Am Abgrund
Am Donnerstag beginnen in Schweden die Gespräche der jemenitischen Kriegsparteien. Es ist ein Erfolg, dass sie überhaupt stattfinden – doch die Positionen sind weit auseinander.
Am Donnerstag beginnen in Schweden die Gespräche der jemenitischen Kriegsparteien. Es ist ein Erfolg, dass sie überhaupt stattfinden – doch die Positionen sind weit auseinander.
Bahrain wirft Qatar vor, alle Brücken zu den übrigen Golfstaaten abgebrochen zu haben. Dabei spielt auch die Türkei eine wichtige Rolle.
Die Organisation der erdölexportierenden Länder verhandelt am Donnerstag bei einem Ministertreffen in Wien darüber, ob sie künftig weniger Öl aus dem Boden pumpt. Das hängt auch von einem Nicht-Opec-Mitglied ab.
Die Aktivitäten des Piratensenders BeoutQ bedrohen das System der Sportrechtevergabe. Andere Sender und internationale Verbände sind empört. Nun schaltet sich auch die EU ein. Doch wer steckt dahinter?
Seit vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, laut UN die schwerste humanitäre Krise der Welt mit knapp 30.000 Toten. Nun wollen die Konfliktparteien sich bei neuen Friedensgesprächen annähern. Ist das der Durchbruch?
Ein enger Berater des saudischen Kronprinzen und der ehemalige stellvertretende Direktor des Geheimdiensts sollen Verbindung zum Mord an dem Journalisten Khashoggi haben. Beide sind allerdings in Saudi-Arabien.
Der angekündigte Austritt Qatars aus der Opec wird die Bedingungen auf dem Ölmarkt nicht entscheidend verändern – denn es gibt noch eine zweite mächtige Organisation, die den Ölpreis stärker treibt. Der Schritt gilt vielmehr Saudi-Arabien.
50 Rebellen werden am Montag aus dem Bürgerkriegsland ausgeflogen. Das sagte Saudi-Arabien vor Friedensgesprächen in Schweden zu. Die medizinische Versorgung war bislang einer der große Streitpunkte.
Drastischer Schritt: Das Emirat Qatar zieht die Konsequenz aus der andauernden Auseinandersetzung mit mächtigen Nachbarn.
Laut dem amerikanischen Außenminister gibt es keine Beweise dafür, dass Muhammad Bin Salman für den Mord an Jamal Khashoggi verantwortlich ist. Er weist außerdem auf die wichtigen Beziehungen zu den Saudis hin.
Nach der Ermordung Khashoggis wächst die Kritik an Trumps Unterstützung für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg. Unterdessen macht Washington weiter milliardenschwere Waffengeschäfte mit Riad.
Saudi Aramco verkündet bei einer Konferenz Vereinbarungen mit 31 internationalen Unternehmen. Es geht um 27,5 Milliarden Dollar. Siemens-Chef Joe Kaeser war einer der Diskutanten.
Saudi-Arabiens Kronprinz will zum G-20-Gipfel nach Argentinien reisen. Geht es nach einer Menschenrechtsorganisation soll er dort wegen der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi verhaftet werden. Ein Gericht befasst sich nun mit dem Fall.
Khashoggi hin oder her – eine Berliner PR-Agentur macht einfach weiter Werbung für Saudi-Arabien. Auch der ehemalige deutsche Botschafter in Saudi-Arabien arbeitet für die Agentur. Was genau er dort tut, bleibt unklar.
In Saudi-Arabien empört man sich weniger über den Khashoggi-Mord als vielmehr über dessen politische Instrumentalisierung. Die Gefängnisbehörde lenkt derweil mit einer Charmeoffensive ab.
Was für Amerika im Großen gilt, trifft für eine Kleinstadt in Vorpommern nicht weniger zu: Beide machen gute Geschäfte mit Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien. Ihre Haltung indes könnte gegensätzlicher nicht sein.
Saudi-Arabien steht in Verhandlungen über ein Atomprogramm mit den Vereinigten Staaten – ob das Königshaus dabei nur zivile Zwecke verfolgt, wird von manchen angezweifelt.
Der türkische Außenminister kritisiert, dass Donald Trump im Fall Khashoggi die „Augen verschließen“ würde. Der amerikanische Präsident hat sich zuvor noch einmal an die Seite Riads gestellt – und gegen CIA-Erkenntnisse.
Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman hat hoch gepokert. Doch über seine Zukunft entscheiden ab jetzt der Familienrat – und der amerikanische Präsident.
Khashoggi soll „zum Schweigen“ gebracht werden: Die CIA hat laut einem türkischen Zeitungsbericht eine Aufnahme, auf der der saudische Kronprinz dies angeordnet habe. Indes hat ein weiteres Land Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien eingestellt.
Erst weist Amerikas Präsident politische Bedenken gegen Saudi-Arabien nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi zurück. Jetzt legt Trump mit einem Tweet nach.
Trumps Erklärung zu Erkenntnissen im Fall Khashoggi begann mit Anschuldigungen gegen den Iran. Der iranische Außenminister kontert: „Vielleicht sind wir auch für die Brände in Kalifornien verantwortlich.“
Donald Trump stellt sich an die Seite Saudi-Arabiens. Die wirtschaftlichen Beziehungen zur Königsfamilie sind ihm wichtiger als deren mutmaßliche Beteiligung am Mord an Jamal Khashoggi. Die Kritiker des Präsidenten sind entsetzt.
Würde man mit Saudi Arabien brechen, würden die Ölpreise durch die Decke gehen, sagte Trump. In einer Erklärung nannte er Saudi-Arabien zudem einen großartigen Verbündeten im Kampf gegen den Iran.
Die Türkei fordert von Saudi-Arabien mehr Kooperationsbereitschaft bei der Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi. Um die Wahrheit zu erfahren, bringt Außenminister Cavusoglu nun gar eine UN-Untersuchung ins Spiel.
Meist geht die Welt nach der Tötung eines Regimekritikers schnell zur Tagesordnung über. Im Fall Khashoggi ist das anders – und das liegt vor allem an Muhammad Bin Salman. Ein Kommentar.
Obwohl Trump es als möglich erachtet, dass der saudische Kronprinz Kenntnis vom Mord an Khashoggi hatte, hält der amerikanische Präsident an der Verbindung nach Riad fest – und nennt eine Reihe von Gründen.
Eine türkische Website veröffentlicht Zitate der letzten Minuten Khashoggis. Demnach seien Auseinandersetzungen Khashoggis mit vier Angreifern zu hören. Eine Stimme konnte identifiziert werden.
Der saudische Außenminister sagt, die CIA liege mit ihrer Einschätzung falsch, der Kronprinz habe den Mord am Regimekritiker Khashoggi in Auftrag gegeben. Die Beweise bis jetzt seien nicht überzeugend.
Die Führung Saudi-Arabiens wehrt sich gegen Vorwürfe, Kronprinz Muhammad Bin Salman habe den Mord an dem regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi angeordnet. Der amerikanische Geheimdienst CIA hält nach Medieninformationen den Kronprinzen für den Auftraggeber des Mordes.
Nach Deutschland will auch Frankreich Sanktionen gegen Saudi-Arabien erheben. Das Land geht damit gegen einen der wichtigsten Kunden seiner Rüstungsindustrie vor.
Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus der Tötung des Regimekritikers Khashoggi. Auch bereits genehmigte Exporte sollen nicht ausgeliefert werden. Zudem wurden Einreisesperren gegen 18 saudische Staatsangehörige verhängt.
Eitles Machtgehabe, Desinformation und Intransparenz treiben neue Blüten bei der Fifa. Nun positionieren sich die Gegner von Präsident Gianni Infantino. Sie haben ein ganz konkretes Ziel.
Die vom Iran unterstützten Rebellen haben angekündigt, keine Raketen mehr abzufeuern und sind bereit für einen umfassenden Waffenstillstand. Friedensgespräche sind nun deutlich wahrscheinlicher.
Immer mehr Hinweise deuten auf den saudi-arabischen Kronprinzen als Verantwortlichen für die Tat hin. Die Türkei hat mehreren Verbündeten eine Aufnahme weitergeleitet. Dem amerikanischen Präsidenten liegt sie ebenfalls vor. Ihr Inhalt sei „sehr bösartig und schrecklich“.
Die CIA geht davon aus, der saudische Thronfolger habe die Tötung Khashoggis in Istanbul persönlich abgenickt. Doch bevor Donald Trump seinem Verbündeten das vorwirft, will er noch bestimmte Informationen abwarten.