Trump legt Amtseid als Präsident ab
Die Abstimmungen zum Präsidialsystem in der Türkei nähern sich dem Ende. + Der Bundestag debattiert über den Mali-Einsatz. + Die Grüne Woche in Berlin beginnt.
Die Abstimmungen zum Präsidialsystem in der Türkei nähern sich dem Ende. + Der Bundestag debattiert über den Mali-Einsatz. + Die Grüne Woche in Berlin beginnt.
Das von Erdogan angestrebte Präsidialsystem ist im Parlament in die entscheidende Runde gegangen. Der Präsident der türkischen Anwaltskammer warnt nun eindringlich vor dem bevorstehenden Systemwechsel. Den hält er für „Selbstmord“.
In der ersten Wahlrunde haben nun alle 18 Artikel der Verfassungsreform die nötige Mehrheit im Parlament erhalten. Das von Erdogan angestrebte Präsidialsystem muss allerdings noch in weiteren Abstimmungen bestätigt werden.
Das dürfte dem türkischen Präsidenten Erdogan nicht gefallen: Justizminister Maas hat den Regierungskritiker Can Dündar für eine Festrede auf dem Neujahrsempfang in seinem Ministerium eingeladen.
Das türkische Parlament hat in der Nacht zum Freitag entscheidende Verfassungsänderungen gebilligt. Sie sichern dem Präsidenten größere Machtbefugnisse zu – ein Erfolg für Erdogan, den die Opposition nicht hinnehmen will.
Die „Mordkommission Istanbul“ hat zu kämpfen: Auch an der neuen Folge „Ein Dorf unter Verdacht“ gehen die aktuellen Ereignisse in der Türkei nicht spurlos vorbei.
Erstmals seit 43 Jahren wird in Genf ab heute wieder über eine Wiedervereinigung Zyperns verhandelt. Ob die Gespräche erfolgreich sind, wird aber vor allem an anderer Stelle entschieden, sagt der Zypern-Experte Hubert Faustmann im Interview.
Imame in Deutschland als Spitzel, um Informationen zur Gülen-Bewegung weiterzugeben: Nun entschuldigt sich der Dachverband Ditib – NRW will weiter kooperieren.
Das Parlament in Ankara setzt sich selbst schachmatt. Der Präsident erhält unbegrenzte Macht. Erdogans Plan zum Staatsumbau vollzieht sich – auf gespenstische Weise.
In Ankara hat die Debatte über sehr weitgehende Verfassungsänderungen begonnen. Obwohl das Parlament den ersten Änderungen zustimmte, könnte die umstrittene Reform von Präsident Erdogan noch scheitern.
Erdogan greift nach aller Macht im Staat. Das Präsidialsystem schreckt Investoren aus dem Ausland ab. Sie bringen ihr Geld in Sicherheit. Eine Zinserhöhung ist möglich.
Nach außen zeigt sich Erdogan als starker Führer. Doch sein Land steckt in einer Krise. Über die große Unsicherheit, die in der Türkei herrscht, können seine markige Worte nicht hinwegtäuschen.
Die Lage in der Türkei spitzt sich zu. In Ankara beginnt die Debatte über die von Staatspräsident Erdogan verlangten Verfassungsänderungen. Sicher kann der sich eines Erfolgs aber noch nicht sein.
Das türkische Parlament diskutiert eine grundlegende Verfassungsreform. Sie könnte Präsident Erdogan noch mehr Macht geben. Das sind die wichtigsten Punkte – und die Erfolgsaussichten der Reform.
Die türkische Lira ist den dritten Tag in Folge auf ein Rekordtief gefallen. Aus Unsicherheit über die wirtschaftliche und politische Zukunft ziehen sich weitere Investoren zurück. Die Rating-Agentur Moody’s warnt.
Die Börse Istanbul steht für das Dilemma des Finanzplatzes Türkei: Seit dem Putschversuch hat der Leitindex gut 8 Prozent verloren, die Wirtschaft schrumpft. Und dann gibt es noch diesen Vorwurf: Hat die Börse „Staatsfeinde“ in ihren Reihen?
Der türkische Vize-Ministerpräsident Veysi Kaynak geht davon aus, dass es sich bei dem Täter von Istanbul um einen Uiguren handelt. Zur Staatsangehörigkeit des noch flüchtigen Angreifers machte er keine Angaben.
