Tötung Khashoggis geschah mit Vorsatz
Laut saudischem Generalstaatsanwaltschaft wurde der Journalist vorsätzlich getötet. Das Europarlament hält eine Verwicklung des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für wahrscheinlich.
Laut saudischem Generalstaatsanwaltschaft wurde der Journalist vorsätzlich getötet. Das Europarlament hält eine Verwicklung des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für wahrscheinlich.
Die Aufnahme könne mehr Druck auf die Vereinigten Staaten aufbauen, die Verantwortlichen für den Mord an dem Journalisten Khashoggi zur Rechenschaft zu ziehen, berichtet die „Washington Post“.
Man werde der Welt beweisen, dass die Regierungen von Saudi-Arabien und der Türkei zusammenarbeiten, um jeden Verbrecher und jeden Täter zu zu bestrafen, sagte Muhammad Bin Salman.
London prescht mit symbolischen Einreiseverboten vor, Macron ist von Berlin genervt: Der Westen tut sich schwer mit Saudi-Arabien. Dabei kann sich Europa eines nicht erlauben.
Der Geldgeber hinter einem Milliardengeschäft für die Fifa soll der saudische Kronprinz sein. Der DFB stellt sich offen gegen den geplanten Deal, doch die internationalen Top-Vereine halten sich bedeckt.
Saudi-Arabiens Kronprinz Muhammad bin Salman bricht sein Schweigen und nennt die Tötung des Regimekritikers Jamal Khashoggi ein „abscheuliches Verbrechen“. Nach Amerika verhängt auch London eine Einreisesperre für die Verdächtigen.
Waffen an die Saudis zu liefern, war auch schon vor der Tötung des Journalisten Khashoggi falsch. Die Bundesregierung kann nicht länger herumeiern.
Der amerikanische Präsident Trump kann sich vorstellen, dass der saudische Kronprinz vielleicht über die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi informiert war. Großbritannien entzieht derweil Verdächtigten das Visum.
2,57 Milliarden Euro – oder eine Milliarde weniger. Das ist laut Bericht der Bundesregierung das Volumen deutscher Rüstungsexporte gewesen. Allerdings geht weniger als die Hälfte in EU- und Nato-Staaten.
Trumps Regierung zieht nach der Tötung des saudischen Journalisten Khashoggi erste Konsequenzen – und plant bereits weitere Maßnahmen. Erste Verantwortliche wurden offenbar bereits gefunden.
Interesse an der Aufklärung eines Mordes oder an einem Trumpf für Verhandlungen mit Riad? Erdogans Anteilnahme am Schicksal des ermordeten Jamal Khashoggi ist so rührend wie verlogen.
Eine Rekordbestellung für Siemens ist nach der Absage des Vorstandschefs erst einmal verschoben. Derweil liefern westliche Länder fleißig weiter Waffen nach Saudi-Arabien.
Der Tod des Journalisten Khashoggi überschattet Saudi-Arabiens „Davos in der Wüste“. Auch wenn viele hochkarätige Teilnehmer der Konferenz fernbleiben: Lukrative Geschäfte werden trotzdem gemacht.
Der türkische Präsident Erdogan hat Saudi-Arabien vorgeworfen, Khashoggis Mord geplant zu haben. Die Türkei werde die Ermittlungen noch nicht abschließen, bevor nicht alle Fragen beantwortet seien.
Die globalen Aktienmärkte haben am Dienstag eine weitere Abwärtsbewegung begonnen, die in Deutschland den Dax auf ein Zwei-Jahres-Tief geführt hat.
Der türkische Präsident Erdogan wirft Saudi-Arabien vor, den regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi grausam getötet zu haben. Es gebe starke Anzeichen dafür, dass die Tötung geplant gewesen sei, sagte Erdogan.
Schuster, bleib bei deinen Leisten: Diese Volksweisheit sollte auch der Chef von Siemens beherzigen. Der oft politische Joe Kaeser hat das Talent, ausgerechnet in den wichtigen Momenten zu schweigen – oder sich gar taktlos zu äußern. Ein Kommentar.
Gefoltert, ermordet und zerstückelt – dieses grausige Schicksal soll den regimekritischen Journalisten Khashoggi ereilt haben. Was genau im saudischen Konsulat in Istanbul geschah, ist nach wie vor ungeklärt. Lüftet die Türkei jetzt das Geheimnis?
