Hier gibt es den Kreml im Originalton
Der Erfurter Lokalsender „Salve TV“ bezieht Programm aus Moskau. Gezeigt wird die deutsche Ausgabe von „Russia Today“. Kann Putins Propaganda einfach so laufen? Die Medienaufsicht eiert herum.
Der Erfurter Lokalsender „Salve TV“ bezieht Programm aus Moskau. Gezeigt wird die deutsche Ausgabe von „Russia Today“. Kann Putins Propaganda einfach so laufen? Die Medienaufsicht eiert herum.
Ist vielleicht der ganze Minister Varoufakis ein Fake? Es gibt da etwas, was uns stutzig macht.
Der neue Kalte Krieg wird auch mit heißen Flirts geführt: Wer russische Positionen teilt, wird von twitternden Blondinen mit Liebe, dem passenden Weltbild und Material gegen den Westen überschüttet.
Was hätte ich machen sollen, als „RT deutsch“ anrief, um mit mir über Rechtsextremismus im Fußball zu sprechen? Hingehen oder nicht? Manche Kollegen rieten mir ab, andere zu. Ich war dann doch da.
Hat uns die ARD „Kreml TV“ vorgesetzt? Weil der russische Präsident dort ungestört reden durfte? Mitnichten. Propaganda in seinem Sinne findet woanders statt: bei „Russia Today TV deutsch“ im Internet.
Nach dem Flugzeugabschuss im Osten der Ukraine setzt der Kreml in seiner Propaganda auf Attacke. Putins Leute füttern das heimische Publikum über die Staatsmedien mit Verschwörungstheorien.
In der Ukraine geraten immer mehr Journalisten zwischen die Fronten, sie werden von allen Parteien verfolgt. Es kommt vermehrt zu Einschüchterungen und Verhaftungen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow droht mit einer „Antwort“, sollten russische Interessen in der Ukraine verletzt werden - so wie in Georgien 2008, wo das Land einmarschierte. Das westliche Militärbündnis reagiert besorgt.
„Russia Today“ gehen so langsam die linientreuen Moderatorinnen aus. Zum zweiten Mal in dieser Woche verurteilte eine Nachrichtensprecherin vor laufenden Kameras die russische Politik auf der Krim. Liz Wahl beendete ihre Ansprache mit einer Kündigung.
„Was Russland getan hat, war falsch.“ Ausgerechnet im russischen Staatsfernsehen übte die Moderatorin Abby Martin offen Kritik an Putin und verurteilte die russische Besetzung der Krim. Ihr Arbeitgeber schickt sie nun selbst dorthin.
Fehlstart einer Informationsrakete: Julian Assange spielt in seiner Sendung „The World Tomorrow“ ein bisschen Journalist und schmeichelt sich beim Chef der Hizbullah ein.