug von Gesine Lötzsch nimmt der Linkspartei eine Schwierigkeit ab und bürdet ihr eine neue auf. Die Partei wartet nun auf ein Wort aus dem Saarland. Wird Lafontaine den Parteivorsitz übernehmen? Oder wird es das dysfunktionale Gespann Wagenknecht - Bartsch?
Die Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 ordnet die Sendelizenzen ihrer Kanäle neu. „Vier Sender, vier Länder“ lautet das Motto. Der Sat.1-Umzug von der Medienaufsicht in Rheinland-Pfalz in den Norden aber ist ein Fanal, das auf Fragwürdigkeiten der Mainzer Medienpolitik hindeutet.
Gesine Lötzsch ist von ihrem Amt als Parteivorsitzende der Linkspartei zurückgetreten. Als Grund nannte sie eine Erkrankung ihres Mannes. Bodo Ramelow schlägt jetzt eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vor, andere sehnen sich nach Oskar Lafontaine.
Die FDP-Spitzenkandidaten in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein kämpfen um das Wahlvolk mit einer heiklen Strategie: Geht Christian Lindner noch vorsichtig auf Distanz zu Parteichef Rösler, wagt Wolfgang Kubicki die offene Konfrontation.
Der Weg zur Elbvertiefung ist wohl frei: Niedersachsen stimmt dem Großprojekt zu, die Reeder atmen auf. Doch es gibt juristische Fallstricke - der Streit wird vor Gericht weitergehen.
Die Piraten wollen in Schleswig-Holstein ohne Inhalte siegen - stattdessen zeigen ihre Plakate Schafe beim Liebesakt. Besonders scharf werden sie von den Grünen kritisiert.
Berlin diskutiert über die Folgen der Saarland-Wahl und die Niederlage der FDP: deren designierter Generalsekretär Döring setzt auf Abgrenzung von der Union - und auch CDU-Generalsekretär Gröhe ist der Meinung, jede Partei kämpfe für sich.
Der SPD-Chef ist ein Ausdauersportler. Doch wer es auch im dritten Anlauf nicht schafft, muss bangen. In der SPD könnte manch einer die Frage stellen, ob der Kuschelkurs mit der Union richtig war.
Bei aller Unbedeutsamkeit des Saarlands – die Parteien in Berlin knüpften doch die ein oder andere Hoffnung an die Landtagswahl. Die FDP zieht aus ihrem Debakel sogar „Ermutigung“.
Barthel, Görges - und nun auch Kerber: Victoria Asarenka, Nummer eins der Tennis-Welt, zieht in Indian Wells mit dem dritten Sieg gegen eine Deutsche ins Finale ein. Doch Kerber eilt mit Riesenschritten in die Weltspitze.
Die Rechnung der Energiewende kalkuliert mit vier Unbekannten. Die größte davon ist das Tempo des Netzausbaus. Weil es damit nicht vorangeht, hilft vielleicht nur noch die Notbremse: die Verstaatlichung der Netze.
In Berlin war das Ende der Koalition in Düsseldorf nicht erwartet worden. Nun beeilen sich die Parteien – Union, FDP und Linkspartei besorgt, SPD und Grüne erwartungsfroh – ihre Schlüsse daraus zu ziehen.
Die SPD hat mehrere Eisen im Feuer, um eine Regel zu beweisen: Die Schuldenbremse ist nur zu haben, wenn die Einnahmen stimmen. Siehe die Finanztransaktionssteuer.
Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben in Deutschland Tausende Kernkraftgegner demonstriert. Unterdessen hat die SPD gedroht, die Suche mit der Koalition nach einem Atomendlager zu unterbrechen.
Nicht nur der Osten hinkt wirtschaftlich hinterher, auch im Westen gibt es große Gefälle. Politik und Ökonomen streiten über die künftige Förderung - und warnen vor einer dauerhaften Transfermentalität.
Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein, will mit neuem Stil regieren. Seinen Gegner in der Partei hat er ins Boot geholt. Ist das schwach oder klug?
Bevor sie im Kanzleramt scheinbar einträchtig nebeneinander saßen, hat die Suche nach einem Nachfolger für Christian Wulff die Koalition in die Nähe des Abgrunds geführt. Die FDP werde für ihr Verhalten noch zahlen müssen, heißt es in der Union.
Bei der Neuregelung der Sicherungsverwahrung kommt eine norddeutsche Kooperation nicht zustande. In Kiel gibt es daher Streit zwischen CDU und FDP.
Die großen Debatten über Bundespräsident Wulff und die Rettung des Euro verdecken Differenzen in der schwarz-gelben Koalition. Maßgebliche Unionspolitiker machen sich Sorgen: Die Zusammenarbeit mit der FDP werde immer schwieriger.
„Do You Like What You See“ fragte Ivy Quainoo in einem ihrer Songs im Finale von „The Voice of Germany“. Offenbar: Die 19 Jahre alte Deutsch-Ghanaerin gewann in der Casting-Show.
Ein neuartiges Virus beschäftigt Forscher, Bauern und Behörden gleichermaßen: Erkrankte Tiere zeigen nur milde Symptome, aber die Nachzucht wird vom Erreger zugrunde gerichtet.
Der hessische Innenminister Rhein bleibt trotz Kritik bei seiner Beurteilung der Frankfurter Hells Angels als „Ausgangspunkt für Straftaten“. Auch in Schleswig-Holstein wurde am Dienstag ein weiterer Charter verboten.
Der Landtag in Saarbrücken hat seine Auflösung beschlossen. Damit steht einer Neuwahl am 25. März nichts mehr im Weg. Nach einer neuen Umfrage liegt die SPD im Saarland derzeit vor der CDU.
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger spricht mit der F.A.Z. über die „Nazi-Datei“, ganzheitlichen Liberalismus und Ressort-Kuddelmuddel.
Die Wahl in Schleswig-Holstein steht im Fokus der Berliner Parteizentralen - und auch im Zentrum der Sorgen der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Sollte die FDP aus dem Kieler Landtag ausscheiden, befürchten maßgebliche Unions-Politiker ärgerliche Folgen für die Stabilität der Bundesregierung.
Bundeskanzlerin Merkel hat sich am Samstag hinter eine Forderung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Jost de Jager gestellt, gemeinsame Staatsanleihen für Bund und Länder einzuführen. Arme Länder wie Schleswig-Holstein müssen derzeit höhere Zinsen zahlen als der Bund.
Wichtige Weichenstellung in der Führungsdebatte bei der Linken: Der geschäftsführende Vorstand lehnt einen Mitgliederentscheid über die neue Doppelspitze ab.
Ökostrom wird in Deutschland einheitlich gefördert. Wer verstehen will, warum sich manche Landesregierungen so stark für die Förderung engagieren, sollte ein Blick auf die Nettozahlungen werfen.