Sollen wir weiter auf X bleiben?
Was den Verbleib auf Elon Musks Plattform „X“ angeht, befinden sich viele deutsche Medien in einem Zwiespalt. Wie halten es die Sender und die Pressehäuser? Wir haben uns durchgefragt.
Auch Alice Weidel gehört zu seinen Kolumnisten: „Weltwoche“-Chefredakteur Roger Köppel, der Wladimir Putin bewundert und schon persönlich getroffen hat, verbreitet in seinem Medium auch Inhalte von „Russia Today“ – selbst für ein deutsches Publikum, wo der Sender verboten ist.
Was den Verbleib auf Elon Musks Plattform „X“ angeht, befinden sich viele deutsche Medien in einem Zwiespalt. Wie halten es die Sender und die Pressehäuser? Wir haben uns durchgefragt.
Russland mischt offenbar wieder im US-Wahlkampf mit. Die Plattform Russia Today soll zehn Millionen Dollar ausgegeben haben, um rechte Influencer in den USA zu rekrutieren.
Russische Geheimdienstmitarbeiter haben sich offenbar Zugang zu einer Konferenzschalte der Bundeswehr verschafft. Schuld sein soll der laxe Umgang mit unangemessener Software. Wie sicher ist unsere Kommunikation vor Lauschangriffen?
In Lateinamerika ist Moskau weniger ins Abseits geraten als anderswo. Das hat historische Gründe, ist aber auch auf den Erfolg der russischen Propaganda zurückzuführen. Hilfe für die Ukraine ist aus der Region nicht zu erwarten.
Roger Köppel ist ein schräger Kopf und liebt es zu provozieren. Das ging lange gut. Mit seiner Nähe zu Putin gerät der Verleger nun jedoch politisch ins Abseits.
Sie werden ihr nicht Herr: Russland entzieht sich den Maßnahmen zur Eindämmung seiner Propaganda in der EU ziemlich geschickt. Und gerade Facebook zeigt sich unfähig, zu erkennen, was Desinformation ist.
Frankreichs Präsident spürt auf seiner Afrika-Reise die Folgen der russischen Propaganda. Moskau wirft er eine „hybride Präsenz“ vor. Sie schade europäischen und afrikanischen Interessen.
Die heimischen russischen Propagandasender, die es per Satellit und Internet-TV auch bei uns zu sehen gab, hat die EU jetzt auch verboten. Doch es gibt Schlupflöcher, wie der Fall Eutelsat zeigt.
Antwortmaßnahmen: In Russland schließt nun auch das Büro des kanadischen Senders CBC. Der Kreml begründet das mit dem Ausstrahlungsverbot für den russischen Staatssender RT in Kanada.
Russische Propaganda gibt es auch auf Twitter. Doch der Kurznachrichtendienst geht gegen Kremlfans und Kriegsjubler vor – mit Erfolg. Auch die EU-Sanktionen scheinen zu wirken.
Die EU hat russische Staatsmedien per Sanktion verboten. Das mag politisch begründet sein. Das Vorgehen darf aber nicht die Regel sein. Ein Gastbeitrag.
Wladimir Putin sah Fracking stets als Bedrohung vitaler russischer Interessen an. Jetzt wird die Integrität der gegen die Bergbaumethode protestierenden Aktivisten in Amerika angezweifelt.
Gegen die russischen Staatsmedien hat die EU ein Sendeverbot verhängt. Dem Sender RT DE haben die Landesmedienanstalten zudem den Betrieb untersagt. Doch das schert RT DE offenbar wenig. Der Sender zahlt Strafe und funkt weiter.
In der Schweiz darf der russische Propagandasender RT weitermachen. Die Regierung setzt auf „Fakten gegen Fake News“. Und Roger Köppel spielt eine ganz besondere Rolle.
Der russische Propagandasender RT DE dürfte nach dem Verbot durch die EU und die Medienaufsicht nicht mehr zu empfangen sein. Ist er aber. Der Sender trickst die Aufsicht aus. Nun droht ein Zwangsgeld, aber was bewirkt das?
Youtube löscht Videos, die den Angriffskrieg in der Ukraine beschönigen, Facebook erlaubt Ukrainern, den Invasoren den Tod zu wünschen. Putins Bomben zwingen die Netzkonzerne dazu, Verantwortung zu übernehmen.
