Der Aufschwung kommt in Berlin an
Bisher galt: Wer Wahlen gewinnt, bleibt. Aber gilt das auch für Philipp Rösler? Wer das glaubt, kennt die gegenwärtige FDP und ihre Gegner nicht.
Bisher galt: Wer Wahlen gewinnt, bleibt. Aber gilt das auch für Philipp Rösler? Wer das glaubt, kennt die gegenwärtige FDP und ihre Gegner nicht.
Nach ihrem Wahlerfolg in Schleswig-Holstein sortieren sich die Piraten - sollen sie nach „indirekter Regierungsverantwortung“ streben? Erste Bedingungen haben sie schon formuliert.
Die Ergebnisse der Wahlen in Frankreich und Griechenland sind nicht im Sinne von Merkels europaweit angelegter Konsolidierungspolitik. Doch weil jeder Tag Teil eines „evolutionären Prozesses“ ist, macht die Bundeskanzlerin unbeirrt weiter.
Nach der Landtagswahl beginnt die Suche nach Mehrheiten. Bei der wahrscheinlichsten Variante, der „Dänen-Ampel“, steckte der Teufel im Detail. Alles hängt von den Grünen ab.
Bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat sich die SPD Schweigen auferlegt: Jegliches Sinnieren über eine Ampelkoalition mit der FDP oder eine große Koalition könnte Hannelore Kraft in Düsseldorf nur schaden. Daran hält sie sich auch nach dem Urnengang in Kiel.
Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein setzen SPD und Grüne auf ein Bündnis mit dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW). Doch dies wäre nur eine Mehrheit von einer Stimme. Nun bietet die Piratenpartei Unterstützung an.
Die CDU ist bei der Wahl in Schleswig-Holstein knapp stärkste Kraft geworden. Trotzdem wird ihr Spitzenkandidat Jost de Jager wohl keine Regierung führen - und nicht einmal dem Landtag angehören. Vorerst zumindest.
Die CDU versucht, eine Koalition aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerbund (SSW) in Kiel zu verhindern. Rechnerisch sind vier verschiedene Koalitionen möglich. Nun beginnen die Sondierungen.
Kann man im Wahlkampf das Wiener Kaffeehaus mit dem Web 2.0 und Aktionstheater kombinieren? Es kommt auf die Inszenierung an. Bei Jauch war es zu erleben.
Nur in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gibt es noch weniger Privatschüler als in Hessen. Jedoch steigt ihr Anteil. Dies geht aus einer neuen Statistik hervor.
Wolfgang Kubicki ist ein Phänomen. Auf keinen deutschen Politiker darf so hemmungslos eingedroschen werden. Und trotzdem ist er beliebt.
SPD und CDU haben jeweils gut 30 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen kamen auf 13 Prozent, die Piratenpartei wie die FDP auf acht Prozent der Stimmen. Der SSW erreichte 4 Prozent, die Linkspartei scheiterte an der Fünfprozenthürde. CDU-Spitzenkandidat de Jager
Die Wahl im Norden hat drei Überraschungen: die Piraten, die schwache SPD - und die starke FDP. Kubicki macht es möglich. Aber wer ist der Kubicki im Bund?
Peter Harry Carstensen war vermutlich der beliebteste Ministerpräsident, den Schleswig-Holstein je hatte. Eine ungewöhnliche Karriere und ein beeindruckender Abschied in Kiel.
Wolfgang Kubicki alias Cary Crant hofft auf weibliche Wähler. Bernie Ecclestone heiratet mit 81 Jahren zum dritten Mal. Und Deutschlands Topmodels haben einen vollendeten Dummkopf als Juror.
Samuel geht auf die Regelschule, obwohl er behindert ist. Karl hingegen ist auf der Förderschule gut aufgehoben, glaubt sein Vater. Was ist nun besser? Vom Für und Wider der Inklusion.
Einst brachte sie Guttenberg zu Fall, als sie sich öffentlich schämte. Jetzt sieht sich Bildungsministerin Annette Schavan selbst Plagiatsvorwürfen ausgesetzt.
Schleswig-Holstein wählt - und hat mit hohen Schulden nur noch die Wahl, wie gespart wird. Das windreiche Bundesland hofft auf die Energiewende.
An diesem Sonntag wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Die Piratenpartei steht vor einem Erfolg, die FDP kann auf den Wiedereinzug hoffen und die Linkspartei hat schlechte Aussichten.