Die türkische Regierung hat zwei führender Mitarbeiter eines großen Medienunternehmens verhaften lassen. Die Gruppe steht geschäftlich auch in einer Beziehung zu Donald Trump.
Der türkische Staatspräsident glaubt, dass der Angriff auf den Nachtklub „Reina“ das Land spalten sollte. Doch darauf werde man nicht hereinfallen, sagte Erdogan bei einem Besuch in Ankara.
Seit dem Putschversuch im Sommer ist die Türkei im Ausnahmezustand. Nach dem Anschlag auf einen Istanbuler Nachtklub ist er nun nochmals verlängert worden. Das nutzt vor allem Präsident Erdogan.
Auf jede türkische Ankündigung zum Kampf gegen Terror folgt ein neuer Anschlag. Die Türkei wirkt hilflos – auch weil viele Medien gleichgeschaltet sind.
Kritiker des „IS“ werden verfolgt, doch der Landesvertreter der Terrororganisation läuft frei herum. Stattdessen wird ein Kantinenwirt verhaftet. Wie konnte es mit der Türkei so weit kommen?
Ein Strafprozess gegen ihn ist abgewendet, jetzt geht es um Inhalte: Satiriker Jan Böhmermann verlangt Einblick in die juristische Beurteilung seiner Schmähkritik an Erdogan.
Die von Russland und der Türkei vermittelte Feuerpause für Syrien zeigt, wie sehr sich die Gewichte in der Region verschoben haben. Das Schicksal des vom Bürgerkrieg zerstörten Landes liegt in den Händen mehrerer internationaler Akteure. Amerika steht jedoch nur am Rand.
Die verhaftete türkische Schriftstellerin Asli Erdogan ist wieder in Freiheit. Doch das ist kein Signal für mehr Lockerung: Fast zeitgleich wurde der Journalist Ahmet Sik verhaftet.
Der türkische Präsident Erdogan attackiert seinen Nato-Partner: Die Vereinigten Staaten würden direkt verschiedenen Terror-Gruppen helfen. Und dafür habe er sogar Beweise.
Sperren und Lauschen: Die türkische Regierung ist vorne dabei, wenn es um die Kontrolle von Social-Media-Plattformen geht. Kritiker, die sie dort ausmacht, leben gefährlich.
Beim Vormarsch auf Al Bab stoßen die Türkei und ihre Verbündeten auf heftige Gegenwehr des „Islamischen Staats“. Zivilisten geraten zwischen die Fronten. Könnte es gar in einer anderen Stadt zu einem „zweiten Aleppo“ kommen?
Die Türkei musste ihr Ziel aufgeben, das Regime in Damaskus abzusetzen. Stattdessen robbt sie sich nun an Russland heran.
Der Unterschied zu Berlin: Die türkische Regierung weiß immer, wer hinter Anschlägen steckt. Chaos auf der Insel des Friedens? Niemals – Erdogan hat alles unter Kontrolle.
Der türkische Staatspräsident hat sich am Mittwoch mit dem sieben Jahre alten Mädchen und seiner Familie getroffen. Erdogan erklärte, die Türkei stehe immer „auf der Seite unserer syrischen Brüder“.
Der Mörder des russischen Diplomaten Andrej Karlow war auch zur Bewachung des türkischen Präsidenten eingesetzt. Wie eine Zeitung berichtet, habe er Erdogan acht Mal beschützt.
Nach dem Mord am russischen Botschafter in der türkischen Hauptstadt haben sich die Präsidenten beider Länder darauf geeinigt, russische Ermittler nach Ankara zu schicken.
Der russische Botschafter in der Türkei ist nach einem Anschlag in Ankara am Montagabend gestorben. Der Attentäter war ein türkischer Polizist. Moskau spricht von einem „Terrorakt“ und will gemeinsam mit der Türkei ermitteln.
Nach einer Sitzung mit der türkischen Schulleitung und der Leitung der deutschen Lehrer haben sich beide Seiten darauf geeinigt, Weihnachten doch im Unterricht zu behandeln. Ein türkischer Abgeordneter warnte vor „Missionierung“.
Der Streit über weihnachtliche Lehrinhalte an einem deutsch-türkischen Elitegymnasium sorgt für heftige Kritik: Bundespolitiker werfen dem türkischen Präsidenten Erdogan einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit vor.