Es gibt Grenzen, die auch und gerade ein „strategischer Partner“ wie Saudi-Arabien nicht überschreiten darf.
Siemens-Chef Joe Kaeser hat sich in einer englischen Mitteilung zu der Absage seiner Saudi-Arabien-Reise geäußert. Er erklärt, warum er so lange mit einer Entscheidung gewartet hat – und warum es mutiger wäre, nach Riad zu fahren.
Tarek Al-Wazir hat die deutschen Waffenlieferungen an Saudi Arabien scharf kritisiert. Der hessische Spitzenkandidat der Grünen ist vom Krieg in Jemen persönlich betroffen.
Joe Kaeser hat sich nach wochenlangem Lavieren geäußert: Er reist doch nicht nach Saudi-Arabien. Unterdessen wird der Unternehmensberatung McKinsey vorgeworfen, saudische Journalisten denunziert zu haben.
Im Mordfall Khashoggi sind nach wie vor viele Fragen offen. Das Ausland erhöht den Druck auf Saudi-Arabien. Auch Kanzlerin Merkel findet klare Worte.
SPD-Chefin Nahles drängt Siemens-Chef Kaeser, seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Saudi-Arabien wegen des Falls Khashoggi abzusagen. Der Top-Manager zögert noch.
Die SPD-Vorsitzende verlangt nach der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi spürbare Konsequenzen für Saudi-Arabien. Sie fordert auch Siemens-Chef Joe Kaeser auf, seine Kontakte mit dem Königreich zu überdenken.
Die Bundesregierung verurteilt die Tötung des saudischen Journalisten „in aller Schärfe“. Außenminister Maas bringt erste Konsequenzen ins Spiel – und Norbert Röttgen geht sogar noch weiter.
Für einen wertegeleiteten Realismus europäischer Außenpolitik: Warum es gerade jetzt eine deutsche Außenpolitik mit Haltung braucht. Ein Gastbeitrag.
Saudi-Arabien gesteht ein, dass Jamal Khashoggi getötet wurde – liefert aber eine unglaubliche Erklärung. Nun will Ankara das Verschwinden des Journalisten „vollständig“ klären.
Das saudische Königshaus bestätigt die Tötung von Jamal Khashoggi und präsentiert eine abenteuerliche Geschichte. Die bislang bekannten Puzzleteile ergeben aber kein schlüssiges Gesamtbild.
Das Königreich hat zugegeben, dass der Journalist im Konsulat in Istanbul getötet worden ist. Zuvor sei es zu einem Streit gekommen. Der amerikanische Präsident hält den Fall aber für noch nicht restlos aufgeklärt.
Der amerikanische Präsident zweifelt nicht an der offiziellen Erklärung Saudi-Arabiens und begrüßt die Festnahmen. Einige Fragen blieben aber noch, sagte er. Amerikanische Senatoren haben eine ganz andere Meinung.
Lange hat Christian Sewing gezögert, nun aber sagt der Chef der Deutschen Bank seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Riad ab. Um Siemens-Chef Kaeser wird es einsam.
Die Bundesregierungen soll in diesem Jahr bereits Exportgenehmigungen im Wert von 416 Millionen Euro an Riad erteilt haben. Der Spitzenplatz steht allerdings im Widerspruch zu bislang bekannten Fakten.
Der Ton von Donald Trump gegenüber Riad wird rauher. Aber verprellen will er den strategischen Partner nicht. Rechtskonservative Anhänger versuchen ihm aus dem Dilemma zu helfen – indem sie das mutmaßliche Mordopfer schlecht machen.
Noch vor Kurzem hatten Experten vor einem steigenden Ölpreis gewarnt, sogar Spitzen von 100 Dollar schienen möglich. Jetzt fällt Öl deutlich unter 80 Dollar. Nur an der Tankstelle bekommen Autofahrer das noch nicht so richtig mit.
Der amerikanische Präsident will die Ermittlungen der Saudis abwarten, droht aber mit Konsequenzen. Laut einem Bericht könnte der saudischen Kronprinz einen General für den Tod Khashoggis verantwortlich machen.