Wenn Beobachter gegen Wähler eingesetzt werden
Putinkritische Russen wollen mit der Aktion „Mittag gegen Putin“ vor der Schließung der Wahllokale am Sonntag ein Zeichen setzen. Kremltreue Wahlbeobachter sollen das verhindern.
Putinkritische Russen wollen mit der Aktion „Mittag gegen Putin“ vor der Schließung der Wahllokale am Sonntag ein Zeichen setzen. Kremltreue Wahlbeobachter sollen das verhindern.
Von Freitag bis Sonntag sind 114 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen. Putin will auch in den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine wählen lassen – was einen Bruch des Völkerrechts bedeuten würde.
Russlands Machthaber Wladimir Putin will sich in einer Scheinwahl abermals zum Präsidenten wählen lassen. Olaf Scholz und Emmanuel Macron treffen sich in Berlin zur Aussprache. Und die „Letzte Generation“ will wieder demonstrieren – ohne Kleber. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die SPD-Fraktion im Bundestag schwört die Partei, aber auch den Kanzler, nicht etwa auf die Lehren der Vergangenheit ein. Sie kehrt zurück zu den Irrtümern der SPD in der Sicherheits- und Russlandpolitik.
Abermals ist es beim Lukoil-Konzern zu einem Todesfall gekommen. Es handelt sich bereits um den vierten toten Mitarbeiter seit 2022.
Die Gegner des russischen Präsidenten Putin sind ins Exil gezwungen, inhaftiert oder tot. Doch vor der am Freitag beginnenden Scheinwahl überlässt das Moskauer Regime nichts dem Zufall.
Der Rüstungskonzern zählt so viele Aufträge wie noch nie – und sieht kein Ende des Wachstums. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat der Dax-Konzern vor allem die Munitionsproduktion enorm ausgebaut.
Der bayerische AfD-Politiker Ulrich Singer ist in Moskau, um auf Einladung der „Bürgerkammer der Russischen Föderation“ die Präsidentenwahl zu beobachten. Warum macht er das?
Vor dem Berliner Kammergericht äußert sich Bruno Kahl zur mutmaßlichen Spionage für Russland durch einen seiner Mitarbeiter. Die Verteidigung führt an, der BND-Chef widerspreche sich selbst.
In Vilnius ist einer der engsten Mitstreiter Alexej Nawalnyjs verletzt worden. Russische Regimegegner, Litauens Politik und jubelnde russische Putin-Anhänger sind sich über die Hintergründe einig.
In einem Interview mit dem russischen Fernsehen gibt sich Russlands Präsident gelassen zu den möglichen Folgen der Lieferung der Marschflugkörper: Das ändere auf dem Schlachtfeld nichts.
Vor der „Scheinwahl“ am kommenden Wochenende in Russland sprechen wir mit dem Historiker Jörg Baberowski und unserem F.A.Z.-Russland-Korrespondenten Friedrich Schmidt in Moskau.
Die Ukraine hat in der Nacht zu Mittwoch gezielte Drohnenangriffe gegen Russland ausgeführt und dabei auch Ölraffinerien ins Visier genommen. Wladimir Putin spricht von einem Versuch, die Präsidentschaftswahlen zu stören.
„Nawalny ist unser Präsident“, riefen junge Leute bei der Beerdigung. Sollte ich jemals jemandem meine Stimme geben, dann diesen Menschen. Nur Spießer verstehen nicht, was Russland, auch nach seinem Tod, am Heldenmut Nawalnys hat. Ein Gastbeitrag.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview im russischen Staatsfernsehen über den Einsatz von Atomwaffen gesprochen. Russland sei aus „aus militärisch-technischer Sicht“ bereit für einen Atomkrieg.
Die Historikerin Beatrice Heuser spielt Szenarien eines Verhandlungsfriedens für den Ukrainekrieg durch. Ihr Ergebnis ist ernüchternd.
Drei Einheiten von Russen, die auf der Seite der Ukraine kämpfen, haben nach eigenen Angaben am Dienstag grenznahe Orte in Russland besetzt. Was ist über sie bekannt?
Ein 38 Jahre alter er Deutscher ist Mitte Februar in Russland wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels festgenommen worden. Ein Gericht in St. Petersburg hat nun entschieden, dass er weiter in Untersuchungshaft bleiben muss.
Auf der Suche nach einem Ausweg aus Russland: Die Künstler Elena Artemenko und Ilya Martynov studieren an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Das Verhältnis zwischen Seoul und Moskau wird immer schlechter. Jetzt hat Russland erstmals einen Südkoreaner unter Spionagevorwürfen festgenommen.
Die Welt bewaffnet sich. Hauptprofiteur der Entwicklung ist Frankreich, Amerika bleibt wichtigster Waffenlieferant der Erde.
Die Aussagen des Papstes über Friedensverhandlungen und das Hissen der „weißen Flagge“ sorgen nicht nur in Kiew für Empörung. Gesteuerte Flugzeugbomben verschaffen Russland offenbar taktische Vorteile im Krieg. Der Überblick.
Russische Drohungen +++ Entscheidung über Auslieferung von Julian Assange +++ Muslimisch-jüdische Kolumne
Größter Importeur in Europa war Kiew mit 23 Prozent der gesamten Waffeneinfuhren der Region. Russland gehört nicht mehr zu den beiden wichtigsten Waffenlieferanten – zum ersten Mal seit Jahrzehnten.
Vladimir Sorokin schickt seinen Protagonisten Doktor Garin im gleichnamigen Roman dem Zerfall Russlands hinterher.
Der britische Außenminister zeigt sich in der Lieferung von Marschflugkörpern für „alle Optionen“ offen. Die CDU- und Grünen-Politiker Röttgen und Hofreiter werfen Kanzler Scholz vor, mit der Kriegsangst Wahlkampf zu machen.
20.000 Soldaten aus neun NATO-Staaten trainieren in Polen die Überquerung der Weichsel – eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Bündnis will Stärke demonstrieren und Russland zeigen: „Wir sind bereit.“
Die erbitterten Kämpfe in der Ukraine gehen weiter. In der Nacht zum Sonntag startet Russland abermals mehrere Wellen von Kampfdrohnen gegen Ziele im Nachbarland. Der Überblick.
Armenien ist von Russland enttäuscht, denn es habe das Land im Konflikt mit Aserbaidschan nicht unterstützt. Nun würden „neue Möglichkeiten“ diskutiert, sagt Außenminister Mirsojan.
Peking ändert seine prorussische Haltung im Ukrainekrieg nicht. Russland, der größte seiner wenigen Partner, ist für China zu wichtig, um es fallen zu lassen.
Lauschangriffe kennt man in Estland – seit Jahren wehrt sich das Land gegen russische Cyber-Attacken. Deutschland kann von den Balten offenbar noch einiges lernen.
Leserbrief-Debatte zum Streit um die Lieferung von Marschflugkörpern an die Ukraine +++ Fremde Federn: Herbert Reul
Auch einen Ringtausch hält der britische Außenminister nicht für ausgeschlossen. Die Türkei bietet sich unterdessen abermals als Vermittler im Krieg an. Der Überblick.
Die Ukraine hofft auf türkische Hilfe in der Rüstungsproduktion und in der Freilassung von Kriegsgefangenen. Ankara soll dabei wie beim Getreideabkommen eine Vermittlerrolle mit Russland einnehmen.
Schicksal ohne Gott: In den zwei Jahren von Russlands großem Angriffskrieg ist die Tragödie für die Ukrainer zur täglichen Normalität geworden. Ein Gastbeitrag.