Der neue Machtfaktor
In Sachsen richten sich die Augen der CDU auf das Bündnis Sahra Wagenknecht. Von den Avancen der AfD will man dagegen lieber nichts wissen.
In Sachsen richten sich die Augen der CDU auf das Bündnis Sahra Wagenknecht. Von den Avancen der AfD will man dagegen lieber nichts wissen.
In Thüringen habe die AfD „ein Stück Geschichte geschrieben“, sagt der Ko-Vorsitzende Chrupalla. In Sachsen hätte er sich „zwei, drei“ Prozentpunkte mehr gewünscht. Höcke ließ sich am Montag in Berlin entschuldigen.
Nach den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen gibt es kaum Selbstkritik. Die Ampel hat das Gespür für die wirklich drängenden Probleme verloren. Allerdings müssten sich auch die Bürger mehr bewegen.
Sowohl Linke als auch Grüne haben in Sachsen je zwei Direktmandate geholt. Glücklich sind die Grünen damit nicht – sie geben einer Kampagne die Schuld daran, dass nun eine „bürgerliche Koalition“ unmöglich ist.
Innenminister Poseck spricht von angespannter Sicherheitslage. Die Wahlen im Osten beschäftigen Hessen. Dafür gibt es in Trebur Wein aus der Dose. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bildung, Immobilienkäufe und Ansiedlungspolitik: Die Landesebene stellt wirtschaftliche Weichen. Was erwartet Thüringen und Sachsen, falls CDU und BSW regieren?
Für den Grünen-Politiker und Kämmerer Bastian Bergerhoff sind die Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen ein klares Zeichen, dass die Bürger mit der Politik der Ampel in Berlin unzufrieden sind.
In Sachsen und Thüringen will die CDU die neuen Landesregierungen anführen. Unterdessen meldet sich CSU-Chef Söder abermals bereit für eine Kanzlerkandidatur.
SPD, Grüne und FDP suchen nach Antworten auf die schlechten Ergebnisse aus Sachsen und Thüringen. Die klingen in den Parteizentralen unterschiedlich – und doch auch wieder gleich.
Die hessischen Politiker führen die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen auf die Politik der Ampelregierung zurück. Die AfD träumt von einer Koalition mit der CDU.
Bei den Landtagswahlen haben die Extremisten deutlich zugelegt. Aber das bedeutet nicht, dass es auch bei bundesweiten Wahlen so kommt. Die Analyse des Wahlsonntags im Osten.
Bildung, Immobilienkäufe und Ansiedlungspolitik: Die Landesebene stellt wirtschaftliche Weichen. Was erwartet Thüringen und Sachsen, falls CDU und BSW regieren?
Das Bündnis Sahra Wagenknecht wird in Thüringen und Sachsen zum Königsmacher, dabei ist die neue Partei organisatorisch gar nicht darauf vorbereitet.
Beim Gillamoos bekräftigt CSU-Chef Söder seine Bereitschaft, Kanzlerkandidat zu werden. CDU-Chef Merz sieht in diesem Angebot „keinen Neuigkeitswert“. Im Spätsommer soll entschieden werden.
Ein Rudel könne seine Frau nicht führen, hat Oskar Lafontaine einmal über Sahra Wagenknecht gesagt. Die Wahlen im Osten zeigen, dass sich das geändert hat.
Dass die Grünen in Thüringen und fast auch in Sachsen ein Wahldesaster erlebten, hat viel mit ihrem Image zu tun. Und das hat die im Bund regierende Bundespartei geprägt.
Vor allem in Thüringen herrscht in der Wirtschaft die Sorge vor weiteren fünf Jahren Stillstand. Aber auch in Sachsen drohen schwierige Regierungsverhandlungen, politisch instabile Verhältnisse und negative Folgen für den Wirtschaftsstandort.