Schon vor der Pandemie haben Verschwörungsgläubige in Deutschland den russischen Propagandasender RT Deutsch konsumiert. Ein Teil der Corona-Leugner stellt nun einen Zusammenhang zwischen der Pandemie und dem Ukraine-Krieg her.
Die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg droht RT DE mit einem Zwangsgeld, wenn der russische Staatssender nicht bis zum 4. März das ausgesprochene Sendeverbot befolgt. Auch bei Youtube und Facebook tut sich etwas.
Ursula von der Leyen sagt, man werde Putins Kriegspropaganda abschalten: die Medien RT und Sputnik. Wie will die EU-Kommission das bewerkstelligen? Der amerikanische Dienst Netflix hat eine einfache Lösung.
Britische Parlamentarier beklagen die spärlichen Sanktionen der Regierung Johnson gegen Russland. Jetzt hat die Kulturministerin die Medienregulierungsbehörde angewiesen, die Sendeinhalte von Russia Today zu überprüfen.
Wladimir Putin hat die Deutsche Welle abgeschaltet. In Deutschland sendet sein Propagandakanal RT DE munter weiter. Eigentlich besteht ein Sendeverbot. Was ist da los?
Russland schließt das Büro der Deutschen Welle in Moskau und entzieht allen Korrespondenten des Senders die Akkreditierung.
Der Kreml will in Berlin einen deutschsprachigen Fernsehsender gründen – und damit die öffentliche Meinung in Deutschland beeinflussen. Doch bekommt er eine Sendelizenz?
In einer Satireshow des russischen Staatssenders RT verkörpert eine Moskauer Schauspielerin eine belarussische Demonstrantin. Kurz darauf bittet sie alle Belarussen für ihre „unentschuldbare Tat“ um Verzeihung.
Facebook entdeckt gefälschte Instagram-Konten, hinter denen Russland steckt. Gleichzeitig will der Konzern stärker gegen Propaganda und gefälschte Nachrichten vorgehen.
Echter Hass und falsche Nachrichten: Emmanuel Macrons Gesetze gegen die Auswüchse des Internets mögen gut gemeint sein. Aber sind sie auch gut gemacht? Verteidiger der Pressefreiheit haben große Zweifel.
Vor den Europawahlen warnt ein Bericht: Falschnachrichten haben auch in Europa großen Einfluss, vor allem bei den „Gelbwesten“ in Frankreich. Die Autoren haben einen einfachen Vorschlag, um Fake News zu bekämpfen.
So ein Vorurteil ist schnell bestärkt, ein wachsender Hass leicht zu schüren: Die Mechanismen der sozialen Medien spielen eine wesentliche Rolle bei Desinformationskampagnen der Geheimdienste.
Vor Wahlen sollen in Frankreich künftig keine Falschinformationen mehr im Netz umherschwirren. Richter bekommen dafür große Vollmachten. Doch was sind Fake News?
Eine russische Fernseh-Chefin findet glühende Worte für ihren Präsidenten, eine Sprecherin des Außenministeriums gegen einen regimekritischen Rockstar: Nach Putins Wahlsieg werden die Drohungen offener.
Der französische Präsident kündigt ein Gesetz gegen Plattformen an, die gezielt Falschmeldungen verbreiten. Bei den Neujahrswünschen für die Presse kommt er den echten Journalisten auch auf andere Art entgegen.
Das ist eine bisher einmalige Aktion: Der Kurznachrichtendienst Twitter hat den russischen Medien „Russia Today“ und „Sputnik“ als Werbekunden gekündigt. Sie dürfen künftig nicht mehr gegen Geld Beiträge in die Timelines von Nutzern fließen lassen.
Der Kurznachrichtendienst ist gegen Konten mit Verbindungen zum Kreml vorgegangen. Amerikanische Politiker werfen der Firma weiter vor, zu wenig gegen ausländische Propaganda zu unternehmen.
Das Journalistenbüro „Correctiv“ in Berlin bekam ungebetenen Besuch. Zwei Eindringlinge schlugen Krawall. Medien, für die sie gearbeitet haben, distanzieren sich.
In Thüringen zeigt der Lokalsender Salve.TV das Programm des russischen Propagandakanals RT und die Ich-Show von Ministerpräsident Ramelow. Die Landesmedienanstalt prüfte – und winkte durch.
Der Erfurter Lokalsender „Salve TV“ bezieht Programm aus Moskau. Gezeigt wird die deutsche Ausgabe von „Russia Today“. Kann Putins Propaganda einfach so laufen? Die Medienaufsicht eiert herum.