Wie junge Musiker zu Staatsfeinden stilisiert werden
Putins Regime geht hart gegen junge Musiker vor. Die Band Stoptime sieht sich mit Arrest und Repressionen konfrontiert. Doch sie erlebt auch eine Welle der Solidarität.
Putins Regime geht hart gegen junge Musiker vor. Die Band Stoptime sieht sich mit Arrest und Repressionen konfrontiert. Doch sie erlebt auch eine Welle der Solidarität.
Ein Münchner Gericht spricht ein Trio schuldig, in Bayern für Russland spioniert zu haben. Der Hauptangeklagte hat im Donbass gekämpft – und sensible Informationen an Moskau weitergeleitet.
Es war eine Frage der Zeit, wann die USA auf Russlands nukleare Drohgebärden reagieren würden. Immerhin hat der Präsident ein klares Verständnis von Abschreckung.
Trumps Ankündigung von Atomwaffentests ist eine Reaktion auf Russlands Nuklearwaffeninszenierung. Die jedoch ist voller Widersprüche. Vermeintliche Wunderwaffen werden immer wieder präsentiert.
Das Oberlandesgericht München hat den Russlanddeutschen Dieter S. wegen Spionagetätigkeiten in Deutschland verurteilt. Zwei Mitangeklagte erhielten Bewährungsstrafen.
Deutschland hat den Bruder des Mannes, den ein russischer Mörder 2019 in Berlin erschoss, nach Georgien abgeschoben. Dabei ist das Land immer mehr auf Russland-Kurs. Feinden Putins droht dort Gefahr.
Georgiens Machthaber wollen Oppositionsparteien verbieten und beschuldigen die EU, „Terroristen“ zu unterstützen. Gleichzeitig werden die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland enger.
Der große Nachbar Russland versucht zu manipulieren, die Sprache eines kleinen Landes muss sich behaupten: Lettland zeigt mit dem „Riga-Manifest“ anschaulich, was mit der Lesekompetenz auf dem Spiel steht.
Vor dem Treffen Donald Trumps mit Xi Jinping mahnt Jens Spahn zu mehr Wachsamkeit. Er drängt darauf, technologisch unabhängiger zu werden. Im Interview spricht der Unions-Fraktionschef über Sanktionen – vor allem aber über Misstrauen.
Die USA und zunehmend Europa setzen im Kampf gegen Russland auf Sekundärsanktionen – ein Instrument, das über Drittstaaten wirkt. Unser Kolumnist analysiert, wie diese Strategie die globalen Spielregeln verändert.
In Belém startet am Montag die dreißigste Weltklimakonferenz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht plant den Neuanfang, und in Mageburg beginnt der Prozess zu dem Weihnachtsmarkt-Attentat. Der F.A.Z. Newsletter.
Ungarns Ministerpräsident versucht sich als Netzwerker. Trump, die Visegrád-Staaten und der Papst sollen dabei eine Rolle spielen. Italiens Regierungschefin bleibt auf Distanz.
Putin beharrt darauf, seinen Krieg gegen die Ukraine „Spezialoperation“ zu nennen. Warum nicht ähnlich schönfärben und das Erzählen von Lügen künftig als „putinisieren“ und „lawrowieren“ bezeichnen? Eine Hommage.
Neue Sanktionen gegen Russland haben den Ölpreis in der vergangenen Woche hochgetrieben. Das merkt man jetzt offenbar auch an den Tankstellen in Deutschland.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall baut in Bulgarien neue Waffenfabriken – sehr zum Unwillen Russlands. Ein einflussreicher bulgarischer Politiker reiste dafür gar zu einem Spiel von Borussia Dortmund.
In München beginnt die juristische Aufarbeitung eines der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre. In Spanien droht eine Regierungskrise. Und: Ist „Likör ohne Ei“ ein irreführender Name? Der F.A.Z. Frühdenker.
Russische Einheiten sind in die Frontstadt in der Ostukraine eingedrungen. Für die Ukrainer ist Pokrowsk aber zu wichtig, um dort das Feld zu räumen.
