Da waren es nur noch fünf
Aus dem Oppositionsbündnis gegen Erdogan schert eine Partei aus. Der türkische Präsident frohlockt.
Aus dem Oppositionsbündnis gegen Erdogan schert eine Partei aus. Der türkische Präsident frohlockt.
Zehn Wochen vor der Präsidentenwahl in der Türkei können sich die Oppositionsparteien nicht auf einen gemeinsamen Gegenkandidaten für Erdogan einigen. Die lyi-Partei verlässt aus Protest das Bündnis.
Der türkische Präsident und seine Partei AKP stehen wegen des schlechten Krisenmanagements in der Kritik. Die Wahlen sollen aber nicht verschoben werden.
Die Verfassung ließe eine Verschiebung nur bis Juni zu. Doch vor allem hatte Erdogan ein anderes Kalkül vor Augen. Ob seine Rechnung aufgeht, ist fraglich.
Viele Menschen ziehen aus der Katastrophenregion weg, ebenso steigt in Istanbul die Furcht vor einem großen Erdbeben. In Zentralanatolien könnte deshalb ein neuer Ballungsraum entstehen.
Nach dem verheerenden Erdbeben fordern Fußballfans in den Stadien den Rücktritt des türkischen Präsidenten. Dass auch Anhänger von Fenerbahce in diese Kerbe hauen, ist kein gutes Zeichen für Erdogan.
Das Erdbeben in der Türkei ist erst durch fehlendes Katastrophenmanagement zu einem Unglück von historischem Ausmaß geworden. Die Europäische Union muss jetzt den Blick auf das Regime schärfen, damit die Hilfe für den Wiederaufbau auch ankommt.
Wegen des Krisenmanagements der türkischen Regierung in der Erdbebenregion ist die Wut im Land groß. Wie bei Demonstrationen vor zehn Jahren mischen sich nun Ultras in das politische Geschehen ein – und kritisieren Erdogan.
Schon wieder hat in der Türkei die Erde gebebt. 29 weitere Gebäude stürzten ein. Die Provinz Malatya wurde schon von dem Beben vor drei Wochen schwer getroffen.
Unter Erdogan machte die türkische Rüstungsindustrie einen großen Sprung nach vorne. In diesem Jahr, hundert Jahre nach der Gründung der Republik, will das Land eigene Entwicklungen präsentieren.
Das Erdbeben in der Türkei führt Versagen und Korruption der Regierung Erdoğan allen vor Augen. Die Bürger begehren auf.
20 günde herkese çadır veremeyenler, yıkılan tüm evleri 1 yılda inşa edebilir mi? İktidar kendi elleriyle büyüttüğü felaketi; süslü vaatler, hakaret ve tehditlerle hafızalardan silebilir mi? Daha önemlisi yurttaşlar, yaşananları seçime kalan birkaç ayda unutur mu?
Am Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine einigt sich die EU auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Präsident Selenskyj lehnt ein Treffen mit Kremlchef Putin weiter ab. Der Überblick.
Viktor Orbán hält den russischen Überfall auf die Ukraine für einen Krieg „zwischen Truppen zweier slawischer Länder“. Die NATO-Norderweiterung verzögert er – weil finnische und schwedische Politiker Ungarn ständig „beleidigt“ hätten.
Zinssenkungen trotz Inflation hat die Türkei oft erlebt. Die jüngste begründet die Notenbank mit dem Erdbeben – auch wenn das kaum dauerhafte Folgen habe.
Afrika ist eine Schwerpunktregion türkischer Außenpolitik. Wirtschaftlich kann Ankara sogar China die Stirn bieten. Die Frage ist nur, ob am Ende das Geld für die vielen Projekte reicht.
Mehr als 60 Juristen haben gegen den türkischen Präsidenten und etliche weitere Amtsträger Strafanzeige erstattet. Sie werfen ihnen vorsätzliche sowie fahrlässige Tötung und Amtsmissbrauch vor.
Es ist möglich, Häuser so zu bauen, dass sie auch starke Erdbeben überstehen. Lebensrettende Technik muss nicht viel kosten, und manche lässt sich sogar nachrüsten. Es mangelt oft nur am Willen.
