Podoljak: Ein Signal an Russland
Der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak hat sich für eine militärische Mission der EU in seinem Land ausgesprochen. Derweil wurde Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Türkei empfangen.
Der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak hat sich für eine militärische Mission der EU in seinem Land ausgesprochen. Derweil wurde Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Türkei empfangen.
Vor zwei Jahren haben russische Truppen Europas größtes Kernkraftwerk besetzt. Der IAEA-Gouverneursrat fordert Russland auf, sich aus dem AKW zurückzuziehen.
Auf dem Friedhof von Borissowo mischt sich Trauer um Alexej Nawalnyj mit der Hoffnung, dass sein Kampf um ein „glückliches Russland“ weitergeht. Unser Autor hat sich bei den Besuchern umgehört.
Seit seinem Rückzug aus dem Schachsport widmet sich Kasparow der Arbeit in der russischen Opposition – erst in Russland, später aus dem Exil. Er zählt zu den schärfsten Kritikern des Präsidenten Putin.
Die Wahl findet am 17. März in Russland statt. Julia Nawalnaja appeliert, gegen Amtsinhaber Wladimir Putin zu votieren oder eine ungültige Stimme abzugeben.
Russland erklärt vier deutsche Organisationen für „unerwünscht“. Das Außenministerium warnt Deutschland vor „Repressionen“ gegen russische Journalisten – und droht deutschen Korrespondenten.
Verteidigungsminister Pistorius (SPD) sagte, er habe im Austausch mit Verbündeten keine Verärgerung bemerkt. Dass Russland mithören konnte, sei dennoch ein schwerer Fehler.
Der Fehler, der die Taurus-Abhöraffäre ermöglichte, gehe auf einen Teilnehmer des Gesprächs in Singapur zurück. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einer ersten Untersuchung.
Der bulgarische Ministerpräsident Nikolaj Denkow wendet sich gegen Politiker seines Landes, die den Verzicht auf Waffenhilfe als Weg zum Frieden sehen – und spricht über die Gefahr russischer Anschläge auf Munitionsfabriken.
Über ihren Seekorridor im Schwarzen Meer hat die Ukraine seit August fast 30 Millionen Tonnen Fracht transportiert – ohne Moskauer Sicherheitsgarantien. Die russische Armee ist derweil weiter auf dem Vormarsch. Der Überblick.
Russland kann sich freuen, dass die Führung der Luftwaffe nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist. Für die Sicherheit Deutschlands heißt das nichts Gutes.
Die Sanktionen gegen Russland wirken nicht, heißt es oft. Das stimmt nicht. Sie brauchen nur länger als gedacht. Ein Gastbeitrag.
Die ungarische Regierung pflegt ihre Beziehungen zu Donald Trump und zu Russland. Ministerpräsident Orbán soll am Freitag in Florida mit Trump zusammentreffen. Und Außenminister Szijjártó will nach Russland reisen.
Die Rostocker CDU will eine Straße nach dem russischen Oppositionellen benennen. Aussicht auf Erfolg hat sie damit kaum. Die Straße wird wohl weiter nach einem sowjetischen Propagandisten heißen. Warum?
Der Literaturkanon wird gesäubert: Um Denunziationen zuvorzukommen, erstellen russische Verleger selbst eine Liste mit etwa 300 Werken, in denen homosexuelle Themen zu finden sind. Ein Gastbeitrag.
Moskau nutzt den Mitschnitt der Bundeswehrbesprechung, um zu behaupten, dass Deutschland Angriffe auf Russland plane. Dmitrij Medwedjew bezeichnet die Deutschen als „eingeschworene Feinde“.
Asylanträge sollen nur noch an Grenzübergängen angenommen werden. Das sei angesichts der Bedrohung durch Russland notwendig, heißt es in Helsinki. EU-Recht stehe daher hintan.
Der Streit über eine Lieferung der Marschflugkörper an die Ukraine spitzt sich zu. Nun soll sich der Bundeskanzler vor dem Verteidigungsausschuss erklären.
In Deutschland fehle es zum Teil am Gespür für die richtigen Kommunikationsmittel, sagt der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter zum abgehörten Luftwaffen-Gespräch. Den eigentlichen Skandal sieht er aber nicht bei der Bundeswehr.
In den Streit um die Taurus-Lieferung an die Ukraine platzt Moskau mit einem abgehörten Gespräch. Russland versucht den Kanzler vor sich herzutreiben – und auch in Deutschland wächst der Druck.
Tausende trotzen Drohungen des Machtapparats, um sich in Moskau von Alexej Nawalnyj zu verabschieden. Sie würdigen Putins größten Gegner als Freiheitskämpfer und Märtyrer.
Während die Getreideimporte aus Russland zunehmen, protestieren Polens Bauern an der Grenze zur Ukraine. Der soll auch weiter geholfen werden. Eine Gratwanderung für die Regierung von Donald Tusk.
Jan Marsalek soll mithilfe einer Geliebten für den russischen Geheimdienst angeworben worden sein. Später soll er sich als Priester getarnt haben.
In einem Kiewer Forschungsinstitut werden russische Raketen- und Drohnenteile analysiert. Dort heißt es, die Waffen entwickeln sich ständig weiter – nur der Anteil westlicher Chips bleibe gleich.
Mutterseelenallein mit sich +++ Lied vom Bösewicht +++ Verteidigungsunion schaffen +++ Amerikanische Verhältnisse
Nawalnyj soll in Moskau beigesetzt werden, der nächste Bahnstreik droht und die Formel 1 startet in die neue Saison. Der F.A.Z. Newsletter.
Grausame Expansion in Zyklen: Russland sei Erbe und Adept des Mongolenreichs, erklärt der ukrainische Autor Vasyl Makhno. Eindrücke vom Internationalen Odessa-Literaturfestival.
Beim Finanzministertreffen der G 20 in São Paulo drängte Deutschland auf eine explizite Erwähnung des Ukrainekrieges - ganz zum Unbehagen von Gastgeber Brasilien.
Er werde keine Soldaten in die Ukraine schicken, sagt Bundeskanzler Scholz. Darauf könne sich die Bevölkerung verlassen.
Wladimir Putin stellt den Krieg gegen die Ukraine als Läuterungsprogramm für Russland dar. Mindestens so interessant ist, was der Machthaber im Kreml nicht sagt.
Zunächst wollte Kiew nichts wissen von den Vermittlungsbemühungen des Vatikans. Nun lobt ein Berater von Präsident Selenskyj die vatikanische Hilfe bei der Rückführung von Kindern, die nach Russland verschleppt wurden.
Solange Russland Odessa nicht erobert, droht keine militärische Annexion Transnistriens. Das dort stationierte russische Kontingent ist klein.
In der Provinz Transnistrien warten die Separatisten auf eine Reaktion aus Moskau. Zuvor hatten sie Russland um Schutz gebeten. Die Provinz und ihre Regierung wird nur von Russland anerkannt. Die übrigen Staaten sehen in ihr einen Teil der Republik Moldau.
Für den Krieg gegen die Ukraine rekrutiert die russische Armee offenbar auch Söldner aus Indien und Nepal. Sie werden mit falschen Versprechungen gelockt – und dann aufs Schlachtfeld geschickt.
Das Ende der Leningrader Blockade +++ Cannabis-Legalisierung +++ Debatte über die deutsche Liebe zu SUVs +++ Erhöhung des Rundfunkbeitrags