Die thüringischen Spitzenkandidaten der CDU und AfD, Mario Voigt und Björn Höcke, mussten sich in ihren Wahlkreisen geschlagen geben. Wer sind die erfolgreichen Herausforderer?
Es liegt nun an der CDU, das schier Unmögliche möglich zu machen: in Sachsen und Thüringen stabile Regierungen zu bilden. Besserwessis und Besserossis werden sie dabei belehrend begleiten.
Sachsen hat einen neuen Landtag gewählt. Wie sieht das vorläufige Endergebnis aus? Welche Koalitionen sind möglich? Der Überblick in aktualisierten Grafiken.
Die AfD erzielt in Thüringen und Sachsen ihre bislang besten Ergebnisse bei Landtagswahlen. Bei einer Straßenumfrage in Erfurt gibt es darauf gemischte Reaktionen.
Die Wahlergebnisse in Thüringen und Sachsen lassen der CDU wenig Handlungsspielraum. Will sie regieren, wird sie an einer Koalition mit dem BSW kaum vorbeikommen. Wo liegen ihre inhaltlichen Schnittmengen?
In Thüringen gibt es theoretisch die Möglichkeit einer Mehrheitsregierung ohne die AfD. Doch dem steht ein Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU entgegen. In jedem Fall kommen auf die Wähler neue Konstellationen zu.
Die Koalition in Berlin steht desaströs da. Wie konnte es dazu kommen? Frag die Spieltheorie!
Zeitungen von New York bis Rom heben in ihren Beiträgen vor allem den Aufstieg der rechtsextremen AfD hervor. Auch die schwierige Lage für Olaf Scholz und die Ampel bekommt Aufmerksamkeit.
Die Parteien beraten über die Folgen der Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen. In Israel droht ein Generalstreik. Und Bundestrainer Nagelsmann benennt einen neuen Kapitän. Der F.A.Z. Newsletter.
Zum ersten Mal hat die AfD in Thüringen eine Landtagswahl gewonnen, auch in Sachsen konnte die Partei zulegen. Das BSW ist in beiden Ländern drittstärkste Kraft, die Linke bricht ein. Die Ampelparteien sind abgeschlagen.
Michael Kretschmer will Sachsen eine stabile Regierung unter Führung seiner CDU geben – und „ein bisschen feiern“. Doch auch die AfD jubelt im Freistaat.
Die AfD will aus ihrer Isolation in den Landtagen ausbrechen – die politische Mitte gerät unter Druck. Aber innerhalb der Partei sind nicht alle einer Meinung.
Der Koalition in Berlin scheint in der Krise die Kraft zu fehlen, um wieder zusammenzurücken – oder auch der Wille? Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen muss jeder sehen, wo er bleibt.
Die CDU sieht sich nach den ersten Zahlen aus Sachsen und Thüringen als letzte „echte Volkspartei“. Vom Erfolg der Regierungsbildung in Dresden und Erfurt hängt auch die Kanzlerkandidatur von Parteichef Friedrich Merz ab.
Der Wahlausgang in Sachsen und Thüringen schreit der Regierung von Kanzler Olaf Scholz ins Gesicht: Es ist die Migration, Dummkopf! Das Ergebnis muss aber allen Demokraten eine Warnung sein.
Die AfD schneidet stärker ab als erwartet, die Partei von Sahra Wagenknecht wird aus dem Stand in beiden Ländern drittstärkste Kraft. Mit dem F.A.Z.-Innenpolitikchef Jasper von Altenbockum schauen wir auf die Wahlen in Thüringen und Sachsen.
Beide Bundesländer sind stolze Freistaaten, sie sind erstaunlich grün und beide von Schrumpfung und Alterung geplagt. Auch ihre Dialekte unterscheiden sich weniger, als Sachsen und Thüringer selbst glauben.
Auch am heutigen Sonntag dürfte die AfD triumphieren, wie schon 2019 und zuletzt bei der Europawahl am 9. Juni. Sind deren Wähler für die Demokratie verloren?