Von Aufbruchstimmung ist im deutschen Tennis nicht mehr die Rede, an der Basis rumort es scheinbar. DTB-Präsident Altenburg wehrt sich im F.A.Z-Interview gegen die laut gewordene Kritik an der Verbandsführung.
Jost de Jager hätte sich klaglos dafür eingesetzt, Christian von Boetticher zum Amt des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein zu verhelfen. Nun ist er als dessen Nachfolger selbst in die Kandidatenrolle geraten. Seine Partei, die CDU, steht hinter ihm.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein gerät CDU-Spitzenkandidat Jost de Jager beim Fernsehduell nur anfangs in die Defensive. Bei den Themen Finanzen, Bildung, Energie machte de Jager das gelassen wett. Sein SPD-Konkurrent Torsten Albig wirkte fahrig und angespannt.
In den Kassen Schleswig-Holsteins herrscht Ebbe. Das Land ächzt unter einer Schuldenlast von 27 Milliarden Euro. Der finanzielle Handlungsspielraum für die neue Regierung ist sehr klein.
Torsten Albigs Wahlkampf in Schleswig-Holstein ist darauf ausgelegt, Ruhe zu bewahren - vor allem in der eigenen Partei. Denn in dieser lauert sein vielleicht größter Herausforderer: Ralf Stegner.
Mit einem neuen Vorstand gehen die Piraten in die kommenden Landtags- und die Bundestagswahl. Auf dem Bundesparteitag in Neumünster distanzierte sich die Versammlung klar von rechtsextremen Positionen.
Plötzlich wollen alle sein wie Wolfgang Kubicki. Denn der FDP-Außenseiter in Kiel, der seine Partei in den Umfragen wieder auf sechs Prozent gehievt hat, läuft vor der Wahl in Schleswig-Holstein zur Hochform auf.
Spitzenkandidat Robert Habeck ist mit seiner unkonventionellen Art das Zugpferd der Grünen in Schleswig-Holstein. Doch wichtige Prozentpunkte drohen an die Piraten verlorenzugehen.
Totgesagte leben länger: Vor den Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sehen Umfragen die FDP überraschend in beiden Landtagen vertreten. Im Norden hat Rot-Grün keine eigene Mehrheit, in NRW schon.
In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gäbe es eine schwarz-grüne Perspektive. Doch es werden Lagerwahlkämpfe geführt. Im Norden wurde die CDU kalt erwischt: Sie hatte fest auf Schwarz-Grün gesetzt. Auf was sonst?
Nach kaum drei Jahren wird die Linkspartei den Kieler Landtag nach der Wahl wohl wieder verlassen müssen. Richtig angekommen war sie ohnehin nie. Vom Wahlkampf ist nicht viel zu spüren.
Mit ihren Strategien gegen die Piraten sind die etablierten Parteien bisher gescheitert. Einig sind sie sich darin, der aufstrebenden Partei die Regierungsfähigkeit abzusprechen. Die CDU geht mit der neuen Konkurrenz gelassen um: Sie profitiert von ihr.
Angesichts des Streits um das Betreuungsgeld hat die SPD eine Kampagne gestartet, die sich „für Kitas statt Betreuungsgeld“ einsetzt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Kauder forderte derweil, Erziehungszeiten auf die Rente anzurechnen.
Scheitert die FDP bei den Landtagswahlen, könnte sie auch auch aus dem Bundestag verschwinden - vielleicht für immer. Darum lebt Parteichef Rösler im Moment gefährlich: viele hoffen in ihrer wachsenden Verzweiflung eher auf eine Bundestagswahl mit dem alten Hasen Brüderle an der Spitze. Eine Analyse.
Philipp Rösler ist eigentlich ein Mann der leisen Töne. Nun sah er sich zum Frontalangriff auf alle anderen Parteien gezwungen, um die Existenz seiner FDP zu rechtfertigen. Es wurde kein Erfolg.
Der Spitzenkandidat der Grünen in Schleswig-Holstein, Robert Habeck, übt scharfe Kritik an den Piraten: Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte er, die Vorstellung, alle könnten über das Internet mit entscheiden, sei „gefährlich, weil sie Inhalte aufweicht“.
Der FDP-Vorsitzende Rösler hat auf dem Bundesparteitag in einer kämpferischen Rede alle anderen Parteien heftig attackiert. Außer der FDP gebe es in Deutschland „nur noch sozialdemokratische Parteien“, sagte er. Die Piraten nannte er „eine Linkspartei mit Internetanschluss“.