Russland testet den Marschflugkörper Burewestnik, der angeblich über einen Nuklearantrieb verfügt. Präsident Putin inszeniert die Waffe als Signal an den Westen – doch Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt.
In Europa gilt Alexander Stubb als Mann der Stunde – weil er als Golfspieler ein besonderes Verhältnis zum amerikanischen Präsidenten hat. Ein Gespräch mit dem finnischen Präsidenten.
Russland hat nach Angaben von Präsident Wladimir Putin erfolgreich einen neuartigen, nuklear angetriebenen Marschflugkörper getestet. Der „Burewestnik“ soll eine Reichweite von bis zu 14.000 Kilometern erreichen.
George Orwell hat in seinem Roman „1984“ eine Weltordnung aus antidemokratischen Supermächten beschrieben. Europa ist darin nur eine Provinz des russischen „Eurasia“. Manche meinen: Das könnte wirklich so kommen.
Putin stuft immer mehr Gegner als Terroristen ein. Nun droht auch Nawalnyjs Stiftung ein Verbot – mit Folgen bis in den Westen. Dabei nehmen es die russischen Behörden sonst mit dem Terrorvorwurf nicht so genau.
Durch ihre Gaskäufe aus Russland bezahlt die EU Putins Krieg – und die Verteidigung der Ukraine zugleich. Dieses Paradox soll ab 2027 fallen. Aber warum erst dann?
Die belgische Regierung zögert weiterhin, einer Verwendung der in der EU eingefrorenen russischen Vermögen zuzustimmen. Das hat eine Reihe von Gründen.
Trump will die russischen Ölfirmen Rosneft und Lukoil vom internationalen Finanzsystem abschneiden. Das erschwert offenbar ein Umgehen von Sanktionen über Indien und China. Öl- und Heizölpreis schnellen hoch.
Trotz neuer US-Sanktionen hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin unbeeindruckt gezeigt. Russland werde dem Druck der Vereinigten Staaten nicht nachgeben, sagte Putin am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Kreml.
In Italien steht ein mutmaßlicher Drahtzieher des Nord-Stream-Anschlags vor Gericht. Noch ist offen, ob er an Deutschland ausgeliefert wird. Polen hat in einem anderen Fall schon Fakten geschaffen.
Am Ende des EU-Gipfels sollte eine Grundsatzeinigung über die Verwendung in der EU lagernder russischer Gelder stehen. Doch es kam anders. Für Verwirrung sorgt zudem Bundeskanzler Merz.
Die Münchener verraten, ob sie sich Olympische Spiele wünschen, Europa will bei Satelliten unabhängig werden und am Sonntag heißt es: eine Stunde länger schlafen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der US-Präsident verhängt jetzt harte Sanktionen gegen die russische Ölindustrie. Die EU dagegen erlaubt noch bis Ende 2026 Flüssiggasimporte aus Russland.
Als Preis für ein Reparationsdarlehen aus russischem Vermögen fordert Belgien von den EU-Staaten, dass sie alle Haftungsrisiken übernehmen. Das geht den Partnern zu weit.
Die EU verhängt ihr 19. Sanktionspaket, auch die Trump-Regierung geht gegen russische Ölkonzerne vor. Wir sprechen mit Militärexperte Nico Lange und unserem EU-Korrespondenten Thomas Gutschker.
Moskau reagiert auf Trumps Sanktionen gegen die Ölkonzerne Rosneft und Lukoil mit martialischen Durchhalteparolen – und mit Umgehungsstrategien. China und Indien zögern noch.
Die neuen Sanktionen werden die Wirtschaft nicht dramatisch treffen, sagt der Russland-Fachmann Janis Kluge. Doch die Lage im Land habe sich gewandelt: Reserven sind erschöpft, es droht die Rezession. Auf die Menschen kommen härtere Zeiten zu.
Die EU-Staaten haben ein weitreichendes Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Es sieht unter anderem ein stufenweises LNG-Einfuhrverbot bis 2027 vor. Ziel ist es, Putins Kriegskasse weiter auszutrocknen.
Mit Flüssiggas verdient Russland noch immer viel Geld in der EU. Damit soll bis Anfang 2027 Schluss sein. Auch Spionen wird das Leben schwerer gemacht.