Nach mehr als zwei Jahren im Amt besucht der amerikanische Außenminister erstmals den NATO-Partner Türkei. Im Mittelpunkt steht die Hilfe nach dem Erdbeben. Grundlegende Meinungsverschiedenheiten bleiben bestehen.
Dass die Erde bebt, hat mit Plattentektonik zu tun. Dass es so viele Tote gibt, Gelder abgezweigt und Hilfen blockiert werden, ist jedoch keine Naturkatastrophe. Neue Folge der Kolumne „Import Export“.
Schweden wird so bald kaum NATO-Mitglied werden. In Stockholm wächst deswegen die Kritik an den Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. War Schweden zu kompromissbereit?
Lehrermangel +++ Erdogan und Erdbeben +++ Erdbeben in Syrien und der Türkei +++ Rassismus +++ Briefe an die Herausgeber +++ Bilder und Zeiten +++ fehlende politische Kraft +++ Wahlrechtsdebatte
Beim Besuch des NATO-Generalsekretärs macht Ankara deutlich, warum es die beiden Länder nicht gleichzeitig ins Bündnis lassen will. Stoltenberg bekräftigt: Es ist allein die Entscheidung der Türkei.
Der Katastrophenschutz übernimmt die letzten Minuten einer Bergung und lässt sich dabei filmen: Ein Interview mit der türkischen Autorin Asli Erdogan über den Zynismus des Regimes, Erdbebentraumata und eine vernachlässigte Region.
Nach dem Einbruch nun der Wiederaufstieg: Nachdem der Staat ein Hilfspaket geschnürt hat, haussieren Aktien in Istanbul. Doch kann die Rally von Dauer sein?
NATO-Generalsekretär Stoltenberg ändert die Strategie für die Norderweiterung des Bündnisses. Außenministerin Baerbock reagiert zurückhaltend.
Helfer werden diskriminiert und diffamiert, Kritiker verhaftet. In der Katastrophe versagt Erdogan komplett. Das Erdbeben nennt er „Schicksal“. Was bedeutet das für sein eigenes?
Depremin bilançosunu büyüten de, felaketin sonrasındaki düzensizliğin sahibi de tek adam düzenidir. “Her şeyi ben yaparım” diyerek sivil yardımları ötekileştiren zihniyet, her şeyin faturasını ödemekle mükelleftir. Peki Erdoğan sandıkta bu faturayı ödememek için ne yapmaya çalışıyor?
Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien sind mittlerweile mindestens 40.000 Menschen gestorben. Die Chancen noch Überlebende zu finden sinken von Tag zu Tag.
Der staatliche Katastrophenschutz AFAD, versucht fremde Hilfslieferungen als eigene auszugeben. Auf manche Hilfsgüter wird sogar das Logo von Erdogans AKP geklebt.
In einem Zeltlager finden Betroffene des Erdbebens Unterschlupf. Sie haben die Katastrophe überstanden. Doch welche Schäden sie in ihnen hinterlassen hat, lässt sich kaum erahnen.
Die Trauer in der Türkei schlägt in Wut um. Welchen Anteil hat Erdogans Präsidialsystem an dem Ausmaß der Katastrophe?
Offiziell bestätigt wurden schon mehr als 30.000 Todesopfer, doch die Zahl wird weiter steigen. Seuchen drohen sich auszubreiten. Wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit und Plünderungen gab es in der Türkei Festnahmen.
Das Erdbeben hat die Türkei mit nicht gekannter Gewalt getroffen. Aber eine so hohe Zahl an Opfern hätte verhindert werden können. Für Präsident Erdogan geht es bei der Wahl deshalb jetzt um alles.
Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei ist auf mehr als 25.000 gestiegen. Noch immer gelingt es, Menschen lebend aus den Trümmern zu bergen. Doch die Sicherheitslage verschärft sich in einigen Regionen.
Seit Beginn des Monats ist der FDP-Politiker Joachim Stamp Sonderbevollmächtigter der Bundesregierung für Migrationsabkommen. Etliche solcher Vereinbarungen mit Asylherkunftsländern funktionieren nicht. Welche Fehler sind künftig zu vermeiden?